#Link11: Eichin, Williams und der FC

Thomas Eichin ist heute ein Jahr bei Werder Bremen. Robbie Williams hat heute Geburtstag, ebenso der 1.FC Köln. Setzen sie diese Ereignisse in einen sinnvollen Zusammenhang. Oder lassen sie es und lesen sie die heutige #Link11.

blogundpresseschau

1. Die Meldung des Tages ist, dass der HSV tatsächlich 20 Minuten mit den unschlagbaren Bayern aus München mithalten konnte. Dann wurde es standesgemäß. Mit 5:0 ziehen Peps Wunderfußballer ins Halbfinale des DFB-Pokals ein.

Claudio Catuogno (SZ) beschwört Fußball-Romantik. Ein Sieg unterm Sternenhimmel, Kroos mit Torvorlagen und Bastian Schweinsteiger darf nach langer Verletzungspause auch wieder ran.

DerBayernblog sieht Javi Martinez als die kniffligste Personalie im Bayern-Kader und seine Einwechslung als Fingerzeig.

Frank Heike (FAZ) bemerkt, dass in Wirklichkeit gar nicht über die Niederlage des HSV geredet wird, sondern nur über Felix Magath.
Glaubt man Julien Wolffs (Welt) Überschrift muss der HSV nur an sich Glauben und alles wird gut.

Blog-G hat Mitgefühl für den HSV. Schließlich kennen die Frankfurter 0:5-Niederlagen gegen den FCB. Darüber hinaus spekuliert man doch tatsächlich dort, dass die Auslosung mit einer Ebnung für das Traumfinale Dortmund gegen München, eine sehr glückliche Fügung war.

Der Futiklub diskutiert über Mutationen am Meeresgrund. Wir vermuten, dass es was mit dem HSV zu tun hat.

Die 11 Freunde haben Bilder aus 50 Jahren Rivalität zusammen getragen.

2. Leverkusens wohl einzige Chance auf einen Titel zerschlugen am gestrigen Abend die Lauterer, die sich nun auf ein Duell mit den Bayern freuen dürfen. Stefan Klüttermann (RP) beschreibt eine indiskutable Leistung der Werkself.

3. An dieser Stelle sollten Analysen des Spiels Wolfsburg gegen Hoffenheim stehen, jedoch scheint sich die deutsche Presselandschaft wenig für den Sieg des VW-Werksclubs zu interessieren. Also dann halt doch die dpa-Pressemeldung via FR.

4. Der BVB darf dank Pierre-Emerick Aubameyang im Halbfinale gegen Wolfsburg spielen. Dessen Siegtreffer sagte Dortmunds Kapitän Sebastian Kehl hervor. Matthias Dersch (RN) mit der ganzen Geschichte. Damit brauchen wir für die WM keine Oktopusse oder ähnliche Tierchen.

5. 7000 Meilen flog ein malaysischer Fan um die Welt um ein Mal den FC Everton spielen zu sehen und dann. Spielabsage. Der Trip hat sich dennoch gelohnt. Warum erzählt Mike Whalley (ESPN FC).

6. Super! Super! Super! Torsten Wieland flippt aus, denn alles ist gut auf Schalke. Zumindestens wenn man den Medien Glauben schenken mag.

Plötzlich ist Jens Kellers „Ruhe“ ein Schlüssel, vorher war seine „Langeweile“ eine Bremse. Vorher war Schalke ach so lauffaul, nun sind die Blauen fleißige Dauerrenner. Jetzt hat Schalke ein Konzept, vorher hatte man keins. Jetzt sind 11 Kapitäne auf dem Platz, vorher sagten zwar auch alle, dass der Teamgeist ganz toll war, aber damals war das bestimmt irgendwie doch nicht so.

7. Das Rotebrauseblog mit einem lesenswerten Beitrag über Drittligatalente und ihren eventuellen Weg in die erste Liga.

8. Ein Jahr Eichin. Wir sprachen es an. Alles weitere rund um den krisengeschüttelten Hansestadt-Verein gibt es im Werderblog. Die umfassende Blog- und Presseschau gibt einen guten Einblick ins grün-weiße Fanherz.

9. Die Stuttgarter Zeitung nimmt den VfB auseinander und sucht mit seinen Lesern nach Gründen.

10. Klingt lustig, ist jedoch alles andere als zum Lachen. Vier Nationalspielerinnen des Irans wurden als Männer enttarnt (ZEIT online). Die vier Männer warten auf eine Geschlechtsumwandlung, die im Iran erlaubt ist. Wenn diese erfolgt ist, haben sie die Möglichkeit wieder für die Nationalelf zu spielen.

Dennoch bleiben die Operationen ein extrem heikles Thema in dem Land, in dem Homosexualität und Sex vor der Ehe strikt verboten sind. Gleichzeitig sind sie für Homosexuelle oft der einzige Ausweg. Transsexualität gilt als heilbare Krankheit, Homosexualität hingegen als eine Form von Kriminalität. Viele Schwule werden dadurch zu Geschlechtsumwandlungen getrieben. (Ausführlich schrieb darüber ZEIT-Redakteur Jörg Lau 2007 in einem Blogbeitrag).

Christoph Cöln (Welt) mit einer weiteren Beleuchtung des Falls.

11. Der Österreicher Ernst Ocwirk galt als einer der besten Mittelfeldspieler seiner Zeit. Der Ballesterer hat seine alten Weggefährten Alfred Körner und Theodor Wagner von 1954 im Interview. Ocwirk war später auch Trainer beim 1.FC Köln.

Field Reporter:

Typisch: Frauen und Fußball. Toll. Wir freuen uns. Schönen Dank!

Stefan Kuntz freut sich über das Los Bayern München (Welt).

Bester Link gestern:

Der Männerwitz von Thatgirlthere kam bei euch gut an!

Bandenwerbung:

Wir freuen uns über jeden Abonnenten unseres Newsletters, unserer Facebook-Seite oder unseres Twitter-Accounts.

Getippt wird am Wochenende auch wieder.

Mixed Zone: Alaba-Ersatz: Seyan Cetinkaya bietet sich dem FC Bayern an (Taz) +++ Wigan-Coaching: Uwe Rösler ist inzwischen Zweitligacoach in England bei Wigan. Was das bedeutet erklärt er im Interview auf Transfermarkt. +++ Rufschädigung: Marie Samstag über Fans, Fankultur und Verständnisprobleme (Abseits.at). +++ Widerspruch: Polizist griff Club-Fan mit Kopfstoß an, Polizei dementiert (Nordbayern). +++ Bezirksliga-Krawall: Mit einer Schlägerei endete die Partie SC Union 06 gegen den Berliner AK II (Tagesspiegel). +++ Rassismus: Tinga wird Opfer von Schmähungen (101greatgoals). +++

#Link11: Stell dir vor, es ist Pokal und keiner geht hin

Der HSV hat was mit Magath, der FC Bayern mit der Allianz. Kaiserslautern ist als Zweitligist Außenseiter; Leverkusen, Hoffenheim und Wolfsburg interessieren sowieso keinen. Ideale Voraussetzungen für das Viertelfinale im DFB-Pokal.

blogundpresseschau

 

1. Der Zwischenstand der HSV-Überlegungen zur Person Felix Magath steht prägnant zusammengefasst beim kicker. Ausführlicher behandelt Jörg Marwedel für die Süddeutsche Zeitung das Thema und geht darauf ein, wer wem einen Ruck geben könnte. Den aktuellsten Artikel zum Thema (11:52 Uhr) bietet wohl die FAZ. Welche Charakteristiken es den Gegnern des HSV derzeit ermöglichen, den Bundesliga-Dino zu schlagen, zeigte zuletzt Jos Luhukay – Jörg Meyn analysiert seine taktischen Kniffe für die Berliner Morgenpost.

2. Dabei könnte man fast vergessen, dass der HSV als eine von sieben deutschen Mannschaften noch im DFB-Pokal vertreten ist und heute gegen den amtierenden Allessieger FC Bayern München antritt. Doch auch dort steht die Partie am Abend nicht im Vordergrund: Der Versicherungskonzern Allianz erwarb für einen niedrigen neunstelligen Betrag ein Zwölftel der Anteile. Herbert Fromme geht für die SZ auf den Handel genauer ein.

3. Neben dem Nord-Süd-Gipfel stehen zwei weitere Viertelfinals an, bei denen das Spiel für die teilnehmenden Vereine sogar tatsächlich von Interesse zu sein scheint. Das Spiel Leverkusen – Kaiserslautern könnte für den Zweitligisten einen warmen Geldsegen bedeuten (FR/dpa), für Stefan Klüttermann (RP) weckt die Paarung die Erinnerung an den Fast-Abstieg der Werkself 1996. Im verbleibenden vierten Viertelfinalspiel trifft die TSG 1899 Hoffenheim auf den VfL Wolfsburg. Hoffenheim steht dabei, obwohl erst seit fünfeinhalb Jahren in der Bundesliga, bereits zum sechsten Mal unter den letzten Acht im Pokal. Allerdings war dort bisher auch jedes Mal Schluss. Ganz anders sieht die Bilanz des VfL aus, weiß die Wolfsburger Allgemeine zu berichten.

4. Am gestrigen Abend spielte Eintracht Frankfurt gegen Borussia Dortmund und unterlag dabei mit 0:1. Eintracht Inside sah dabei das stärkste Spiel der Frankfurter seit einem Jahr. Timo Prüfig fasst für Spiegel Online das Spiel zusammen, Felix Meininghaus ordnet in der SZ die Geschehnisse ein.

5. Ein passender Zeitpunkt für diesen schönen Blogpost; die Bemerkung sei erlaubt: Da seine Schalke die lästige Pflicht des Pokals bereits vor der Winterpause hinter sich gelassen haben, sinniert Torsten Wieland in seinem Königsblog darüber, wem man die Daumen drückt, wenn der eigene Verein gar nicht mitspielt, und welche Daumendrückstrategie man dabei verfolgen könnte.

6. Die Rheinische Post legt sich fest: Es sei »beschlossene Sache«, dass der Schweizer Yann Sommer zu Borussia Mönchengladbach komme. Warum Herr Sommer kein Torhüter, sondern Goalie ist, kann in der Schweizer Tageswoche nachgelesen werden, wo Unterschiede zwischen der deutschen und der eidgenössischen Fußballsprache besprochen werden.

7. Trainer Baade erinnert sich an einem Besuch im Heimstadion des Grotifanten, als der dortige Verein noch Bundesligafußball bot und der Verein im Zeichen des Geißbocks gastierte. Der Trainer und seine Begleitung waren zwar kein Fan eines der angetretenen Vereine, trafen dort dann aber auf einen echten Schalker.

8. Die Eskapistin hat sich den Doppelpass angesehen – als Frau! Über die Frage, ob das erlaubt ist, kann man streiten, für einen Platz in der Link11 reicht es allemal.

9. Philip Behrendt bricht eine Lanze für die Ausstiegsklausel als nützliches, zeitgemäßes, vorausschauendes Instrument der Kostensenkung und Kaderplanung.

10. Das Spiel zwischen dem AS Monaco und Paris Saint-Germain war das Spitzenspiel der französischen Liga und erregte das Interesse der Taktikfreunde: Michael Cox analysiert bei Zonal Marking, TR untersucht das Match für Spielverlagerung.de.

11. Rot für den Torjubel gab es in der Bundesliga bisher nur für eine Tätlichkeit. Dieses Video hingegen zeigt: Auch ohne Beteiligung eines Gegenspielers kann das Feiern zum Feldverweis führen.

 

Bester Link gestern:

Jan Christian Müllers in der Frankfurter Rundschau
erschienener Text über die Selbstzerfleischung des Hamburger Sportvereins.
Field Reporter

Diese Szene ist von meinem Gegenspieler provoziert worden. Er hat das perfekt gemacht und sich hingeschmissen. (…) Ich denke, dass ich ein Spieler bin, der immer mit dem Herzen bei der Sache ist – und so war das auch in dieser Szene.

– Vedad Ibisevic äußert sich zu seiner Tätlichkeit gegen Jan-Ingwer Callsen-Bracker (StZ).

 

Mixed Zone:

Comeback: Adriano Leite Ribeiro hat einen neuen Verein gefunden (SpOn) + + + Newcastle-Oma verliert Dauerkarte: Eine Überschrift wie gemacht für die Mixed Zone. Den Artikel dazu hat 11Freunde.de + + + Gerlachia nivalis: Tilmann Grewe (Nürnberger Zeitung) weiß, warum der Rasen beim Club so schlecht ist + + + Nebulös: Sebastian Stier für 11Freunde über den Fluss der Millionen bei Transfers in die Primera Division + + + Vom Bordstein zur Skyline zurück: Süleyman Koc kehrt mit einem Engagement beim SC Paderborn in den Profifußball zurück (Tagesspiegel) + + + Spielzug der Woche: Bei abseits.at wird ein Dribbling von Luka Modric unter die Lupe genommen.

#Link11: Ist Felix schon da?

Ist das schon die Frühjahrsmüdigkeit oder noch die Winterdepression? Der Liga geht es nicht gut. Zumindest super, super vielen Vereinen. Unterhalb der obersten Spielklasse reibt man sich die Hände und Pep Guardiola wird in der Süddeutschen wieder einmal über den grünen Klee gelobt.

Die #Link11 am ersten Wochenspieltag der englischen Wochen (1/3)

blogundpresseschau

 

1. Durch die Ligen mit der #Link11. Das Verbandsgericht des Norddeutschen Fußball-Verbandes e.V. wies gestern die Beschwerde des SV Wilhelmshaven zuück. Der Verein war gegen die Umsetzung eines von der FIFA-Disziplinarkomission verfügten Zwangsabstiegs vorgegangen. Auf ihrer Homepage deuten die Wilhelmshavener nun eine Zivilklage an. (SV Wilhelmshaven)

Zur Erinnerung: Es geht um die Weigerung Wilhelmshavens, eine Ausbildungsentschädigung für Sergio Sagarzaru zu zahlen. Dem DFB droht im schlimmsten Fall der WM-Ausschluß.  (NDR – 1. Januar 2014)

2. Während der Norden mit der Regelung hadert, reibt man sich im Westen Deutschlands die Hände. Der griechische Nationalstürmer Konstantinos Mitroglou wechselte in der abgelaufenen Transferperiode von Piräus zum FC Fulham. Der klamme MSV Duisburg freut sich auf eine sechstellige Summe. Der Reviersport über die Abläufe. Neben dem MSV dürfen Borussia Mönchengladbach, TuS Preußen Vluyn und SV Neukirchen auf ein wenig Geld hoffen. Christoph Eberlding sprach für die 11 Freunde mit Timo Jogsch vom SV Neukirchen.

3. Bleiben wir im Westen und gehen noch tiefer in den Pott. Dort, im schönen Herne (Motto: In Herne bin ich gerne!), hat seit der Gebietsreform 1975 der DSC Wanne-Eickel, der nach seiner Gründung im Oktober 1969 als „Kunstverein“ bezeichnet wurde, und für kurze Zeit hell am Zweitligahimmel leuchtete, sein Zuhause.

Die Heimat von Thorsten Kinhöfer und Eckehard Eigenwillig, der im April 2013 von seinen Pflichten bei RW Bodelschwingh im Dortmunder Westen entbunden wurde, zog kürzlichen den Spott von Ritter Paul Breitner auf sich. Man müsse zwangsläufig Spieler vom BVB oder von Schalke 04 verpflichten. „Wenn wir besser werden wollen, meinen Sie, wir können dafür den Linksverteidiger von Wanne-Eickel holen?“

FUMS sprach nun mit Seyan Cetinkaya, dem Linksverteidiger von DSC Wanne-Eickel. Der hat schon mit Höwedes und Özil gespielt, und würde jetzt für David Alaba einspringen. (Twitter & Auszüge in der Abendzeitung)

4. Im DFB:-Pokal gibt es heute zwar nur ein Viertelfinalspiel. Doch der Mittwoch wirft seine Schatten bereits voraus:

Der Verein für Leibesübungen Wolfsburg reist nach Sinsheim, um dort im Traditionsduell gegen die örtliche Turn- und Sportgemeinschaft Hoffenheim den Einzug in das Halbfinale des deutschen Pokals zu feiern. Patrick Ochs erinnert sich an seine seltsame Zeit bei der Wundertüte im fernen Süden und gibt die Marschroute vor: Die Pokal-Abkürzung nach Europa (Wolfsburger Allgemeine Zeitung)!

Die Turn- und Sportgemeinschaft Hoffenheim hält die Preise unten. Karten kosten nur 12€. Es geht in der heimischen WIRSOL Rhein-Neckar-Arena immerhin um den größten Pokal-Erfolg der Vereinsgeschichte! (8zehn99.de – kompletter Text!)

5. Ebenfalls am Mittwoch erwartet Bayer Leverkusen die Roten Teufel vom Betzenberg. Eine klare Angelegenheit für den Ligazweiten? Mitnichten! „Wir brauchen Leidenschaft!“, schreit Rudi Völler und blickt in Richtung Bayer-Geschäftsführer Michael Schade, der sich Sorgen um die Zuschauer macht. Die wollen einfach nicht ins Stadion kommen. „Mittwochabend, 19.00 Uhr und Karnevalszeit“ führen bislang zu 23.000 verkauften Karten (kicker).  In der Rheinischen Post beleuchtet Stefan Klüttermann die „Krux mit der Rotation„. Wie gewichtet Sami Hyypia die drei Heimspiele in sechs Tagen gegen Kaiserslautern (Pokal), Schalke (Liga), Paris (Champions League)?

„Ich gehe davon aus, dass man unsere Fans gut hören wird“, erklärt Lautern Coach Kosta Runjaic dann auch der Rheinpfalz. Für Lautern ist das Pokalspiel nicht mehr als ein „Big-Fun-Spiel.“

6. Bereits heute kommt es in Frankfurt zur ersten Viertelfinalpartie. Eintracht Frankfurt spielt gegen Borussia Dortmund. „Attacke lautet die Devise gegen den BVB“, weiß Ralf Weitbrecht in der FAZ zu berichten. Weitbrecht zitiert Veh mit den Worten „Wir spielen Fußball, um zu gewinnen“. Ein perfekte Überleitung zu Jürgen Klopp, der im Viertelfinalspiel „das Finale um das Halbfinale“ ausgemacht hat. (u.a. DW). Any Given Weekend ist einigermaßen optimistisch, dass der BVB das Finale gewinnt. Auch Blog-G glaubt daran. Weil: alles ist möglich. Ein neues Derby.

7. Ach, Hamburg. Es geht nicht mehr weiter. Magath vor der Tür, van Marwijk nimmt keine Fragen entgegen. Da sich die Situation minütlich ändern kann, empfehlen wir heute einfach die komplette van Marwijk-Rede von Montag (Spox / youtube). Lang war sie nicht. Und danach dann noch Jan Christian Müller in der FR lesen. Die 11 Freunde haben das Protokoll der Aufsichtsratssitzung nachgereicht.

8. Überhaupt der Norden. Da ist ja nicht nur Hamburg, sondern der komplette Landstrich liegt am Boden. Hamburg, Braunschweig, Bremen. Es sieht nicht gut aus. Franck Lüdecke ruft die Bundesregierung. Die oder Private Equity. (Tagesspiegel). Auch Peter Heß schreibt in der FAZ über den Abstiegskampf im Norden. Und sieht unterschiedliche Probleme. Marco Bode sieht im Interview mit der Kreiszeitung Syke viele Probleme bei Werder Bremen, aber Robin Dutt ist kein Problem.

9. Krise auch in Stuttgart. Mit fünf Niederlagen in Folge liegen die Schwaben nur eine Niederlage hinter dem unangefochtenen Krisenspitzenreiter Hamburger SV. Jetzt spielt man nicht um Europa, sondern um den Abstieg. Es fehlen die erfahrenen Führungsspieler, die den bedingungslosen Jugendstil abrunden, schreibt Klaus Schlütter in der Welt. Der Führungsspieler und Torjäger Vedad Ibisevic holt sich eine Sperre über 5 Spiele ab. Der kann jetzt auch nicht mehr helfen. Coach Schneider ist sauer. (Stuttgarter Nachrichten)

10. Der neue Hertha-Spielmacher ist einer der weltweit größten Finanzinvestoren. Sport Inside berichtet über die strategische Partnerschaft zwischen der alten Dame und KKR.

11. Toni Kroos und Pep Guardiola. Ein Zerwürfnis? Mitnichten! Pep will die Spieler nur reizen. Er muss keine Opfer bringen, denn er hat genug Ersatz. Das, sagt Christof Kneer (SZ) , ist Guardiolas kühle Pädagogik.

 

Bester Link gestern: 

Trainer Baade fand ein neues Spiel. Das fand Anklang.

Field Reporter

Die Spieler müssen sich gegenseitig nicht leiden können, aber auf dem Platz müssen sie an einem Strang ziehen.

Thomas Schneider ärgert sich über seine Spieler. Hier: Moritz Leitner und Sven Ulreich. (Stuttgarter Nachrichten)

 

Mixed Zone:

Besser geht es nicht: Zonal Marking über die besten 20 Premier League-Minuten der Saison. Natürlich gemeint: Die ersten Minuten zwischen Liverpool und Arsenal  + + + Ist es wichtig?: Der RB Leipzig will viel lieber im DFB-Pokal ran, muss aber erst einmal mit dem Sachsenpokal Vorlieb nehmen. Zum letzten Mal? Der Rotebrauseblogger kann nicht absehen, wie wichtig der Pokal noch sein kann +++ Vormerken: In der nächsten Woche erscheint die zweite Ausgabe des Eight by Eight mag. Es sieht toll aus. (8by8mag) +++ Rückschau: Der Übersteiger über die Reise nach Bielefeld. Nur ein Feuerzeug pro Nase. +++ Die verteufelte Anreise: Phil von Turnhallengeruch über gewohnte Fehler und ungewohnte Schalker Sicherheit. +++ Die kleinen Dinge: skAndy freut sich auch über den Sieg der Schalker, aber noch viel mehr über Erwin. Das Schalker Maskottchen besuchte eine Benefizturnier. (web04) +++ The Indian Super League: Wie entwickelt sich eigentlich der Fußball in Indien. Jerome Valcke hat eigentlich nix gegen eine geplante „Indian Super League“ (Arunfoot) +++ Nachhaltigkeit: Was die Bundesliga für eine gute Umweltbilanz macht. (Sport Inside) +++  Tore, viele Tore, Eigentore: Alex Raack über acht Eigentore in den letzten zehn Minuten. So passiert in Italien (11 Freunde)

 

#Link11: Angst

Die Fußballberichterstattung rund um den HSV ist von einem diffusen Gefühl geprägt: der Angst. Kann der Klub sich in der ersten Liga halten? Werden die Fans den Klub in den schwierigen Zeiten unterstützen? Und wer hat eigentlich Tahs Vertrag der Presse zugespielt? Diese und viele weitere Fragen beantwortet die heutige #Link11!

blogundpresseschau

1. Der HSV ist das Sorgenkind der Liga. Nicht nur, dass der Abstieg in die zweite Liga droht, auch die Akte Tah sorgt für Unmut. Dessen neuer Vertrag ist an die Öffentlichkeit gelangt. Jörg Marwedel (Süddeutsche) sucht den Schuldigen.

Währenddessen haben einige HSV-Fans die Aktion „5 Gebote“ gestartet. Sie rufen die Zuschauer auf, den HSV auch in schwierigen Zeiten zu unterstützen. Andreas Bock (11Freunde) sprach mit Frederik Braun, dem Initiator dieser Aktion. Nedfuller hat indes sehr einfache Wünsche für das kommende HSV-Spiel.

2. Börsen-Analyst Marcus Silbe wundert sich im Gespräch mit der ARD über die Höhe der Summe, die KKR bereit ist, an Hertha zu zahlen. Entweder KKR bewerte die Hertha zu hoch – oder der Börsenwert des BVBs werde maßlos unterbewertet, so Silbe.

3. Der FSV Mainz bleibt in diesem Jahr unter dem Radar vieler Fußballfans. Dabei arbeitet der Klub auch in dieser Saison wieder über seinen Möglichkeiten. Ben Barthmann (Spox) nimmt sich Tuchels Team an und analysiert dessen Taktik.

4. Die Bayern wollen eine neue, teure Jugendakademie bauen. „Als sei deren Dominanz nicht schon groß genug!“, mögen einige jetzt schimpfen. Steffen Meyer (DerBayernblog.com) findet den Schritt aber richtig und wichtig. Auch Ronald Reng (taz) findet, der FC Bayern bleibe im Nachwuchsbereich weit unter seinen Möglichkeiten. Der kicker fragt sich indes, ob die Gegner der Bayern zu brav spielen.

5. Cacau war einst, die Älteren mögen sich erinnern, Nationalspieler und gewissermaßen Hoffnung des deutschen Fußballs. Nun möchte der VfB Stuttgart seinen Vertrag nicht mehr verlängern. Oliver Trust (DerWesten) beleuchtet den Werdegang des Angreifers.

6. Vor wenigen Tagen entließ Swansea (etwas überraschend) seinen Coach Michael Laudrup. Peter Eggenberger (NZZ) analysiert die Gemengelage im walisischen Klub.

7. In Liverpool läuft es indes rund. Der FC Liverpool ist auf dem Weg, wieder zu den Topklubs der Liga zu gehören. Florian Haupt (Welt Online) erklärt, wie Trainer Brendan Rodgers den „Mythos der Anfield Road wachküsste“.

8. David Beckham hat sich (zumindest nach eigener Aussage) einen Traum erfüllt: Zusammen mit anderen Investoren wird er ein Fußballteam in Miami gründen. Alle Infos gibt es u.a. bei RP-Online.

9. Der brasilianische Fußball diskutiert über die grassierende Fangewalt. Die Lage eskalierte, als Anhänger das Training von Corinthians, einem der größten brasilianischen Klubs, gestürmt und Spieler verletzt haben. Matthias Rüb (FAZ) berichtet.

10. Declan Hill listet das Einmaleins des Matchfixings auf. Er erklärt, was die wichtigste Regel des Betrugs ist und welche Ligen bereits „dead man walking“ seien.

11. Jeder Fußballfan, der ein Stadion schon einmal von innen gesehen hat, kennt die Fußballhyme „You’ll never walk alone“. Garry Marsden, Sänger der bekanntesten Version, spricht mit Benjamin Kuhlhoff (11Freunde) über den Song.

Meist geklickter Link gestern:

Jan Christian Müllers (FR Online) Kommentar über die ernüchternde Bilanz von Holtby & Schürrle zog euch in seinen Bann.

Field Reporter

Life, Kaiser. We are celebrating life.

Sven-Goran Eriksson antwortet wie ein weiser Zen-Mönch auf Didi Hamanns Frage, was es denn zu feiern gäbe (Whoateallthepies).

Mixed Zone

Aktion 140 Abos: Sascha Rebiger (140+) wirbt für den Tödlichen Pass, ein Magazin für Fanthemen, das zum Überleben dringend Abonnenten sucht. + + + Clasico ahoi! Im Hinspiel des spanischen Pokal-Halbfinals gewinnen Real Madrid und der FC Barcelona deutlich. Einem Final-Clasico steht nur noch das Rückspiel im Weg (siehe u.a. FAZ). + + + Italienischer Pokal: Der AS Rom steht nach einem 3:2 über Napoli vor dem Finaleinzug (siehe u.a. RP-Online). + + + Sorgenfrei: Trotz zweier Niederlagen am Stück blickt Gladbachs Christoph Kramer hoffnungsfroh auf das Duell mit Leverkusen (RP-Online). + + + Sperre: Auch Weltfußballer sind fehlbar. Cristiano Ronaldo muss nach einer körperlichen Attacke drei Ligaspiele aussetzen (siehe u.a. Spiegel Online). + + + Wer nicht kommt, der fliegt: Kathrin Steinbichler (Süddeutsche) erklärt die neue Regelung der Bayern, wonach Dauerkartenbesitzer mindestens acht Spiele live sehen müssen. + + + Erinnerung: Am 27. Januar fand der „Erinnerungstag im deutschen Fußball“ statt. Unter der Prämisse „Nie wieder!“ wurde an die Opfer des Nationalsozialismus gedacht. 11Freunde sprach mit Eberhard Schulz, dem Sprecher der Aktion. + + + Torwart an der Torwand: Freiburgs Keeper Oliver Baumann wird am Samstag im Sportstudio zu Gast sein. Oliver Trust stellt ihn auf ZDFSport.de vor.

#Link11: Wieso?

Wir mussten noch auf eine Pressemitteilung warten. Jetzt kann die #Link11 raus. Die gute Nachricht vorweg: Mats Hummels geht es gut, den Umständen entsprechend. Mehr dazu später!

blogundpresseschau

 

1. So viel Gewalt. Fangen wir gleich damit und auch mit einigen vagen Andeutungen an. Quarzsandhandschuhe, so deutet Ulf Willuhn von der Kölner Staatanwaltschaft dezent an, weisen nicht unbedingt auf eine friedliche Gesinnung hin. Es geht, na klar!, immer noch um die „Handgreiflichkeiten“ in Köln, die den zeitgleichen Berliner Fankongress torpedierten. Neue Erkenntnisse über Täter und Opfer hat DerWesten. Auch der WDR berichtet.

Zwei unterschiedliche Überlegungen zum Abschluß des obligatorischen Gewaltteils. Das NRW-Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr berichtet über eine länderübergreifende Initiative für Fans und gegen Gewalt: Den Sonderzug! (nrw.de) Und weil es so schön passt, bereits Ende Januar warf der Bielefelder Oberbürgemeister den Punktabzug für Vereine der Hooligans in den Raum (NW News). Durchzug!

2. Ein wenig reflektierter geht der ehemalige St.Pauli-Torhüter Benedikt Pliquett mit den Fans um. Florian Neuhauss sprach mit dem Sturm Graz-Keeper, der einige Dinge in der aktuellen Debatte nicht verstehen will. (11 Freunde)

3. Einst zogen sie mit großen Hoffnungen aus. Sie wollten in der Premier League mitmischen. ganz oben. Aber bislang läuft es für Andre Schürrle und Lewis Holtby nicht wirklich gut. Jan Christian Müller kommentiert in der FR. Holtby-Klub Fulham scheitert im Pokal. (SPON)

4. In München diskutiert man momentan die drastischen Horrormaßnahmen der Vereinsführung. Wer nicht 8 von 17 Spielen besucht, darf seine Dauerkarte nicht behalten. Das löst beim Springer-Verlag große Freude aus. Megakrise wegen Fanstreit. Die Abendzeitung überbringt Springer nun schlechte Nachrichten. Die Fans wollten es so.

Kalle Rummenigge denkt ohnehin globaler. Ein neuer Investor.  Vielleicht. Und dann Steine statt Beine. Und natürlich die Eroberung Amerikas! (aus Düsseldorf – vom Spobis berichtet auch der kicker)

5. Nicht nur in Düsseldorf redet man von der Eroberung des US-Markts. Kurz nach der WM werden acht europäische Spitzenklubs eine Turnier in den Vereinigten Staaten austragen. Dabei sind unter anderem die beiden Vereine aus Mailand, Real Madrid, Liverpool und die beiden Manchesters. Berichtet ESPN FC.

6. Ab 2015 wird Manchester City dann ohnehin auf dem US-Markt mitmischen. NEW YORK CITY FC nimmt dann den Spielbetrieb in der MLS auf. Unter dem Hashtag #myNYCFC durften zukünftige Fans schon einmal das Logo entwerfen. Logo Design Love hat die besten Logos zusammengestellt.

7. Soforthilfe, Warnung vor dem Absturz, Aad de Mos, Glaube! Werder Bremen liegt noch nicht ganz am Boden. Aber die nächsten beiden Ligaspiele gegen Borussia Klopp und Borussia Favre sind richtungsweisend. Nicht dabei sein wird Santiago Garcia, der zwei Spiele aussetzten und sein Temperament in Griff bekommen muss. Letzteres schreibt der Werderblog, der sich die durchwachsene Bilanz der Neuzugänge der Saison 2013/2014 angeschaut hat.

8. Gemeinsam mit Doktorfussball blicken wir schon einmal auf den besten dritten Rückrundespieltag aller Zeiten. Ein entspannter Kick für Mainz, ein echter Härtetest für Wolfsburg und die Sportwettenanbieter. Alles drin. Sogar ein Unentschieden. Hier entlang: Doktor Fussball.  Es ist einfach eine Knallerwoche für Wolfsburg. Mainz, Hoffenheim, Hertha. Drei Spiele, die alles entscheiden können. Nach zwei Auftaktniederlagen. Die Wolfsburger Allgemeine zitiert Allofs: „Nicht nachlassen“, „kein Selbstläufer“ „nicht einfach so dahingesagt“.

9. Der zukünftig beliebteste Verein Deutschlands kommt aus Leipzig, und spielt den perfekten Rasenball. Der positiv-kritische Rotebrauseblog schaut sich den im Winter aufgerüsteten RB Leipzig-Kader in wohlklingenden Schachtelsätzen an. Nach 2 Niederlagen in Folge, stellt sich die kontrovers diskutierte Lizenzfrage eventuell doch nicht. DFL-Präsident Reinhard Rauball hat daher einen Tipp für alle Leipzig-Enthusiasten. (MDR) ,die auch von „unseren Capos“ angesprochen werden. Für Leipzig! Gemeinsam! (Youtube)

10. Michael Laudrup muss gehen. Nach einem Sieg aus den letzten 10 Spielen geht es für Swansea City aktuell nur noch um den Klassenerhalt. Vorerst übernimmt Abwehrspieler Garry Monk das Ruder. (BBC)

11. Ach, Hamburg! Der Fisch stinkt nicht nur vom Kopf, sondern schwimmt, um das Unglück abzurunden, dazu noch in einem vergifteten Teich. Die Lage auf dem Platz ist hoffnungslos, vielleicht kann man auf den Rängen was ändern, hofft Gastautorin Astrid im 140+ Blog Rebigers. (Eine Frage der Ehre). Natürlich auch Hamburg: Dreckiges Spiel um Tah (Mopo) und neuer Vertrag für Calhanoglou (kicker)

 

BANDENWERBUNG

Die Erben kehren mit CE45 zurück. Sie sind weiterhin gut, unterhaltsam und supersuperobjektiv! Hören Sie doch!

 

Bester Link gestern: 

Knappe Kiste, aber am Ende bleibt der Halbangst-Blog mit der verärgerten Antwort auf „Mit Hitzlsperger im Stadion“ an der Spitze!

Field Reporter

Obendrein belegten die Bilder, dass jener knöcherne Bandausriss, den Mats Hummels im November während des Freundschaftsspiels der Nationalmannschaft in England erlitt, inzwischen vollständig verheilt ist.

Gute Nachrichten für Mats Hummels. (Hummels fällt circa zwei Wochen aus – bvb.de)

 

Mixed Zone:

Krückenattacke: 18 Monate Sperre für Germania Bochum-West Spieler (Reviersport). + + + Der Rote Milan: Der SC Husen-Kurl stellt endlich die neuen Sportplatzpläne vor. Machen die Fussballer jetzt Jagd auf den Roten Milan? So ein seltener Vogel! (SC Husen-Kurl) +++ Kündigungsgrund: Man sollte niemals einen Spieler vergessen, das mussten jetzt fünf Mitarbeiter des FC Bologna erfahren. Alex Raack wundert sich. (11 Freunde) +++ The American Dream: Für Klinsmann geht jeder Traum in Erfüllung. Er ist jetzt Jens Lehmann. (Die Welt) +++ Heuschreckenplage: Herthas Ingo Schiller sieht fundamentale Unterschiede (Süddeutsche) +++ Jammerlappen: Lewandowski hat überall blaue Flecken und ist kein Freiwild (u.a. SPON)

 

#Link11: Handkäs mit Musik

Wer wissen will, was es mit dem Titel auf sich hat, muss bis unten durchhalten. Das Überspringen der 11 Punkte zwischen dieser Einleitung und der Mixed Zone wird dennoch nicht empfohlen, schließlich finden sich dort auch heute wieder erlesene Perlen des Sportjournalismus. Mit welchem Tier derjenige verglichen werden könnte, der sie überspringt, nur um die Anspielung mit dem Sauermilcherzeugnis zu verstehen, muss hier wohl nicht expliziert werden. In diesem Sinne: Oink!

blogundpresseschau

 

1. Die Verflechtung von Fangewalt und Hooliganismus mit international agierenden rechtsextremen Organisationen ist Thema eines Spiegel-Artikels von Rafael Buschmann. Konkreter geht es um den verbotenen Austria-Wien-Fanclub »Unsterblich«, Hooligans des 1. FC Köln und die deutsche Vereinigung »GnuHonnters«. Über die bei den Auseinandersetzungen in Köln im Januar beteiligte BVB-Gruppierung »Desperados«, deren Mitglieder von der Polizei zum überwiegenden Teil als gewalttätig eingestuft werden, ihre Offenheit für Rechtsradikale und ihren Einfluss beim BVB, berichtete zuletzt die WAZ.

Bei Lichterkarussell.net wird ein Blick darauf geworfen, welche politischen Verbote die Stadionordnungen deutscher Profivereine vornehmen: ausnahmslos alle untersuchten Vereine sprechen sich gegen rechtsextremes oder rechtsradikales Verhalten explizit aus oder verweisen zumindest auf den einzuhaltenden Rahmen der freiheitlich-demokratischen Grundordnung.

2. Tiefpunkt unter den spielerischen Leistungen des Spieltags ist der Auftritt des Hamburger Sportvereins. Philipp Pelka von Spielverlagerung.de hat untersucht, welche Schwächen das Hamburger Spiel derzeit aufweist und wie der Gegner sie am vergangen Samstag zu nutzen wusste. Der Linke Läufer unkt, mit diesem Auftreten werde der HSV keinen einzigen Punkt mehr einfahren. Sascha Rebiger geht einen Schritt weiter und ist sich des Abstiegs schon sicher.

Andreas Bock erinnert dagegen auf 11Freunde.de daran, dass der HSV desöfteren so schlecht oder noch schlechter dastand und sich bisher noch jedes Mal irgendwie gerettet habe: »Früher war auch nicht weniger Abstiegskampf«. Das Abendblatt hat mit dem neuen Aufsichtsratschef Jens Meier über die Lage gesprochen.

3. Eine im wohligen Gewusel des Bundesligawochenendes ein wenig untergegangene Meldung war der Einstieg des Unternehmens »Kohlberg Kravis Roberts & Co« bei der Berliner Hertha. Michael Rosentritt fasst den Deal für 11Freunde eher wohlwollend zusammen, Stefan Osterhaus beschreibt für die NZZ die Kehrseite der Medaille, erinnert an das Ansinnen des Investors und weist auf einen Ausspruch des KKR-Chefs hin: »Gratulieren Sie mir nicht, wenn ich eine Firma gekauft habe. (…) Jeder Idiot kann ein überteuertes Unternehmen kaufen.«

4. Nach dem Tod von Luis Aragonés, der fast 25 Jahre seiner Karriere als Spieler und Trainer bei Atlético Madrid verbracht hat, hat der Verein die Tabellenführung der spanischen Liga übernommen. Im Guardian schlägt Sid Lowe eine Brücke zwischen beiden Ereignissen. Ebenfalls in englischer Sprache liegt ein ausführlicher Text von Graham Hunter über den Trainer vor, mit dem Spaniens Erfolgsserie im Länderfußball begann.

5. Im Guardian teilt Michael Moruzzi aus: Von der konsensfähigen These »Without context statistics are meaningless« ausgehend breitet er Spott über jene aus, die vor lauter Statistik das Auge für das Spiel verlieren. Seine Konklusion: »These people don’t deserve football.« Eine verblüffende Neuerung bei der Erfassung von Bildern und der Generierung von Statistiken liefert ein schwedischer Zweitligist: Die Frauen von Hammarby IF filmen ihr Training aus 50-90 Metern Höhe mit einer Drohne (Spiegel).

6. Mehmet Scholl hat seinen Wechsel von Bayern 2 (Fußballmannschaft) zu Bayern 2 (Radiosender) vollzogen und seine erste Sendung modierert. Grund genug für Uli Hesse, bei ESPN auf den Musikgeschmack des deutschen Fußballs zu blicken und gleichzeitig die deutsche Musiklandschaft einer internationalen Leserschaft verständlich zu machen.

7. Thiagos Rekordauftritt hinsichtlich der Ballkontakte ist nicht nur wie jedes Bundesligaspiel verfilmt worden, findige Ballberührungsbewunderer haben das Spiel auf seine Einflussnahme hin zusammengeschnitten (Daily Motion). Thiago verkörpere »so ziemlich genau das, was Guardiola von einem Fußballer verlangt«, heißt es in der FR.

Dass Thiago aber durchaus nicht die Mentalität verkörpere, die Pep von einem Fußballer erwarte, ist bei Eurosport zu lesen. Die AZ zieht nach seinem neunten und bisher besten Bundesligaspiel einen Vergleich zu Franz Beckenbauer.

8. Die aufregendste, interessanteste und mutigste Schiedsrichteraktion des Wochenendes war wohl Michael Weiners Zurücknehmen von Rot und Elfmeter im Spiel Berlin – Nürnberg. Collinas Erbe Feuerherdt hatte sich dazu schon am Sonntag differenziert geäußert, inzwischen hat sich überraschend der DFB auf seiner Internetseite zu Wort gemeldet: Das entscheidende Detail ist demzufolge, dass sich Ramos und Schäfer nicht in einem Zweikampf um den Ball befunden haben. Daher liege keine strafbare Abseitsposition vor und die Entscheidung sei falsch.

9. Zwei Streitpunkte, die in dieser Situation Bedeutung gehabt hätten, will das International Football Association Board bei seinem nächsten Treffen besprechen: Sowohl die sogenannte Doppel- oder Dreifachbestrafung als auch die Möglichkeit der Einführung einer Videowiederholung als Unterstützung für den Schiedsrichter stehen auf der Tagesordnung (FAZ/dpa).

10. Der berüchtigte Calciomercato, in den das italienische Transferfenster gipfelt, wird vom WDR in einem Beitrag für Sport Inside dokumentiert.

11. Kees Jaratz lässt sein Leser im Zebrastreifenblog am Hochgefühl eines Sieges in letzter Minute teilhaben.

 

Bester Link gestern:

Über die Realitätsferne eines ZEIT-Redakteurs echauffierte man sich gestern im Halbangst-Blog.

 

Field Reporter

Ich hatte Angebote von Dortmund und Hamburg. Mit Felix Magath, der zu der Zeit Manager in Hamburg war, hatte ich eigentlich schon einen Vertrag ausgehandelt. Zwei Tage später erfuhr ich am Telefon, dass Felix Magath als Manager beim HSV entlassen worden war. Also bin ich von heute auf morgen nach Dortmund gefahren, um dort bei Dr. Gerd Niebaum vorzusprechen.
Es gab, kurz nachdem bekannt wurde, dass ich nach Dortmund gehe, eine Fan-Demo gegen mich. Den Dortmunder Fans stank es, einen Rummenigge vom FC Bayern bei sich im Verein aufzunehmen.

Zu Michael Rummenigges 50. Geburtstag gibt es auf 11Freunde.de ein Interview mit ihm.

 

Bandenwerbung:

Noch bis Donnerstag läuft die Wahl zum Sportblogger-Beitrag des Jahres 2013. Lesenswerte Texte stehen zur Abstimmung.

 

Mixed Zone:

Winnie: Schäfer soll Jamaika als Nationaltrainer weiter zur WM 2018 führen (FR) + + + Vorreiter: Bayer Leverkusen und der VfL Wolfsburg produzieren für den asiatischen Markt ein alternatives Fernsehbild von der Gegentribüne aus, um Bandenwerbung vor der Haupttribüne gezielt vermarkten zu können (Oliver Wurm) + + + Kaiserschmarrn: Die FAZ spricht Aussagen Franz Beckenbauers angesichts seines Lebensstils und seiner Arbeitgeber die Relevanz ab + + + Limonadenhitler: Der Rotebrauseblogger hält einen Tiefpunkt im Umgang mit Red Bull Leipzig fest: ein Hitlervergleich im öffentlich-rechtlichen Rundfunk + + + Pionier: Hicabi Emekli ist ein Vorreiter des Fußballs in den Vereinigten Staaten (Washington Post) + + + Kurt Landauer: Die Münchner Fans erinnern an ihren früheren Präsidenten, die SZ tut es ihnen gleich. + + + Auflösung: Die Mainzer »Handkäs Mafia« vermeldet, auf welchen Plätzen das asozialste Verhalten im Rahmen einer Schweigeminute stattgefunden hat.

 

#Link11: Prall, Praller, Bundesliga

Der Montag in Bundesliga-Zeiten treibt einem die Schweißperlen auf die Stirn. Neuerdings auch im Norden, denn während wir Textperle um Perle suchen müssen, wurden die Kicker vom HSV und von Werder Bremen zum Straftraining verdonnert. Keine freien Tage nach desolaten Leistungen und akuter Abstiegsgefahr. Die herrscht hier nicht und deshalb einfach flott ran an die besten Fundstücke aus der Fußballkiste.

blogundpresseschau

1. Hamburg verliert 0:3 in Hoffenheim. Bremen mit 1:3 in Augsburg. Die üblichen Reflexe der Szene setzen ein. Vertrauen wird ausgesprochen, die Trainer sprechen von Entwicklungsarbeit, die zu leisten ist und spätestens in 2–3 Wochen fliegt dann doch der erste Trainer.

Jörg Hanau (FR) will den HSV auf Null stellen und frotzelt über van Marwijk “dem Schönredner”. Markus Schulz (FAZ) findet, dass die Schulden des HSV van Marwijk schützen. Lars Wallrodt (Welt) erkennt in Raphael van der Vaart das Gesicht des Untergangs. Ralf Lorenzen (ZDFsport) bringt die Angst vor der zweiten Liga in Verbindung mit der Strukturreform des HSV.

Die Zwergenwerke Hamburgs hoffen inzwischen nur noch darauf, dass es drei schlechtere Mannschaften in der Liga gibt. Die HSV-Arena stellt fragen. Zum Beispiel warum alle Ex-HSV-Spieler woanders funktionieren und ruft zur Not-OP auf.

In Bremen schwankt man zwischen Hoffnung, Entsetzen und Frustration. Das Werder-Exil spricht Tacheles. Werder 2013 kennzeichnet den Beziehungsstatus als “Es ist kompliziert”. Irgendwie suboptimal findet das Papierkugelblog die Leistung von Werder und das Werderblog sieht Chaos.

2. Bayern ist natürlich eine Nummer zu groß für die Frankfurter. Ingo Durstewitz und Thomas Kilchenstein (FR) über die Eintracht, dessen Trainer Veh einige Spieler schonte, was wiederum für Diskussionen sorgte. In München freut man sich derweil über die Kleinkunst (SZ) des gesamten Teams und die immer dominierendere Rolle von Thiago im Mittelfeld der Bayern. Jonas Beckenkamp (SZ) über einen denkwürdigen Auftritt des Spaniers, der gefühlte 18852 (Es waren 185 – Bundesligarekord (AZ)) Ballkontakte (St.Burnster) hatte. Elisabeth Schlammerl (Tagesspiegel) findet keinen Makel. Christian Eichler (FAZ) berichtet aus einer anderen Bayern-Welt.

3. Aufregung in Berlin. Kurz vor Ende der Partie Hertha BSC gegen den 1.FC Nürnberg klärt Nürnbergs Ondrej Petrak auf der Torlinie mit der Hand. Schiedsrichter Weiner zückt Rot und entscheidet auf Elfmeter, jedoch um dieses kurze Zeit wieder zurückzunehmen. Fehlentscheidung sagt der Kicker – knifflige Geschichte, aber vertretbar Collinas Erben.

4. Stuttgart verliert inzwischen zum dritten Mal in Folge nach einer 1:0-Führung. Auch gegen Leverkusen lachte am Ende der Gegner der Schwaben. Ein Fall für den Psychologen fragt Marko Schumacher (Stuttgarter Zeitung). Klaus Schenkmann (11 Sätze zum Spiel) ordnet den Leverkusener Sieg in die Kategorie “Wichtig” ein. Eren Derdiyok sieht wieder Land bei Bayer, meint Stefan Klüttermann (RP).

5. Die Private Equity Firma KKR steigt bei Hertha BSC Berlin ein. Das Hertha-BSC-Blog um marxelinho mit einer Einschätzung dieses Vorgangs. Wie es dazu kam, beschreiben Uwe Bremer und Sebastian Fiebrig (Morgenpost). Der Frittenmeister bezeichnet KKR als Heuschrecke.

6. Luis Aragones, Trainer der Europameister-Elf Spaniens 2008 verstarb am Wochenende im Alter von 75. Aragones führte seine Mannschaft zum ersten großen Titel der Iberer. Was folgte ist bekannt (Telegraph).

7. Letzte Woche sprach Hans-Joachim Watzke davon, dass die Bayern den BVB zerstören wollen. Einer, der immer für einen unüberlegten Konter gut ist, ist Paul Breitner (Welt). Im Bayern-Corner hat der Autor auch ein paar Worte für Watzke über.

8. Ein seltsames Experiment startete Tobias Jochheim (ZEIT online). Im VfB-Hitzlsperger-Trikot ging er zum Spiel Schalke gegen Wolfsburg. Eine Vermischung von den üblichen Fan-Krawall-Sprüchen, weil ja schließlich jemand im Trikot des Feindes herumläuft mit einer Erhebung, wie homophob es im Stadion wirklich zugeht. Das Halbangst-Blog mit einem Rant über gerade diesen Text.

9. Rot für Ronaldo (Spox). Das Primera Division Round-up.

10. Gewalt, Rechtsradikalismus und Antisemitismus simd leider immer noch ein Thema im Stadion. Darren Richman (Fourfourtwo) fragt sich, ob man genug gegen Antisemitismus tut. In Dortmund haben die Desperados einen großen Einfluss im Stadion (WAZ). Blick nach rechts mit einer Bestandsaufnahme der Bremer Szene mit Hakenkreuz und Kutte. Bei Union sagen die Ultras Sorry (Fupa.net).

11. Adidas spricht sich gegen Scientology und Doping aus. In den Vertragsstatuten der fußballerischen Werbebotschafter steht geschrieben, dass der Vertragspartner nicht Mitglied von Scientology sein darf, keiner vom Verfassungsschutz überwachten Organisation angehören darf und dass der Vertrag im Falle eines Dopingsvorfalls aufgelöst werden darf (Spiegel Print).

Field Reporter:

Er habe „Verständnis“, dass die Klubführung nach dem fürchterlichen 0:2 gegen den SC Freiburg „die letzte Patrone einsetzt“, aber er gehe „erhobenen Hauptes“ und sei mit sich „im Reinen“.

Robin Dutt nach seinem Rauswurf in Leverkusen (taz).

Bester Link gestern:

Dominik Bardows (Tagesspiegel) Antwort auf die Frage, wer die fieseste Vertragsklausel hat.

Bandenwerbung:

Wir freuen uns über jeden Abonnenten unseres Newsletters, unserer Facebook-Seite oder unseres Twitter-Accounts.

Getippt wurde am Wochenende auch.

<

p>Mixed Zone: Angst: Rene Hamann (taz) sieht in der Bundesliga Angst in Mannschaftsstärke. +++ Unnerstall: Michele Coviello (NZZ) beobacht Aaraus neuen Keeper. +++ Hubschrauber: Nicht nur Jens Lehmann kann Hubschrauber fliegen, nein auch Jürgen Klinsmann mag dieses wendige kleine und kraftstoffsparende Flugobjekt (SI). +++ “Pressekonferenz”: Pele Wollitz versucht sich bei einer PK von Viktoria Köln zu äußern. +++ Anti-Bayern: Aufnäher. +++ Tor des Jahres: Raul und Draxler (Sportschau). +++ Bilderwut: Schöne Bilder aus der Welt des Sports, auch vom Fußball (Getty Images). +++ Datenanalyse: Fußball war nie ein Proletariersport (Spiegel). +++

#Link11: Das Streben nach Glück

Das Transferfenster schließt heute. Was es bedeutet gerade noch vom ungeliebten Verein wegzukommen, demonstriert Jermaine Jones. Der Mann ist so dermaßen glücklich, dass es kaum auszuhalten ist. Wäre er so glücklich, wie Mats Hummels wäre das nicht passiert. Übrigens holten die Dortmunder mit Hummels 2.4 Punkte pro Spiel in dieser Saison, ohne nur 1.1 Punkte. Mal gucken, ob er heute im Freitagsmatch der Bundesliga wieder auf dem Platz steht und den Westfalen zu neuer Stabilität verhilft.

blogundpresseschau

1. Erst Montag dürfte es in puncto Transfermeldungen wieder ruhiger werden. Am Deadline-Tag dagegen geht es nochmal hoch her. So mancher Transfer geht zwar doch noch nicht über die Bühne (Draxler, Ramos, Lasogga), dennoch strecken die Großen und Mächtigen ihre Finger nach diversen Spielern aus. Mein persönliches Lieblingsgerücht heute. Klose zum Arsenal FC. Demnächst spielt die ganze Nationalmannschaft unter Wenger. Alle fixen Wechsel beim Kicker. Dominik Bardow (Tagesspiegel) hat die fiesesten Vertragsklauseln ausgegraben.

2. Ja. Bayern hat vorgestern gegen Stuttgart gewonnen. Mit Glück, aber doch im Stile einer großen Mannschaft. Goldmann Saxt stellt die Moralfrage. An beide Teams. Beim Schlenzer hat man Lob für den Verlierer und verneigt sich tief vor Claudio Pizarro, der die Wende in Stuttgart einleitete. Miasanrot wundert sich über die Aufstellung.

3. “Jetzt schlagen die Bayern zurück. Sie wollen uns zerstören.” – So sprach just Hans-Joachim Watzke und setzte dem ganzen noch ein goldenes Krönchen auf. Die Bundesliga habe keine spanischen, sondern gar schottische Verhältnisse (Welt Online).

4. Apropos spanische Verhältnisse. Da werden nämlich beim Drittligisten Racing Santander seit Monaten keine Gehälter mehr gezahlt, demnach hat Watzke schon mal Recht, dass in Deutschland keine spanischen Verhältnisse herrschen. Santander bestreikte dann einfach das Copy-del-Rey-Match gegen San Sebastian (FAZ / Youtube).

5. Es ist wieder soweit. Der Sportbloggerbeitrag des Jahres wird gewählt. Da dort vor allem Fußballperlen zu finden sind, kann der Besuch nur empfehlenswert sein.

6. Keine Ruhe für Stefan Kießling. Der Phantom-Tor-Schütze wird erneut auf seiner Facebook-Seite bepöbelt. Kießling erwägt eine endgültige Schließung (Goal).

7. In Düsseldorf übergibt Vorstandsvorsitzender Peter Frymuth den Staffelstab an Dirk Kall. Ein Interview mit Einblicken in den Verein von Bernd Jolitz (RP).

8. Sorgenfalten in Berlin. Jedoch nicht beim Verein, auch wenn Adrian Ramos und Pierre-Michel Lassoga auf einigen Wunschlisten stehen, sondern bei Michael Rosentritt (Tagesspiegel). Der glaubt, dass es anders kommt, als die alte Dame Hertha BSC denkt.

9. Die Viagogo-Debatte endet so schnell nicht. Boris Herrmann (SZ) beleuchtet die Situation.

10. Willi Lemke wünscht sich für die nächste Bremer Saison als Ziel die Europa League. Sportchef und Trainer haben jedoch Zweifel. Jan Christian Müller kommentiert (FR)

11. Roger Bennett (ESPN FC) fragt sich warum amerikanische Spieler in Europa nicht Ernst genommen werden.

Field Reporter:

So lange wir ›outen‹ sagen, sprechen wir von einer Besonderheit. Ich hätte gerne, dass es Normalität wird.

Das Robin-Dutt-Zitat wurde just in der Bremer Kurve gehisst (Vert et Blanc).

Bester Link gestern:

Willmanns Kolumne (Tagesspiegel) über RB Leipzig hat auch am meisten interessiert.

Bandenwerbung:

Wir freuen uns über jeden Abonnenten unseres Newsletters, unserer Facebook-Seite oder unseres Twitter-Accounts.

Getippt wird heute auch.

Mixed Zone: Stürmerwechsel: In München wechselt man gerne Stürmer für einen noch tolleren Stürmer (Bayerndusel) +++ Zauberkunst: Zinedine Zidane als GIF (5 Freunde im Abseits). +++ 500 Torwarthandschuhe: Eine Wette der besonderen Art führte Granadas Torwart Roberto Fernandez gegen Cristiano Ronaldo (Zum runden Leder). +++ Fanbloginterview: Blogger Schnix fragt Fan Tine. +++ Tanzstunde: Das Wolfsgeheul blickt auf das nächste Spiel des VfL Wolfsburg und tanzt mit Flossen. +++

#Link11: IG Fenster

Heute interessiert ja eigentlich nur, wie lange das Transferfenster noch geöffnet ist. Bis um 23:59:59 Uhr am Freitag? Oder bis 18 Uhr? Oder 16 Uhr? Und ist es überall gleich lang offen? Die 11 Freunde helfen und tragen zusätzlich das Spiel Gerüchte gegen Transfers aus. Derzeitiger Stand: 85–69.

blogundpresseschau

1. Die Tradition wird gerne mal durchs Dorf getrieben, wenn es darum geht, dass mein Verein besser ist als deiner. Vanjupp kümmert sich um das Missbrauchsopfer “Tradition”.

2. Jeder Klub, also wirklich jeder, hat in Deutschland eine zweite Mannschaft. In den USA sieht das etwas anders aus – da hat man in der Regel Farmteams, die irgendwo in den Weiten der amerikanischen Prärie Talente ausbilden und die dann später zu den Profis zurückschicken. LA Galaxy (Soccer by Ives) schreibt somit Geschichte, als sie jüngst eine zweite Mannschaft gründeten, die tatsächlich auch in der Stadt der Engel spielt. “This sport is stupid” denkt wahrscheinlich trotzdem noch der ein oder andere Ami.

3. Wolfgang Niersbach hält eine Rede. Nicht. Aber es wäre schön, wenn er sie so halten würde, wie sie die Zweierkette ihm in den Mund legten. Passend dazu kritisiert Hendrik Buchheister (Spiegel Online) Franz Beckenbauers Ignoranz gegenüber den Problemen in Katar.

4. Der gemeine Mensch hat vermutlich zwei bis drei Schals für die kalten Tage im Januar in petto. Der Fußballfan ergänzt vielleicht diese Sammlung um weitere zwei bis drei Schals. Jelmer Boots fügt 2134 hinzu. Dürfte schwierig werden sich morgens für einen zu entscheiden. Benjamin Kuhlhoff (11 Freunde) über einen Sammler.

5. Flurin Clalüna (NZZ) stellt Jérôme Champagne vor, der Herausforderer von Sepp Blatter werden soll. Man zweifelt jedoch an seinen Absichten.

6. Frank Willmann (Tagesspiegel) hat RB Leipzig besucht. Wo wir doch über Tradition sprachen. Ein Bericht über das Produkt, über Eiseskälte und die Sicht der Fans.

7. Wenig überraschend, dass auch im deutschen Fußball manipuliert wird. Nach FAZ-Informationen, so Michael Ashelm sollen zwei Testspiele von Arminia Bielefeld und dem SC Paderborn betroffen sein. Laut Sportbild sollen es Spiele von Dynamo Dresden und Paderborn gewesen sein, erklärt die Sportschau.

8. Der „unkommerziellste Verein“ der Profigeschichte – der FC St.Pauli kämpft um seine Markenrechte. Marco Carini (taz) berichtet vom Streit zwischen Vermarkter und Verein.

9. Die Lolita-Affäre in Berlin ist endgültig beendet. BZ und Bild druckten nun Gegendarstellungen. Vor einem halben Jahr hatte die Springer-Blätter geschrieben, dass eine Minderjährige Affären mit Hertha-Spielern hätte (Bildblog).

10. Leon Goretzka wird als großes Talent gehandelt, doch der Durchbruch wollte ihm bisher noch nicht so recht gelingen. Die Halbfeldflanke hat sich mit den Gründen auseinandergesetzt.

11. Ach ja. Bayern hat gestern die Meisterschaft gewonnen. Zum zwölften Mal in dieser Saison und das, obwohl der VfB lange standhielt. Ein flottes Tor (optisch), des waagerecht in der Luft liegenden Thiago, sorgte kurz vor Schluss für die Entscheidung. Der Burnster philosophiert übers “schiggeln” und weiß nicht so recht, ob er die Leistung der Bayern gut oder schlecht finden soll. DerBayernblog analysiert gewohnt drei wichtige Dinge des Bayern-Siegs. Nicht nur in Deutschlands Kneipen wird geweint, dass die Bundesliga so langweilig ist, auch Lutz Wöckener (WELT) weiß nicht mehr wohin. Selbst in Moldawien ist die Liga spannender. Fokus-Fußball-Tipp: Einfach auswandern.

Field Reporter:

Bei mir hat sie sich nie als Ärztin vorgestellt. Für mich war sie bloß Betreiberin der Immobilie in Bad Bocklet.

Lothar ist reingelegt worden. Oder doch nicht. Klicken sie ja nicht auf diesen boulverdesken Link.

Bester Link gestern:

Ihr interessiertet euch am meisten für “Lizas Welt”-Tweet zur BVB-Werbung für den Tag des Vergessens.

Bandenwerbung:

Wir freuen uns über jeden Abonnenten unseres Newsletters, unserer Facebook-Seite oder unseres Twitter-Accounts.

Mixed Zone: Transferfenster: Wie man es in/auf Schalke sieht (Turnhallengeruch). +++ Joey: Barton erklärt uns die Welt aka antwortet auf Fragen seiner Fans. +++ Van Marwijk: Der Trainer des HSV erklärt die derzeitige Situation beim HSV (HSVplus). +++ Kroos: Rapha Honigstein versucht die Toni-Kroos-Verhandlungen ins rechte Licht zu rücken (One World Sports). +++ Financial Fairplay: Soccerissue findet einen weiteren Beweis, dass die FF-Regelung grober Unfug ist. +++ 27 Sekunden: So schnell waren die Presse-Akkreditierungen für den Hoeneßprozess weg (FAZ). +++ Kaderplanung: Michael Reschke gibt einen Einblick in seine Arbeit bei Bayer Leverkusen (Transfermarkt). +++

#Link11: Wo sind all die Spieler hin?

Es ist Deadline-Week. Wir haben zu tun. Lassen Sie uns in Ruhe. Lesen Sie lieber die Fokus Fussball #Link11:

blogundpresseschau

 

1. Die laufende Transferphase endet am Freitag. Viele Fokus Fussball-Leser, das beweist eine aktuelle Studie, finden Transfergerüchte ermüdend. Deswegen gehen wir nie weiter auf die üblichen Geschichten ein. Obwohl Fachpublikationen wie DerSamstag! in den letzten Tagen erstaunliche Neuigkeiten – #Vollandveranstaltung – in die Welt hinausgeschrieen haben. „Alles Flitzpiepen“, findet der durchschnittliche Fokus Fussball-Leser. Im Deadline-Blog von Constantin Seibt dürfen wir heute jedoch nachlesen, warum in der Transferphase, für einen Augenblick, der Wind des Paradieses wehen könnte. (Deadline Blog)

2. Da es aus sportlicher Sicht nicht allzu viel spannende Themen rund um den FC Bayern gibt, müssen sich Journalisten und Fans ihren Thrill jetzt woanders holen. Da kommen die Vertragsverhandlungen mit Toni Kroos natürlich gerade zur rechten Zeit. Der ewig Unterschätzte will seine Leistungen auf dem Platz honoriert wissen, was natürlich gerade im Lichte der Verträge für Götze, Lewandowski und so weiter und so fort, schnell in den zweistelligen Millionenbereich gehen kann.  Während man in Manchester auf einen Wechsel hofft (natürlich noch in dieser Transferperiode!) und Twitter-Star Fjörtoft neben Draxler endlich eine neues Thema entdeckt hat, bleibt man in München noch gelassen. Hier sind die „5 Gründe, warum Toni Kroos Bayern nicht verlassen wird“ (Stricz of Munich)

3. In der Liga zieht es die Bayern heute nach Stuttgart. Dort kriselt es derzeit, wie bei so vielen anderen Ligavereinen. Marcus Bark schaut vor dem Spiel in der Schwaben-Metropole auf die Sorgen der neuen „Jungen Wilden“ und ihren Anführer Thomas Schneider. (sportschau.de). Große Erleichterung in München: Mario Mandzukic war im Bus (kicker). Ist aber trotzdem angezählt (Eurosport)

4. Damals, als die Welt des Fußballs noch in Ordnung und die Schiedsrichter noch Ahlenfelder waren, gab es die Rückpassregel. Und auch wenn mein Kollege, der Jungspund Reinscheid, diesen Pass mit Sicherheit nie spielte (oder: ihn immer noch spielt und sich deswegen von Collinas Erben auf dem Spielfeld was anhören muss), so war diese Regel ein essentieller Bestandteil des Spiels. In einem ganz wunderbaren Text für den Guardian, erinnert sich Adam Hurrey an die goldene Zeit der Rückpassregel und erinnert an Eigentore, Pässe über das ganze Spielfeld und das WM-Finale 1990. (In memory of backpasses – The Guardian)

5. Seihen Sie doch einmal für einen Moment ehrlich: Diese ständigen Fanthemen können extrem ermüdend sein. An beiden Enden haben, gefühlt, längst die Extremisten das Sagen, und ein gutes Ende dieser Geschichte ist längst nicht mehr in Sicht. Jetzt auch noch Union Berlin, der letzte Hort der reinen Fankultur, so dachte man, bis am Wochenende ein Freundschaftspiel in Schweden abgebrochen wurde. In Köpenick arbeitet man die Geschichte jetzt auf. Dazu traf Presse- und Stadionsprecher Christian Arbeit den Präsidenten Dirk Zingler (1.FC Union Berlin – YT channel). Wer sich die rund 24 Minuten nicht anschauen will, nicht anschauen kann, klickt sich zum Tagesspiegel durch, der das Interview einordnet. Oder liest von / und hört /  beim Inforadio ein Interview mit Jörg Hellwig, dem rbb-Begleiter der Köpenicker.

6. Grundsätzlicher macht NRW-Innenminister Ralf Jäger. Einer der Lieblingsfeinde der Fußball-Fans spricht mit WDR 2 über Wasserwerfer-Einsätze im Rahmen von Fußballspielen und den deutschen Fußball, der vor die Hunde geht.

7. Ein wenig heiterer ging es da  in den letzten Wochen auf Twitter zu, wenn man dem Account @exprofis folgte, und wer hat diese kleine Seite nicht innerhalb von Sekunden liebgewonnen? Die FAZ scoopt jetzt und enthüllt den Mann hinter @exprofis: Es ist der ehemalige 11 Freunde-Redakteur Thorsten Schaar. Er spricht mit Daniel Meuren und fordert sämtliche Lokalredakteure ultimativ zur Mitarbeit auf! (FAZ – Hat Norbert Eder guten Geschmack als Florist?)

8. Es ist nicht unbedingt wichtig, was Diego Armando Maradona heutzutage macht. Es ist vielmehr wichtig, was er dem Fußball zu seiner aktiven Zeit gegeben hat. Natürlich auch eines der größten Tore aller Zeiten, bei der schönsten WM aller Zeiten (sagt: Trainer Baade, dem man das auch glauben sollte). Im April wurde ein Video ins Netz gestellt, gestern tauchte es überall auf. Und heute noch einmal: Bei Fokus Fussball. (Chris Wright – ESPN FC)

9. Noch ist es ein langer Weg für die Bundesliga. Die Premier League ist trotz neuer Rekorde weiter nicht in Reichweite. Aber das ist so schlimm auch nicht, denn „zu viel Geld ist auch nicht gut.“ Jan Christian Müller blickt in der FR auf den Bundesligareport 2014.

10. Im Borusseum im Dortmunder Westfalenstadion wurde am Jahrestag der Befreiung Auschwitzs der „Tag gegen das Vergessen“ begangen. Dies führte im Netz zu Kritik, und auf schwatzgelb.de zu einem Artikel über die Veranstaltung.

11. Im WM-Jahr wird der Fußballverein Madureira Esporte Club (bis 1971: Atlético Madureira) 100 Jahre alt. Georg Bucher schreibt in der NZZ über den reisefreudigen Klub, der kürzlich ein Trikot mit „Che“-Logo entworfen hat.

 

Bester Link gestern: 

Bilder. Poster. Weltmeisterschaft (Speckyboy)

Field Reporter

Ich habe kürzlich gesagt, die WM sei ein Traum von mir, aber das wurde gleich so dargestellt, als würde ich mich ernsthaft damit befassen. Ich muss mich doch erst mal in Stuttgart durchsetzen und als Profi etablieren. Das ist das Wichtigste, alles andere wäre ein Bonus

Timo Werner im Interview mit der Süddeutschen Zeitung. Der 17-jährige Stuttgarter würde trotzdem zur WM fahren, wenn man ihn einlädt.

 

Mixed Zone:

Viel Geld: Der dritte Jahresbericht über den internationalen Transfer von Berufsspielern wurde von der FIFA veröffentlicht. 12.309 internationale Transfers haben ordentlich Geld gekostet (FIFA)  + + + Auch viel Geld: 1 Transfer, der nicht oder doch vielleicht der teuerste Transfer war, sorgt in Spanien weiter für Wirbel. Wer sich für den Neymar-Transfer und dessen Folgen interessiert, sollte auf Twitter meinem spanischen ESPN-Kollegen  Dermot Corrigan, der eigentlich Ire ist, folgen. Hier sein gestriges Update zu den (Nicht-) Verwicklungen Real Madrids in den FAll Neymar. (ESPN FC) +++ Spielzug der Woche: Der FC Augsburg lässt Manni Bender keinen Raum (Abseits.at) +++ Alte Namen: Der Volkssport- und Kulturverein Wolfsburg und der Turnverein Hoffenheim (Abaeumer) +++ Auf Jahre unschlagbar: Franz Beckenbauer schaut sich um. Und sieht nur Deutschland, die beste Mannschaft der Welt. (DFB.de) +++ Ausländer-Limit: Eine knifflige Aufgabe für Galatasarary-Coach Roberto Mancini (Tagesspiegel) +++ Don Jupp: Torsten Wieland macht einen Mann mit Kultpotential aus (Königsblog) +++ FFP: Kein Problem für Wolfsburg, sagt VfL-Geschäftsführer Wolfgang Hotze (Wolfsburger Allgemeine) +++ Lebenslänglich: Die FIFA will den libanesischen Schiedsrichter Ali Sabbagh nie wieder sehen (Spiegel Online) +++ Aufklärung: web04  über Homosexualität +++ Auch ein Hobby: Jelmer Boots sammelt Fußballschals. Bislang: 2.134. Benjamin Kuhlhoff sprach mit dem Kauz (11 Freunde)