did war die woche – tennis, handball, futsal

Meine Damen und Herren!

Sparen wir uns einfach den Austausch von Höflichkeiten! Sie wissen: Mittwoch ist DID-Tag auf Fokus Fussball. Das wird in der Redaktion weiter kontrovers diskutiert. Aber noch haben sie mir das Wort nicht verboten.

Unbeirrt

Dembowski

blogundpresseschau

 

Stuttgart – Ziviler Ungehorsam stößt auf wenig Anklang. DFB droht mit Strafe.

Großes Tennis? Die Proteste der Dortmunder Anhängerschaft gegen die Hochpreispolitik der Bundesliga-Verein lösten noch am Abend erregte Diskussionen in den sozialen Netzwerken aus. Teile der Fans waren nicht nur dem Anstoß des Pokalfights ferngeblieben, sondern hatten in der 25.Minute des Spiels auch Tennisbälle auf den Rasen geworfen. Dies hatte unter den 40-Zoll-Fans für Unmut gesorgt.

„Natürlich fühlen sich Leute gestört, wenn man das “Event” unterbricht. Das ist ja auch gut so“, sagt Kein Zwanni-Aktivist Marc Quambusch im DID-Gespräch. „Das ist eine Art des zivilen Ungehorsams.“ Die Proteste seien weiterhin nicht gegen „Leute, die Tennis mögen“ gerichtet gewesen, beschwichtigt die Szenegröße.

Bereits im Vorfeld der medienwirksamen Proteste kritisierten Ballsportliebhaber den erneuten Alleingang der Borussen, doch Quambusch will davon nichts wissen. Kein Zwanni sei für alle Fans offen, erklärt der Ex-Filmemacher, und verweist auf die Fans aus Köln und Mainz, die sich in der Vergangenheit ebenfalls gegen die Preissteigerungen ausgesprochen hatten. „Ich verstehe den Vorwurf nicht“, so der leidenschaftliche Fan, der sich im Vorfeld der Partie heiße Auseinandersetzungen auf Twitter lieferte.  Niedrige Preise seien im allgemeinen Interesse. Fußball, ergänzte Quambusch, sei „Volkssport und kein Geschäftsmänner-Sport.“

Am Mittwoch nahm der DFB Ermittlungen gegen den BVB auf. Rainer Wendt war für diese Redaktion für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

 

Internet – Philosoph löst Debatte aus

Der selbsternannte Fußball-Philosoph Wolfram Eilenberger veröffentlichte am Dienstag eine Kolumne auf Zeit Online. Handball als die Alternative für Deutschland. Der Auswahlspieler der deutschen Literaturnationalmannschaft verstand dies als Probebohrung in die aktuelle Volksbefindlichkeit.

Der Handball verweise „mit aller Macht auf eine selig verklärte, deutsche Reihenhausvergangenheit der achtziger Jahre“, befand der Philosoph, und widerbelebte das wunderbare Wort „kartoffeldeutsch“ — im Zusammenhang mit der Migrantenquote des erfolgreichen Handball-Teams — das noch in den 90ern-Jahren als Auszeichnung auf den Sportplätzen des Ruhrgebiets galt. Trotzdem stieß er in der Folge in den sozialen Medien auf erheblichen Widerstand, und Handball-World.com-Schreiber Christian Ciemalla hielt am Folgetag eine flammende Gegenrede. Spiegel-Autor Rafael Buschmann verstand auf Twitter die Welt nicht mehr.

„Ich finde kartoffeldeutsche Namen wie Wolfram oder auch Dietfried gut“, erklärte Ermittler Dietfried Dembowski im DID-Gespräch, ergänzte jedoch, dass er den Text eigentlich sehr gut fand. „Er hat eine Debatte ausgelöst. Im Internet! Das muss man erst einmal schaffen!“

 

Hoffenheim – Huub Stevens verabschiedet sich.

In akuter Abstiegsnot, und jetzt noch ohne Trainer. Huub Stevens (62) tritt aus gesundheitlichen Gründen als Trainer der Kraichgauer zurück, berichtet der SID. Seine kurze Amtszeit in Hoffenheim bleibt somit ein großes Missverständnis. Jetzt heißt es noch einmal „Der Knurrer aus Kerkrade“ schreiben, und Stevens alles Gute wünschen.

 

FIFA – Sheikh Salman hält nichts von einer Wahl

FIFA-Präsidentschaftskandidat Sheik Salman hat in einem Interview mit AP eine „win-win“-Lösung im Vorfeld der Wahlen am 26. Februar vorgeschlagen. Man solle sich einfach im Vorfeld auf einen Kandidaten einigen, sagte der bahrainische Fußballfunktionär, und meinte vielleicht sich. Dies wäre die beste Lösung für alle. Auch für UEFA-Zeremonieleiter und Verlegenheitskandidat Gianni Infantino, dem erst am Vortag die Unterstützung der stimmlosen European Club Association zugesichert wurde. Sheikh Salman griff eine Idee des russischen FIFA-Exco-Mitglieds Vitaly Mutko auf, und setzte auf die nationalen Verbände. „Sie können überzeugen!“

 

Futsal – Standing Ovations für Ricardinho

Der 30-jährige Portugiese Ricardinho, Weltfutsalspieler von 2015, erzielt ein Traumtor. Die Halle jubelt, der Stadionsprecher schwärmt, und wir glotzen Futsal beim Tagesanzeiger. „Dat Ding hätte ich auch gemacht“, sagt DID-Futsal-Experte Ridley Ferundula.

 

No Dice – Ein Ende

Das englischsprachige Fußballmagazin No Dice existiert nicht mehr. Das verkündeten die Macher auf Ihrer Facebookseite, und schrieben noch einen letzten launischen Text über das Lichtenberg-Derby. Sie gehen mit Willie Nelson und den Worten: “It’s been so long now. But it seems now, that it was only yesterday. Gee, ain’t it funny, how time slips away.” No Dice waren ein wunderbares Magazin. Danke für all die Jahre.

 

Geburtstagskind des Tages

(Auflösung von gestern: Άγγελος Χαριστέας (Angelos Charisteas) wurde 36)

Meist geklickter Link gestern
Die Welt sprach mit Deniz Naki, der vom türkischen Verband. für einen Facebook-Post eine Sperre aufgebrummt bekam.

Field Reporter

Es mag sein, dass der Schiedsrichter an der einen oder anderen Stelle nicht zu unseren Gunsten entschieden hat, aber daran lag’s nicht

Rudi Völler hat vor dem Interview mit Sky Kreide gefressen. Leverkusen unterlag Bremen trotz der kleinen Erbse und vielleicht auch wegen des Schiedsrichters mit 3:1 Toren. Der Werksklub fährt nicht nach Berlin

 

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#Link11: Jeder Jeck is’ anners

Die Link11 zum Veilchendienstag ist gar nicht mal so närrisch geraten. Dennoch: Wenn sich “Folter-Scheich”, “Hammer-Ali”, Sklaven-Franz”, “Pferdelungen-Dieter” und “Würstl-Uli” treffen, befindet man sich entweder in einem Karnevalsumzug, schaut eine “Kiezgrößen”-Doku auf N24 … oder man liest eben die Link11.

Na dann lieber Link11. In diesem Sinne…

blogundpresseschau

1. Die Wahl des nächsten FIFA-Präsidenten rückt näher. Zum engeren Kandidatenkreis gehört auch Bahrains Scheich Salman bin Ebrahim Al Khalifa. Dass dessen Name untrennbar mit Menschenrechtsverletzungen aller Art verknüpft ist, hat nun (auch) FIFA-Sponsor Visa auf den Plan gerufen. Erfolgt über diesen wirtschaftlichen Druck ein Kulturwandel beim Weltverband (FAZ)?

Den zunächst als sicher gehandelten Rückhalt einiger afrikanischer Landesverbände scheint Salman zumindest verloren zu haben (FAZ).

2. Den Rückhalt ehemals treuer Gefolgsleute hat auch Franz Beckenbauer, der in Bahrain vermutlich keine Foltergefängnisse gesehen hätte, mittlerweile gänzlich verloren: Der DFB hat ein Verfahren gegen das gesamte Organisationskomitee der WM 2006 eingeleitet (SZ).

3. 

»Sie sind eine Ein-Mann-Authentitätsbrücke: Sie wissen die entscheidenden Dinge über das Leben. Sie wissen, wie man einen Fußballverein führt, eine Wurstfabrik aufbaut und das Gefängnis übersteht. Die Leute glauben Ihnen jetzt fast alles.«

Abgeschlossen scheint dagegen zumindest vorerst der Fall Uli Hoeneß, und

4. Wer derzeit Richtung Türkei schaut, wird das vermutlich mit Entsetzen tun. In Teilen des Landes herrschen Kriegszustände, Presse- und Meinungsfreiheit scheinen weitestgehend abgeschafft worden zu sein. Das bekam nun auch Fußballprofi Deniz Naki (ehemals bei St. Pauli angestellt) zu spüren. Er wurde wegen “separatistischer und ideologischer Propaganda” vom Verband mit einer Rekordsperre belegt. Was er dafür tun musste, erfahrt ihr von Deniz Yücel.

5. 

»Das ist viel eleganter zu sagen: ‘Ich hab nix gegen Schwule, aber die Fans, die Medien, die ganzen südeuropäischen Länder – das sind ja die Probleme.’ Und das sind sehr beliebte Strategien, den schwarzen Peter einfach anderen Gruppen oder anderen Dimensionen, Medien zuzuspielen und sich selber dann aus der Verantwortung zu stehlen.«

Die Debatte um homosexuelle Fußballer ist an einem toten Punkt angekommen. Ein, wie ich finde, sehr gelungener Beitrag von Everhard Hofsümmer widmet sich unter anderem der Frage: Wer muss den ersten Schritt gehen (WDR)?

6. Zu behaupten, dass – um es vornehm auszudrücken – der Weltfußball derzeit in einer ganzen Reihe moralischer Zwickmühlen steckt und gleichzeitig maximal einen Bruchteil seines positiven Einflusspotenzials nutzt, ist nicht besonders gewagt. An der Mehrheit der Profis scheint all das aber abzuprallen, wie Wattekugeln.

»Wenn die Heimkinder anderen Kindern begegneten, fühlten sie sich minderwertig, weil sie eben kein „normales“ Familienleben hatten, obwohl diese Normalität, nebenbei gesagt, sowieso eine Illusion ist. Deswegen waren sie gehemmt und schämten sich, was eigentlich gar nicht der Natur eines Kindes entspricht. Jetzt aber, mit einem Profi von Mainz 05 an ihrer Seite, fühlten sie sich respektiert. Sie blühten auf und gingen auf die anderen zu.«

Neven Subotic ist da ganz anders. Sylvia Witt und Oliver Uschmann haben mit dem BVB-Profi ein sehr lesenswertes Gespräch geführt (Galore).

7. Viel wurde zuletzt über die Transferoffensive der ersten chinesischen Liga geschrieben. Ex-HSV-Profi Jörg Albertz (Ihr wisst schon. Spitzname: “Hammer-Ali”) kennt besagte Super League von innen und hat Matthias Friebe seine Einschätzung der aktuellen Entwicklungen mitgeteilt (Deutschlandfunk).

8. Für eher groben Fußball stehen auch die Clubs der englischen “Fußballmetropole” Birmingham. Das Übersteiger-Blog hat dem Charme der West Midlands einen kurzen Erlebnisbericht gewidmet.

9. Mit Charme hat auch der nächste Beitrag eine ganze Menge zu tun: Der Akademikerfanclub hat das Darben der hoffenheim’schen Fankultur in einer dadaistischen Liebeserklärung an miesen Fußball verarbeitet. Allein dafür muss die TSG eigentlich die Liga halten!

10. Mies ist derzeit auch der Fußball des FC Liverpool, was besonders schwer wiegt, da die Erwartungen an Englands ruhmreichen Traditionsverein kaum größer sein könnten. Dieses Missverhältnis zwischen Anspruch und Wirklichkeit vereint wohl kein Spieler der Reds so treffend in sich, wie ihr verhinderter Hoffnungsträger Daniel Sturridge. Cavanis Friseur über die Symbolfigur eines lahmen Riesen.

11. Schwer haben es in der Premier League (häufig) auch Neuankömmlinge aus der italienischen Serie A, so besagt es ein ungeschriebenes Fußballgesetz. Michael Cox auf der Suche nach Ursachen (ESPN).

Geburtstagskind des Tages

(Auflösung von Freitag: Frank Pagelsdorf wurde 58)

Bandenwerbung
Collinas Erben analysieren die Aufreger des Bundesligawochenendes. 

Meist geklickter Link letzten Donnerstag
Hertha BSC und die verschwundene Generation (Tagesspiegel).

Field Reporter

»Zu meiner Zeit war man immer enttäuscht, wenn man den Aufstieg nicht geschafft hat und bekam dadurch Unruhe. Mittlerweile ist man froh, wenn man überhaupt in der 2. Liga bleiben darf. Das ist schade, aber das hat auch nichts mit Pech zu tun, dafür gibt es Gründe.«

Benny Lauth galt einst als das nächste große Ding im deutschen Fußball. Bei LAOLA blickt der ehemalige 60er auf seine Karriere und das Scheitern seines Heimatvereins zurück.

Mixed Zone
Erwartungen erfüllt: Schalke fertigt den VfL ab (Königsblog) + + + WTF: Hannover-Jugendspieler planten Raubüberfall (Spiegel)  + + + Ödegaard & Co.: Wenn der Hype zu früh kommt (SZ) + + + Kreisliga-Archetypen: Von der Pferdelunge bis zum Verdribbelkönig (Watson) + + + Boykott: BVB-Fans contra VfB-Ticketpreise (Spiegel) + + +

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did war die woche – weltweite proteste gegen naki-sperre

“Dembowski, DID verstehe ich nicht. Schön, dass Du wieder bei Fokus Fußball bist. Aber DID ist doch Mist!” Wirklich nette Menschen, die mir da am vergangenen Wochenende im Soldiner Eck eine Standpauke hielten. Ich hätte mit ihnen so gerne über Fußball geredet, aber sie wollten mir nicht glauben, nicht zuhören, und meine Meinung war nicht wichtig. Dabei hätte ich eine gehabt.

Das ist selten der Fall. Der DID ordnet für Euch auch in dieser Woche das Fußballgeschehen ein.

DID also war die Woche.

blogundpresseschau

München – Lügenpresse

Als Trainer hat man einen tollen Job. Jeden Tag trifft man seine Spieler, Vereins-Offizielle, und den jeweils aktuellen Doktor. Pep Guardiola genießt das Leben an der Säbener Straße. Einmal an der Woche aber muss er sich der Presse stellen. Eine Unverschämtheit. Dann kommen Fragen nach Verletzungen, seiner Zukunft, Unruhen, und dem nächsten Gegner, der gehört stets zu den besten Gegnern, die der Weltfußball zu bieten hat. Aber niemand befragt den Erfolgscoach zu seinen sportlichen Errungenschaften. Zu der Dreierkette, der Viererkette, zu der nächsten Revolution auf dem Platz. Das bemängelte der Katalane heute auf einer Pressekonferenz, die er eigentlich nicht abhalten wollte. In den sozialen Netzwerken wurde eifrig diskutiert. Auch ob man dem zukünftigen Citizen glauben kann, oder nicht. „Ich stehe hinter Pep“, sagte DID-Über-Experte Justin Hagenberg-Scholz und führte seine sportlichen Erfolge als Beweis an. Er habe den deutschen Fußball revolutioniert.

 

China – Das Land des aufgehenden Fußballs

Gerade noch stellte Premier League eine der größten Gefahren für den kontinentaleuropäischen Fußball aller Zeiten dar, schon löst das Reich der Mitte die erste englische Liga als potentieller Sargnagel des Fußballs ab. „Wir müssen da ganz klar differenzieren“, erklärte Marketing-Expertin Miriam Wu im DID-Gespräch.

„Sportlich gesehen ist das natürlich ein herber Verlust. Und auch die fehlenden Trikotverkäufe werden ein echtes Problem werden. Doch für den TV-Markt sind diese Wechsel nicht bedeutend“, beschwichtigte die sympathische Mecklenburg-Vorpommerin. Mit der Verpflichtung von Alex Teixeria stellte ein chinesischer Klub, dessen Name Sie sicher gleich wieder vergessen haben, einen neuen Transferrekord auf.

„Das chinesische Transferfenster muss endlich an das europäische Transferfenster angepasst werden“, erklärte DID-Transferexperte Ridley Ferundula, und sprach damit Knallhart-Klartext.

 

Frankfurt – Stefan Hans gegen den DFB

Der im Zuge der Spiegel-Enthüllungen entlassene ehemalige DFB-Vize-Generalsekretär und der größte Fußballverband der Welt trafen sich am Donnerstag zu einem Gütetermin vor dem Arbeitsgericht Frankfurt. „Die Sachlage ist – entschuldigen Sie den Ausdruck – etwas nebulös“, sagte Richterin Ursula Schmidt im Laufe der Verhandlung und fasste damit die Sachlage im deutschen Fußball korrekt zusammen. Der Gütetermin scheiterte, berichtet der kicker.

 

Fans – Weltweite Proteste gegen überhöhte Ticketpreise

Am Wochenende schließen sich Liverpooler Fangruppierungen den weltweiten Protesten gegen die überhöhten Ticketpreise an. An der berühmten Anfield Road will die Spion Kop 1906-Gruppe, mit der Unterstützung der Spirit Of Shankly-Gruppe, ihre Plätze verlassen. Das alles in der 77.Minute im Spiel gegen den Abstiegskandidaten aus Sunderland. Ein symbolischer Zeitpunkt. Auf der neuen Haupttribüne gehen die Preise in der kommenden Saison auf 77GBP hoch. Am kommenden Dienstag protestieren Dortmunder Fan-Gruppen gegen die Preise beim Pokalspiel in Stuttgart. „Der Fußball ist am Arsch“, sagte einer der Protestierenden im DID-Gespräch. „Die Fans fühlen sich schon lange abgehängt, ihr Protest gegen die Internationalisierung des Fußballs bleibt jedoch ohne Folge“, erklärte DID-Psychologin Dörte auf Nachfrage.

 

Experten – Siegeszug

In Ermangelung anderer Gesprächspartner kommt es in den letzten Monaten vermehrt zu einem Siegeszug der Experten. Der Fall des Dortmund Fans Maurice Morth sorgte dabei für Schlagzeilen in den sozialen Netzwerken. Der ehemalige DID-Praktikant äußerte sich in einem Text des US-Senders ESPN zum Hype um Jungstar Christian Pulisic. In den Diskussionen konnte nicht geklärt werden, ob Morth Experte genug ist, oder der Sender auf den Kommentar hätte verzichten müssen. „Er hat einige passable Geschichten für den DID verfasst, und ist somit ein Experte“, erklärte DID-Experte Dietfried Dembowski. Über-Experte Justin Hagenberg-Scholz hingegen findet Morth „nur noch nervig.“

 

Leipzig – Neues Stadion in Planung

Pünktlich zum Neu-Start der zweiten Liga sorgte der zukünftige Erstligist Rasenballsport Leipzig mit Expansionsplänen für Aufregung. Ein Stadionneubau sei geplant, zumindest angedacht, berichtet die Lokalpresse, und die Süddeutsche Zeitung verhandelt die hochtrabende Pläne des beliebten Zweitligisten. „Mit RB Leipzig wird die Liga in der nächsten Saison für noch mehr Schlagzeilen sorgen“, sagte DID-Marketing-Expertin Miriam Wu auf Nachfrage, und ergänzte: „Nur die Fans machen mir Sorgen. Sie könnten unserem geliebten Sport nachhaltig schaden.“

Türkei – Naki endlich aus dem Verkehr gezogen

Ex-Bundesliga-Star Deniz Naki wurden vom türkischen Verband für 12 Spiele gesperrt. Der Stürmer hatte die Plattform Facebook für ideologische Propaganda missbraucht, berichtet Hürriyet. “In Deutschland würde das nicht passieren”, erklärte Kneipier Hauke Schill zwischen zwei Hass-Botschaften.

Der ehemalige deutsche Jugend-Auswahlspieler Naki lief bis zu seiner Sperre für den Drittligisten Amed SK auf.

 

Tasci – Flucht aus Moskau

Spätestens als die türkischen Fahnen brannten, wollte Serdar Tasci nicht mehr in Moskau bleiben, berichtet sein Berater im Spox-Gespräch, und Fatih Demireli schreibt über den spannenden Wechsel des aktuellen Bayern-Stars. Nur noch weg, nachdem es zwischen der Türkei und Russland in den letzten Monaten zu politischen Spannungen gekommen war. “Jetzt verstehe ich seinen Wechsel”, erklärte DID-Transferexperte Ridley Ferundula.

Geburtstagskind des Tages

(Auflösung von gestern: Heiner Backhaus wurde 34)

Meist geklickter Link gestern
Hertha BSC hätte auch auf dem Platz ein tolles Team haben können. Aber mit Änis-Ben Hatira prügelte sich der letzte große Spieler der Generation um die beiden Boatengs aus dem Verein. Der Tagesspiegel hautnah.

Field Reporter

I have never lost my mind

Sepp Blatter im Dezember 2015

 

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#Link11: Underdogs, »Sky-Fucker« und das »gespürte Zündeln«

Allen Jecken ein herzliches »Alaaf«. Allen Nicht-Karnevalisten auch eine gute Zeit. Und allen, die sich über die jeweils andere Gruppe aufregen: es wird von Jahr zu Jahr langweiliger. Wie die Meisterschaft in den großen europäischen Ligen – obwohl: eine große Ausnahme gibt es. Dafür: Huth ab!

blogundpresseschau

1. Egal wie Leicester am Ende der Saison dastehen wird, die Geschichte der bisherigen Saison lässt die Herzen der Fußballromantiker schon jetzt höher schlagen. Warum die Underdogstory für strahlende Gesichter sorgt, erklärt Stephan Reich (11 Freunde).

2. Dass diese Cinderellastory ausgerechnet in der Premier League stattfindet, entbehrt nicht einer gewissen Ironie, wenn man sich an die sorgenvollen Interviews der Großkopferten des deutschen Fußballs erinnert. Schließlich hat die Premier League durch einen neuen TV-Deal einen Duckschen Geldspeicher monströsen Ausmaßes geknackt. Und während man in München, Dortmund und Frankfurt noch rätselt, ob man lieber am 1. oder 2. Weihnachtstag Bundesligaspiele ausführt, um in Asien den großen Reibach zu machen, wedeln bisher unbekannte Klubbesitzer plötzlich mit Millionen und wollen Chinesen zu Fans von Guangzhou Evergrande statt vom FC Augsburg zu machen. Die neuen Konkurrenten sorgen wieder für Betriebsamkeit bei Funktionären. Philipp Selldorf (SZ) kommentiert die neuen Pläne von Allofs und Co.

3. In China werden derweil langfristig Pläne geschmiedet. Mittenmang ist der Megakonzern Alibaba, der den E-Commerce Markt revolutionierte und nun den Sport in den Blick nimmt. Das soll nicht weniger als die Weltmeisterschaft nach Peking bringen. (South China Morning Post)

4. In Spanien demütigte derweil der FC Barcelona den FC Valencia. Vier Mal traf Suárez, drei Mal Messi. Weltmeister Shkodran Mustafi musste dem Debakel nicht bis zum Spielende beiwohnen. Er sah schon zum Ende der 1.Halbzeit die Rote Karte. (Spiegel)

5. Langeweile auch in Frankreich: Paris Saint Germain ist nun Rekordhalter mit saisonübergreifend 33 Spielen ohne Niederlage. (FR) 

6. Kommen wir zum deutschen Fußball: Bei der Hertha läuft es richtig gut. In der Hauptstadt träumt man von internationalem Fußball im Olympiastadion und fragt sich doch, warum die Boatengs, Dejagahs, Eberts und Ben-Hatiras so wenig Spuren bei der Alten Dame hinterlassen haben. Sven Goldmann (Tagesspiegel) über die »verschwundene Generation«.

7. Der letzte dieser Generation ist nun Spieler von Eintracht Frankfurt. Änis Ben-Hatira ist einer von fünf Neuzugängen, die die Bundesligasaison bei der Eintracht retten sollen. Ingo Durstewitz (FR) über Frankfurter Umbaupläne.

8. Die Vermischung von Haupt- und Ehrenämtern, früher üblich im Sport, sollte heute aufgelöst werden. Dies meint Sylvia Schenk von Transparency International, die eine Änderung der Veröffentlichung von Vorstandsgehältern bei Mainz 05 anmahnt. (FAZ).

9. Die Bayern sorgen mit der Meldung für Aufsehen, dass Timon Pauls nun Chefscout ist. Das Besondere: er ist erst 23. (SZ)

10. Besonders war auch die Pressekonferenz mit Matthias Sammer: »Ich spüre das Zündeln!« Der wollte eigentlich Serdar Tasci vorstellen, der dann allerdings verletzungsbedingt ausfiel. Der Sammer regte sich deshalb über die »Sport Bild« auf, die behauptet, dass Arturo Vidal im Trainingslager alkoholisiert aufgefallen sei. (SZ)

11. Zum Abschluss noch was Karnevaleskes: Bilder von Conchita Wurst und Tim Wiese, die sich bei der Karnevalsfeier des 1.FC Köln trafen. Peter Stöger kommentierte das ungewöhnliche Paar:

»Es ist von allem etwas – und so undurchsichtig wie unsere Taktik.«

Geburtstagskind des Tages

(Auflösung von gestern: Georg Koch wurde 44)

Meist geklickter Link gestern
Marco Stein, Cavanis Friseur, über die neue Fußballmacht China.

Field Reporter

»Dass der Fußball wieder das bekommt, was er verdient: demokratische Strukturen und aufmüpfige Fans. Und entsprechende Figuren an der Spitze der Vereine, die für das Kulturgut Fußball kämpfen und es nicht an den erstbesten Sky-Fucker verkaufen.«

Frank Willmann, Kolumnist und Buchautor, im unbedingt lesenswerten Fupa-Interview über seinen Wünsche für den Fußball und Amateurfußball in der Provinz.

Mixed Zone
Dembowski: Wie war der Spieltag?  + + + Hannover: Fast auf Platz 96 im Power Ranking. + + + Sammlung: Warum sich Costa längst einen Platzverweis verdient hätte. (Telegraph) + + + Konsterniert: Der Oberligaspitzenreiter F.C. Hertha 03 taumelt durch die Saisonvorbereitung und kassiert in zwei Spielen 1:13 Tore. (H03) + + + Captain Obvious: Rassistische Rufe bei Lazio. (Spiegel)

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#Link11: Renminbi

“Wenn man den Karren schmiert, dann läuft er auch!”, pflegte mein Großvater immer zu sagen. (Fast) ganz im Zeichen des großen Geldverdienens und -ausgebens sowie derer, die das für Fußballclubs tun, steht denn auch die heutige Link11. Doch ist Vorsicht geboten, auch das wusste (der) Großvater (von Lao-Tses Enkel): “Wer sich auf die Zehen stellt, der steht nicht fest!”.

Ganz wie es meine humorlose Art ist, entlasse ich euch also mit vorwiegend kritischen bis ernsten Themen in die närrischen Tage. Gern geschehen.

blogundpresseschau

1. Wer sich auch nur eine Minute lang mit dem Wintertransferfenster beschäftigt hat, wird nicht um die Frage herumkommen, was eigentlich gerade in China los ist. Knapp 200 Mio. investierten die Clubs der sportlich unbedeutenden Superleague in Spieler wie Jackson Martinez, Ramires, Gervinho oder Freddy Guarin. Doch woher kommt all das Geld so plötzlich? Welchen Return on Investment versprechen sich die, die es ausgeben, von solchen Prestigetransfers? Cavanis Friseur entzerrt eine komplexe Gemengelage.

2. Geld hat auch Manchester City. Pep Guardiola wird das freuen, denn er darf es künftig ausgeben. Für die Citizens, die bislang viel zu wenig aus ihren (unbegrenzten) Möglichkeiten machten, könnte dies die lange erhoffte neue Zeitrechnung sein, schreibt Oliver Wittenburg (Spox). The Whitehouse Address erklärt, warum Pep der perfekte Mann für den Job ist. Constantin Eckner dagegen warnt eindringlich, dies werde seine schwerste Aufgabe. Schellenkaskaden für eine Premier League, die sich noch im taktischen Tiefschlaf befindet (Zeit).

3. Wir bleiben in England, wo der Name José Mourinho vermutlich bald wieder eine große Rolle spielen wird. Ein Name, der so eng mit schnellen Erfolgen wie dem raschen Ausbrennen der Mannschaften verknüpft ist, die sie erspielen. James Milin-Ashmore hat die Gründe für das Scheinen und Scheitern José Mourinhos in dessen bewegter Karriere gesucht – und gefunden (These Football Times).

4. Apropos bewegte Karrieren. Mourinhos Ex-Spieler John Terry dürfte seine bald an den Nagel hängen: Der FC Chelsea wird den Vertrag des Routiniers nicht über den Sommer hinaus verlängern. Liam Twomey lässt Terrys Fußballerleben Revue passieren. Das Kurzportrait eins äußerst streitbaren Charakters (ESPN).

5. Die Frage nach der Arbeitserlaubnis für Spieler aus dem internationalen Ausland war in England schon immer eine spezielle. Strenge Regularien, die kürzlich nochmals verschärft wurden, sollen zum Schutze einheimischer Talente garantieren, dass nur Elite-Spieler auf die Insel wechseln. Ein schlechter Scherz, wie Mark Ogden anhand des Pato-Transfers zum FC Chelsea befindet (Independent).

6. Nicht ganz zufrieden mit dem Transferfenster sind auch die Fans von Borussia Dortmund. Nach den Abgängen zweier Ersatzspieler verpflichtete der BVB trotz anderslautender Verkündungen keinen weiteren (Ersatz)Spieler (Kicker). Ein schmaler Grat, befindet Maurice Morth, denn Leistungsträger wie Reus oder Mkhitaryan sind durchaus verletzungsanfällig (Schwatzgelb). Lars Pollmann dagegen sieht den BVB allem Risiko zum Trotz in einer Situation, die auch als Chance zu begreifen sei (Bleacher Report).

7. Alljährlich veröffentlicht die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte eine Liste der einkommensstärksten Fußballclubs. The Swiss Ramble hat sich die aktuellen Zahlen unter dem Elektronenmikroskop angeschaut und liefert gewohnt feine Kost für Finanzfetischisten. Wie sich die von Karl-Heinz Rummenigge halbjährlich ins Spiel gebrachte Idee einer Superliga auf das wirtschaftliche Gefüge des europäischen Vereinsfußballs auswirken würde, hat Stefan Szymanski analysiert (Soccernomics).

8. Wo viel Geld ist, lässt häufig auch die (Sport-)Korruption nicht lange auf sich warten. Dass das deutsche Strafrecht den Sport bislang nur unzureichend vor derlei Missbrauch geschützt hat, soll bald der Vergangenheit angehören, wenn es nach dem Bundesjustizministerium geht. Ein kürzlich vorgestellter Referentenentwurf sieht die Einführung von zwei neuen Straftatbeständen vor. Vorsicht: Kann Spuren von Juristendeutsch enthalten (Juris)!

9.

»Kein rot-weisses also, sondern ein grünes Wunder hätte die Stadt dringend nötig. Bei der Luftqualität ist Essen nahezu gleichauf mit Stuttgart. Die vorläufige Auswertung der Messstellenwerte von 2015 durch das Umweltbundesamt zeigt, dass auch im Ruhrgebiet womöglich bald erste Fahrverbote drohen.«

Um viel Geld geht es auch beim Instandhalten eines Fußballstadions. Vor allem, wenn man sich bei den Betriebskosten deutlich verkalkuliert. Der Stadt Essen ist genau das passiert. Nun streicht Europas “Grüne Hauptstadt 2017” stolze 500.000 €, die für den Radverkehr vorgesehen waren, ersatzlos, um sie ins Stadion zu stecken. Hannes Leitlein, prägnant, über Eitelkeit und Kurzsichtigkeit im Ruhrpott (Zeit).

10. Nun zu einem wirklich ernsten Thema: Wer sich dieser Tage mit politischen Dingen befasst, wird nicht umhin kommen, festzustellen, dass in Deutschland nicht nur der völkische Rassismus, sondern auch der Antisemitismus quicklebendig ist. Gewisse Parteien machen bereits wieder Wahlkampf im “alten” Gewand: Pöbeln, Opferrolle einnehmen, sukzessive erweitern, was angeblich gesagt werden dürfen muss. Und obwohl ihr Feind aktuell “der Muslim” ist, steckt der politische Unterbau ihrer Anhängerschaft doch auch ganz tief drinnen, im organisierten Hass gegen Juden und Israelis. Besonders in Dresden haben diese Kreise ihre Wurzeln auch in der Fußballszene oder suchen bewusst deren Nähe. Conrad Lippert hat deshalb die Gedenk-Initiative “!Nie wieder” gegründet, über die er mit Astrid Rawohl gesprochen hat (Deutschlandfunk).

Apropos Gedenken: So sympathisch der heutige FC St. Pauli auch sein mag – auch der “Kultclub” aus Hamburg hat gute Gründe, sich daran zu erinnern, dass gerade die Dinge hart erarbeitet oder gar erkämpft werden müssen, die man später, wenn man viel Glück hat, einmal als selbstverständlich abtun kann (NDR).

Theresienstadt ist mit weitem Abstand der beängstigendste Ort, den ich je betreten habe. Deutlich sind hier noch die Verbrechen des NS-Regimes in winzigen Zellen für bis zu 70 Personen oder barbarischen Hinrichtungsapparaturen konserviert. Und auch dort spielte der Fußball eine (letztlich perverse) Rolle, die der Kinofilm “Liga Terezin” für die Nachwelt festhält. Wer heute behaupten will, der Fußball sei “unpolitisch” oder müsse es sein, dem sei dieser Film und der Beitrag von Beves Welt dazu wärmstens empfohlen. Allen Anderen aber natürlich auch.

11. Zaher al Hazwani, Hobbykicker des “Syrischen SV” und Flüchtling, spricht eindringlich darüber, welche Kraft Fußball an der Basis noch immer hat. Vielleicht ist dieses kurze Video, nach all den eher kritischen Dingen, die es heute über den Sport zu lesen gab, ein passender Abschluss (FAZ).

Geburtstagskind des Tages

(Auflösung von gestern: Radosław Kałużny wurde 42)

Meist geklickter Link gestern

Der Videobeweis im Fußball und die Grenzen der Gerechtigkeit – Christian Kamp in der FAZ

Field Reporter

»Unserer Meinung nach ist zu wenig über [diese] Investmentfonds bekannt. Ihre Existenz im Fußball wirft große Fragen auf, etwa jene nach möglichen Interessenskonflikten und Spielmanipulationen. Natürlich besteht auch das Risiko der Geldwäsche oder anderer krimineller Machenschaften. Diese Fonds haben nur finanzielle Absichten, das führt zu einer schiefen Vertragslage zwischen Vereinen und Spielern.«

Dubiose Geschäftspraktiken, die wahre Transfersumme von Gareth Bale. Die Gruppe “Football Leaks” sorgt derzeit für Aufsehen. Ron Ulrich hat sie gesproche (11 Freunde).

Mixed Zone
Aufstrebend: Alexander Bommes im Gespräch mit Spox + + + Beef: Theo Zwanziger zieht vor Gericht – und gewinnt gegen Katar (Heute.de) + + + Deutungshoheit: Polizeieinsatz gegen den FC Union in der Kritik (Textilvergehen) + + + Integer: Fans trauern gemeinsam im Stadion (Neues Deutschland) + + +  Sammler: Aus Liebe zum Spiel (VICE) + + + Schon gesperrt: Bremens Neuzugang Yatabaré (Kicker) + + +

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#Link11: Tag der Toten

»Untergräbt ein Maulwurf die adipösen Pep-Strukturen des FC Bayern, zeigt die Rolex des elegant-exaltierten Emir-Ehrfürchtlings kurz nach 12«, hieß es an dieser Stelle am vergangen Freitag. Unsere Uhr zeigt inzwischen Dienstag, höchste Zeit für eine #Link11. Es wurde gespielt, es wurde transferiert und es wurden Faxen gemacht.

Es gab anscheinend auch andere Sportereignisse. Eine Deutsche gewann bei einem Tennisturnier. Und während die deutsche Nationalmannschaft ein Handballmatch gewann, sah ich Bayern – Hoffenheim. Aber nur weil es zum ersten Mal seit geschätzten fünf Jahren eine andere Sportart einmal geschafft hat, mit dem Finale ihrer Europameisterschaft mehr Interesse auf sich zu ziehen als das 17:30-Sonntagsspiel am 19. Spieltag der Bundesliga, werde ich hier nicht anfangen, Lobeshymnen auf den Handball (echte Typen, gesunde Härte, unkommerziell, Hurra) zu verlinken und den Fußball auffordern, sich eine Scheibe abzuschneiden. Nicht ohne Grund gilt es an den 51 restlichen Wochenenden des Jahres als ermüdend, wenn ein Team der anderen Tor belagert, ewig quer spielt und irgendwann mal abzieht. Zum Beispiel bei Bayern – Hoffenheim (charakterlose Fußballroboter, weinerliches Zweikampfverhalten, Kommerzklubs, Herrje).

Wem das nicht passt, der kann ja nach drüben gehen (www.fokus-handball.de), hier wird auch heute wieder der Fußlümmelei gehuldigt. Zu erkennen ist dies auch am Banner: bei acht Handballspielern würde Protest gegen die Spielwertung eingelegt. Sepp Herberger dagegen wusste: »Die Freundschaft ist mit der Liebe verwandt. Aber man kann doch nicht elf andere lieben«. Mit achten könnte es gerade so klappen.

blogundpresseschau

1. Die Bundesliga am 19. Spieltag: Der Rasenfunk mit Moderator Max-Jacob Ost und den beiden elder statesmen Frank Lußem und Marcus Bark arbeitet souverän die Partien, die Baustellen und die Entwicklungen in der Liga ab.

2. Die Schiedsrichterei am 19. Spieltag: Collinas Erben widmen sich in der n-tv.de-Kolumne der Spielleitung Guido Winkmanns in Dortmund. Zum erneut einsetzenden Genöle über das Fehlen eines Videobeweises hat Christian Kamp in der FAZ einen differenzierten Text verfasst.

3. Die Taktik am 19. Spieltag: Ein Überblick mit Ingolstadt, Bremen und Kimmich (Spielverlagerung), Mainz – Gladbach (Spielverlagerung), Leverkusen – Hannover (Niemals Allein), Stuttgart – Hamburg (Spielverlagerung), Wolfsburg – Köln (Spielverlagerung).

4. Kommen wir abschließend zur Partie, die das Bundesliga-Wochenende vollendete; die überraschungsarm, vorhersehbar, ereignisarm, langweilig, tempoarm, unansehnlich, aber nach Meinung vieler Fans immer noch besser als Handball war: Bayern – Hoffenheim (Sky ermittelte 650.000 Zuschauer). Constantin Eckner (Spielverlagerung) hat die Partie aus taktischer Sicht analysiert. Schwelend beim FC Bayern: Maulwurf und Katar. Zu letzterem hat Breitnigge einen offenen Brief verfasst.

5. Andreas Linke (Web04) hat einige Wochen lang nicht gebloggt. In seinem neuen Artikel deutet er einerseits an, warum. Andererseits gerät der Ausbruch zurückgehaltener Gedanken zum FC Schalke 04 zu einem kurzweiligen subjektiven Rundblick und Rundumschlag zur aktuellen Lage des Vereins.

6. Zweierlei aus Berlin: Bei der westradikalen Hertha hat sich Pal Dardai im Laufe des letzten Jahres als Erfolgstrainer etabliert. Jörg Meyn (Morgenpost) zieht seinen Hut. Beim ostradikalen FC Union dauert die Winterpause noch an, ein Testspiel am Samstag endete mit Festnahmen, Verletzten und grundverschiedenen Schilderungen (Textilvergehen).

7. Einige Transfers vorab, der Rest im Kurzformat: Die besten Namen hat Eintracht Frankfurt verpflichtet: Änis Ben-Hatira und Yanni Regäsel kommen beide von der Hertha (FAZ). Den größten Namen hat der FC Bayern verpflichtet: Serdar Tasci soll die verletzten Boateng und Martínez ersetzen (Miasanrot). Den leckersten Namen hat wohl der VfB Stuttgart II zu vermelden: Cacau kommt zurück (kicker).

8. Eine Reise, die zu neuen Ufern geht, treten die folgenden Herren an:
»Ab jetzt Beister für die Löwen« (Twitter): Maximilian Beister von Mainz zu 1860 + + + Federico Barba von Empoli nach Stuttgart (kicker) + + + Josep Guardiola von München zu City (FR) + + + Josip Drmic von Gladbach nach Hamburg (Twitter) + + + Timo Gebhart von Nürnberg zu Steaua (kicker) + + + Nikola Djurdjic von Augsburg nach Düsseldorf (F95.de) + + + Mike van Duinen von Düseldorf nach Kerkrade (F95.de) + + + Tomas Pekhart von Ingolstadt nach Athen (kicker) + + + Goran Sukalo von Fürth zu 1860 (TSV1860.de) + + + Nicolai Rapp von Hoffenheim nach Fürth (achtzehn99.de) + + + Bruno Nazario von Hoffenheim nach Belo Horizonte (achtzehn99.de) + + + Emil Berggreen von Braunschweig nach Mainz (kicker) + + + Florian Niederlechner von Mainz nach Freiburg (kicker) + + + Niki Zimling von Mainz zum FSV Frankfurt (FSV-Frankfurt.de) + + + Nahil Bahoui von Dschidda nach Hamburg (kicker) + + + Alexander Milosevic von Besiktas nach Hannover, Marcelo von Hannover zu Besiktas (The Walking Red) + + + Seung-Woo Ryu von Leverkusen nach Bielefeld (kicker) + + + Robbie Kruse von Stuttgart nach Leverkusen (Stuttgarter Zeitung) + + + Adam Hlousek von Stuttgart nach Warschau (SWR) + + + Felix Platte von Schalke nach Darmstadt (kicker) + + + Oskar Zawada von Wolfsburg nach Enschede (kicker) + + + Alfred Finnbogason von San Sebastian nach Augsburg (kicker) + + + Tim Matavz von Augsburg nach Genua (kicker) + + + Nick Proschwitz von Paderborn nach Sint-Truiden (dpa) + + +

9. Keinerlei Spielerbewegung gab es dagegen am Freitag bei einem Zweitligaspiel in Griechenland. Christian Eichler in einem FAZ-Artikel mit bewegten Bildern, beschreibenden Worten und einer ausführlichen Einordnung.

Aus Solidarität mit den Flüchtlingen stellen zwei griechische Teams für zwei Minuten ihr Spiel ein. Eine große Geste im von aufgeblasenen Kleinigkeiten dominierten Fußball. Auch Weltstars sollten ihre soziale Seite nicht auf Soziale Medien beschränken.

10. Rot-Weiss Essen wurde gestern 109. In höchste Höhen und zurück. Im Schatten der Tribüne mit einer Festrede.

Gerne würde ich Dir auch ein paar angemessene Worte zu Deinem Jahrestag schreiben; schließlich erlaube ich mir ja auch sonst ständig, Dein Dasein zu kommentieren. Nur fehlen mir gerade so ein wenig die Worte. Was sagt man denn auch einem Jubilar, der einem immer wieder den letzten Nerv, die größte Hoffnung und sogar oft die Freude am Fußball raubt. Ohne den ein Leben natürlich auch möglich, und doch so sinnlos wäre.

11. 1991. Zwei Männer gehen zu Fuß nach Gelsenkirchen, weil Schalke aufgestiegen ist: »Versprochen ist versprochen« (1904geschichten)

Ich hatte es versprochen, zu der Zeit nahm ich das Maul ab und an mal bisschen voll. Aber versprochen ist versprochen. Es musste nur der richtige Zeitpunkt gefunden werden. Ich hätte es auch nicht gerade Manfred erzählen müssen da war es eigentlich klar dass ich nicht umhin kam. Manfred, er ist einige Jahre tot, war Rektor an einer Schule, Sportler durch und durch. In den 50ern gewann er die Westdeutsche Meisterschaft im Skifahren für Flachländer:-) trainierte in Wuppertal mit diversen Olympioniken auf den Strecken von 1500m bis 10000. Bei Lambert, den sah ich Wuppertal noch mit 85 Jahren 25km laufen. Aber ich schweife ab. Manfred war das wandelnde Sportalmanach, er kannte die Schwiegermutter eines Finnischen Olympiasieger über 10000m Skilanglauf mit Mädchennamen.. Und sprach sie richtig aus!!!!

Geburtstagskind des Tages

(Auflösung von Freitag: Ivan Klasnić wurde 36)

Meist geklickter Link letzte Woche
Fabian Scheler – »Amateurfußball: Sie spielen ein anderes Spiel« (ZEIT)

Field Reporter

»Scheich Salman wird noch ernste Debatten aushalten müssen über seine Rolle bei der Niederschlagung der demokratischen Proteste 2011 in Bahrain. […] [Gianni Infantino] ist ein klassischer Vertreter genau des alten Fußbalsystems, das mit dieser Wahl ja überwunden werden soll.«

FIFA-Experte Thomas Kistner über die Präsidentschaftskandidaten beim Weltfußballverband (DLF)

Mixed Zone
Fairplay: »Klagegesang der Schiedsrichter« (Zebrastreifenblog) + + + Italien: Klagegesang der Livereporter (Twitter) + + + Tor des Jahres: alle auf einen Blick (Trainer Baade) + + + DFB-Affäre: Zwanziger durch Notiz belastet (SZ) + + + Kartellrecht: DFB, Adidas und eine recht kölsche Lösung (DLF) + + +

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#link11 – DID war die woche

“Wir wissen, was im Kopf von einem anderen Kerl vorgeht. Es macht keinen Unterschied, dass wir ihn noch nie gesehen haben oder was auch immer. Wir wissen, dass er nur drauf wartet, dass er uns fertigmacht, wenn er die Chance hat.”

 

Damit begrüßen wir Sie auch schon zu “DID war die Woche”, der bunten Presseschau.

Das mag Sie jetzt vielleicht verwirren. Doch klicken Sie nicht weg. Auch wir suchen die Wahrheit. Aber wir wollen nicht mehr warten, bis uns jemand fertigmacht.

Wir sind alle Propheten.

blogundpresseschau

 

CHINA: FC BAYERN MÜNCHEN MARKTFÜHRER

Erfolg auf ganzer Linie. Zum ersten Mal übernimmt der FC Bayern München die Marktführerschaft in einem der Zukunftsmärkte des internationalen Fußballs. Der deutsche Rekordmeister erhielt im China Digital Football Index der Mailman-Gruppe den Höchstwert 298. Manchester United (286) und Liverpool (282) folgen auf den Plätzen 2 und 3.

„Der chinesische Markt gewinnt auch für den FC Bayern an Bedeutung. Wir widmen ihm mehr Aufwand und Aufmerksamkeit. Deswegen sind wir glücklich den „Red Card“ China Digital Football Index anzuführen“, sagte Stefan Mennerich, Direktor Medienrechte, neue Medien und IT beim FC Bayern, der Mailman Group.

Der VfL Wolfsburg auf 15, FC Schalke 04 auf 16, Borussia Dortmund, Werder Bremen, der Hamburger SV und Eintracht Frankfurt komplettieren das Feld der Bundesligisten. Somit schaffen insgesamt 7 deutsche Vereine den Sprung in die Top 33 des wichtigsten Rankings im chinesischen Fußball.

„Die Bundesliga ist eine aufregende Liga. Sie hat bereits frühzeitig das Potential im Reich der Mitte erkannt“, sagte Auslandsvermarktungs-Expertin Miriam Wu dem DID. „Wir müssen uns nur an Klopps China-Vergleich erinnern.“

Der Erfolgstrainer hatte 2013 die Geschäftspolitik der Münchener Bayern mit Plagiaten der chinesischen Industrie verglichen, und sich prompt einen Rüffel des damaligen FCB-Coachs Jupp Heynckes eingefangen. „Es ist ganz wichtig, im Sieg und der Niederlage Größe zu zeigen“, sagte der spätere Champions-League-Sieger Anfang 2013.        

 

CE76: DIE MUTTER ALLER BEGRÜNDUNGEN

Die perfekte Ergänzung zum anstehenden Bundesliga-Spieltag. Der Podcast für Schiedsrichter-Versteher geht in die 76. Auflage. Klaas Reese und Alex Feuerherdt diskutieren die vergangenen Bundesliga-Spieltage, und blicken auf die baldige Renovierung des Regelwerks. Nach einem kurzen Schwenker zum Schiedsrichter-Krach beantworten die beiden Stars der digitalen Referee-Szene noch Hörerfragen. „Für mich nahezu unmöglich, an diesem Podcast vorbeizugehen“, sagt DID-Alleshörer Justin Hagenberg-Scholz und spricht somit eine große Empfehlung aus.

 

BOCA: MILLIONENANGEBOT AUS DEN EMIRATEN

Auch in Argentinien bereiten sich die großen Vereine auf das Wettrennen um das meiste Geld aller Zeiten vor. Dafür geben sie traditionsreiche Sommerturniere auf, und orientieren sich lieber an den internationalen Top-Marken, berichte die Neue Zürcher Zeitung.

„Wir haben die Einladung erhalten, die Vorbereitung in einem arabischen Emirat abzuhalten und gegen Grossklubs wie Barcelona zu spielen. Und dabei noch zwei Millionen Dollar zu verdienen“, sagt ein Boca-Funktionär, und darf sich freuen. Der BVB hat sein Trainingslager aus eigener Tasche bezahlt.

 

DIRK GROßE SCHLARMANN: SKY IST NICHT BANANE

Im Gespräch mit HCtv wehrt sich Dirk große Schlarmann gegen Horst Heldts Bananen-Vorwürfe. „Die Informationen lagen uns schon seit letztem Jahr vor“, sagte der gebürtige Gelsenkircher, der das alles erst nicht glauben wollte. „Ich habe danach nicht gesucht. Aber das verdichtete sich, und wurde sehr, sehr konkret und kritisch. Ich habe mittlerweile über 10 Quellen. Aus allen Bereichen des Vereins.“

Der Sky-Reporter hatte über heftige interne Kritik sowohl auf menschlicher als auch auf fachlicher Ebene an Schalke-Trainer Andre Breitenreiter berichtet. Der Verein dies mit „Schwachsinn“, „Banane“ und „Wahnsinn“ dementiert.

 

DOHA AIRPORT: FANS VERLASSEN DEN VEREIN, DAS GLÜCK KATAR?

Im Zuge der Internationalisierung verliert der FC Bayern München weiter kräftig an Mitgliedern. Während einige Fans noch überlegen, verkünden andere öffentlichkeitswirksam ihren Ausstieg.

„Ich will nicht Teil einer Maschinerie sein, die sich nicht mehr darum kümmert, was richtig und was falsch ist. Ich liebe es als Fan, Titel zu feiern. Aber ich will Titel feiern, die mit Schweiß und nicht mit Blut erkauft wurde“, zieht der Verlorene König Sebastian einen bemerkenswerten Schlussstrich unter seine Fan-Karriere.

Weitaus fröhlicher zeigte sich Doha Airport und Qatar Airways Chef Akbar Al Baker auf Bildern der GulfTimes. „Wir freuen uns über die Möglichkeiten die sich für HIA-Katar aus dieser Partnerschaft ergeben“, sagte Baker und erklärte die Platinum-Partnerschaft zum „Meilenstein“ auf dem Weg zur Sportgroßmacht.

Badr al-Meer freute sich besonders über zukünftige Treffen mit den Fans des FC Bayern München. „Besonders auf deren Reisen.“

Karl-Heinz Rummenigge lobte den Flughafen für seine Architektur und seinen Komfort.

Die Partnerschaft, berichtet die Gulf Times, beginnt zur Saison 2016/2017. „Da haben die Bayern das Datum natürlich perfekt gewählt“, sagt Kneipier Hauke Schill im DID-Gespräch.

Doch die Ölpreis-Krise und der Wiedereintritt Irans in die Staatengemeinschaft wiegt schwer auf dem Wüstenstaat. „Tausende verlieren hier jeden Monat Jobs“, behauptet einer, der es wissen könnte, im DID-Gespräch.

 

DENVER, COLORADO: BUNDESLIGA-GIPFEL STEIGT IM JULI

Die Neuauflage des heutigen Bundesliga-Spiel zwischen FSV Mainz 05 und Borussia Mönchengladbach steigt im Juli 2016, nur wenige Tage nach dem Ende der Europameisterschaft. Im Rahmen des Colorado Cups werden sich beiden Teams mit mexikanischen Giganten messen, berichtet die Denver Post in ihrer gestrigen Ausgabe.

„Für Fußball-Fans ist dies vergleichbar mit einem längeren Aufenthalt der Denver Broncos oder der Green Bay Packers“, schreibt die etablierte Tageszeitung. Eines der Ziele sei die Erhöhung des Wiedererkennungswertes der Bundesliga-Spieler.

„Das ist eine große Sache für uns“, sagte eine Mitarbeiterin der Colorado Springs Regional Business Alliance. „Wír sind aufgeregt!“

Veranstalter Justin Rose (JJR Consulting Group) ergänzte: „Es geht nicht nur um einen Ball.“

Borussia Mönchengladbach wollte den Bericht gegenüber dem DID nicht bestätigen.

 

GERHARD TREMMEL: DER ÄLTESTE LEIHSPIELER ALLER ZEITEN

Im Alter von 37 Jahren schloss sich Gerhard Tremmel dem Bundesligisten Werder Bremen an. Am Donnerstag unterschrieb der Swansea-Keeper einen Vertrag bis zum Saisonende. Nach Ablauf der Leihe kehrt Tremmel zurück in die Premier League. Er ist, wahrscheinlich, der älteste Leihspieler aller Zeiten.

„Ein sehr guter Deal. Mit seiner Erfahrung wird er Felix Wiedwald von der Bank unterstützen“, sagt DID-Transferexperte Ridley Ferundula.

 

FANTASTEN: LEWANDOWSKI VERLÄSST DIE BAYERN

Große Maulwurfshügel kündigen einen harten Winter an, das weiß auch der bauernschlaue Karl-Heinz Rummenigge. Schließlich spielte er einst für den SV Lippstadt 08 im Stadion am Bruchbaum auf einem besseren Kartoffelacker. Und untergräbt ein Maulwurf die adipösen Pep-Strukturen des FC Bayern, zeigt die Rolex des elegant-exaltierten Emir-Ehrfürchtlings kurz nach 12.

Jetzt, oh Graus, auch noch das: Robert Lewandowski wechselt 2017 zu Real Madrid! Das gilt unter Fantasten als sicher!

Denn, aufgemerkt: Das berichtet die spanische Sportzeitung AS am Freitag auf ihrer Titelseite mit Bezug auf den englischen Independent vom Vortag über einen Polen, der in Deutschland spielt und vielleicht nach Spanien wechseln soll. Der Independent verwendete dabei immerhin die in Transferexperten-Kreisen höchst anerkannte Murmel-Formel “it is understood that”! Dazu spielten schwebende Scheichs auf Flugharfen.

Zweifel sind unangebracht: “Ich habe schon deutlich weniger verlässlichen Quellen vertraut. Der Norweger auch”, sagte Munkel-Twitterer Di Marzio dem DID.

 

PAL DARDAI: ZU BESUCH IM BET-AT-HOME-LOFT

Das zukünftige Medienunternehmen Hertha BSC hat seit dieser Woche ein neues Zugpferd. Pal Dardai, Trainer der Bundesliga-Mannschaft, präsentiert sich neuerdings auf Twitter. Seine bisherigen Tweets sorgten in der Berliner Lokalpresse für Begeisterung. „Seine offene Art trifft das Lebensgefühl der Berliner Vorstädte“, erklärt Ermittler Dembowski an der DID-Theke. Erst kürzlich besuchte der Ungar das Bet-At-Home-Loft. Aber jetzt zählt nur noch Bremen. Und dann schon folgt der nächste Tweet. Wetten?

AKI WATZKE: ERFOLGREICHER GASTREDNER

Bereits Anfang der Woche überzeugte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke als Überraschungsgast beim Wirtschaftsgipfel der CDU Rheinland-Pfalz. Er lobt vor allen Dingen den politischen Ansatz von Julia Klöckner. „Anpacken. Wirtschaften. Voranbringen.“ So das Motto der Veranstaltung, das sich ansatzlos auf den BVB-Macher Watzke übertragen lässt. Ebenso liegt der Norden der Ruhr-Metropole Dortmund an der A2.

 

LENNART HARTMANN: MEHRERE WEINENDE AUGEN

VSG Altglienicke, Tabellenführer der Berlin-Liga, gab diese Woche die Verpflichtung des einstigen Top-Talents Lennart Hartmann bekannt. Der angehende Jurist verlässt Tennis Borussia, und wird fortan gemeinsam mit dem ehemaligen Hansa Rostock-Gigant Kevin Pannewitz auf Torejagd gehen.

„Es war meine schönste Zeit, die als Fußballer bisher hatte“, schrieb der 24-jährige auf Facebook. Es sei, so der Mittelfeldspieler, eine wunderbare Erfahrung gewesen.

„Alleine aus diesem Grund weine ich dieser Vertragsauflösung mit mehr als einem weinenden Auge hinterher!“

Hartmann debütierte im Alter von 17 Jahren, vier Monaten und vier Tagen für Hertha BSC, damals unter Lucien Favre. Er ist der bis heute jüngste Bundesligaspieler des Hauptstadtklubs. Der Gewinner der Fritz-Walter-Medaille in Silber konnte sich, geplagt von Verletzungen, auf seinen weiteren Stationen in Aachen, Babelsberg und beim BAK nicht durchsetzen.

„Für mich sind die Altglienis damit absoluter Titelkandidat“, sagt Ermittler Dembowski dem DID nach einem Bier.

 

Geburtstagskind des Tages

(Auflösung von gestern: Edi Glieder wurde 47)

Meist geklickter Link gestern
Ist Kingsley Coman ein Klick-Nazi? Oder nicht? Dieser Frage gingen die 11 Freunde nach. “Nazis und Social Media. Das zieht immer”, kommentierte Dietfried Dembowski

 

 

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CE76 – Die Mutter aller Begründungen


Nach einer viel zu langen Pause gibt es mal wieder eine ausführliche »reguläre« Folge von uns. Wir arbeiten die Bundesliga-Spieltage 13 bis 18 auf, erörtern die bevorstehende umfassende Renovierung des Regelwerks, lassen Manuel Gräfes Auftritt im »Aktuellen Sportstudio« noch einmal Paroli laufen und diskutieren über die Differenzen zwischen der Schiedsrichter-Kommission und den Referees. Dazu beantworten wir wie immer Fragen von Hörern.
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Musik: Tha Silent Partner – P Pulsar (Album Version)

Wir freuen uns über eure Fragen, eure Kritik, euer Lob, eure Wünsche. Sendet uns dazu einfach eine Sprachnachricht.

Links: Die bisher bekannt gewordenen bevorstehenden Regeländerungen im Detail — Die aktuelle Ausgabe der offiziellen Schiedsrichter-Zeitung des DFB — Oliver Fritschs Beitrag auf »Zeit Online« vom Januar des vergangenen Jahres zu den deutschen Schiedsrichtern und ihrer sportlichen Führung — Das Blog »Reingemacht« zu den Experimenten beim Major-League-Soccer-All-Star-Game 2015 — Das unsportlich erzielte Tor beim Pokalspiel zwischen US Concarneau und Voltigeurs de Chateaubriant — Die Kolumnen von Collinas Erben auf n-tv.de — Collinas Erben bei Twitter und bei Facebook — Die offiziellen Fußballregeln als PDF-Datei zum Download

Shownotes: Wir haben diesmal leider die Kapitelmarken vergessen, deshalb ausnahmsweise manuell: 0:00 Intro: »Kretzsche« nörgelt über Schiedsrichter — 1:30 Schiedsrichter im Handball: eine kleine Stilkritik — 9:40 Ittrich steigt auf — 13:00 Zur Regelrenovierung durch das IFAB — 24:00 Aki Watzke im Abseits — 24:40 Bundesliga, Spieltage 13 bis 18 (Hertha – Hoffenheim, Mainz – Frankfurt, Darmstadt – Köln, Köln – Augsburg, Bremen – Köln, Ingolstadt – Leverkusen, Mönchengladbach – Darmstadt, Hamburg – Bayern, Ingolstadt – Mainz, Frankfurt – Wolfsburg, Schalke – Bremen) — 1:27:30 Zwischenfazit zur Winterpause und Ärger auf Mallorca — 1:52:40 Antworten auf Fragen von Hörern — 2:06:00 Kurioses und Ungewöhnliches zum Schluss

Spendenkonto

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#Link11: Im Sperrbezirk

Die #Link11 erwacht aus ihrem Winterschlaf und beinahe zeitgleich, so als ob man damit geduldig auf uns gewartet hätte, starten auch die (Dauer)Skandale der Fußballwelt in ein neues Geschäftsjahr. Kollege Klaas schrieb gestern, wenn auch in einem anderen Kontext: Alles wie immer, in 2016.

Und doch keimt jedes Mal, wenn wieder neue Enthüllungen das Licht des Tages erblicken, wenn wieder neue Deals mit Katar & Co. abgeschlossen werden, diese leise Hoffnung auf, dass sich irgendwann doch etwas ändern muss. Oder nicht? Ist der Fußball im moralischen Vakuum festgefahren? Wir werden sehen.

blogundpresseschau

1.

»Der Deutsche Fußball-Bund hat Hinweise auf dubiose Geschäfte oder gar Korruption bei der Vergabe der Weltmeisterschaft 2006 nach Deutschland über Jahre systematisch vertuscht.«

Der DFB läutet das noch frische Jahr 2016 mit einem Paukenschlag der besonderen Art ein (SZ).

2. Für einigen Unmut sorgte auch die zur Unzeit verkündete Sponsoren-Partnerschaft des FC Bayern mit dem Flughafen Doha. Christian Spiller kommentiert bissig, dass Menschenrechte für den deutschen Rekordmeister wohl nur »Gutmenschengedöns« seien (Zeit), Markus Völker dagegen hält eine Isolation Katars für weltfremd (taz). Peter Ahrens kritisiert, dass der FC Bayern mittlerweile »komplett schmerzfrei« sei und legt nahe, den Club künftig bei jeder Gelegenheit den mit bohrenden Fragen zu konfrontieren, die solche ein Deal nunmal nach sich ziehen müsse (Spiegel).

Hierzu mehr in der Mixed-Zone…

3. Dass Fragen von Moral und Politik zumindest den Vereinen der DFL wirtschaftlich nicht zu schaden vermögen, belegen die aktuellen Geschäftszahlen: Die vermeldeten 2,6 Milliarden Euro Jahresumsatz markieren einen neuen Rekord. Hier geht es zum Geschäftspapier der DFL, das Christian Seifert, Vorsitzender der Geschäftsführung, mit folgenden Worten einleitet:

»Es geht stattdessen vor allem darum, mit großer Transparenz in wirtschaftlichen Angelegenheiten für das Vertrauen von Fans, Sponsoren und Medienpartnern zu sorgen.«

Zumindest meine Eingangsfrage scheint damit (vorerst) beantwortet zu sein.

4. Für einige Fragezeichen sorgte jüngst auch die vorzeitige Haftentlassung von Bayern-Ikone Uli Hoeneß. Während die WELT diesen Vorgang auf einen Reichen-Bonus zurückführt, deutet Vereinspräsident Karl Hopfner bereits sachte dessen Rückkehr in Amt und Würden an.

5. »Ich schaue dieses Spiel nicht an. Interessiert mich auch nicht. Null. Wir verlieren ja sowieso. … Sekunde, war das ein Torschrei in der Nachbarschaft??! Gott, wieso habe ich meinen Glücksschal nicht angezogen, wenn das nun ein Treffer für den Gegner war….« Wir alle kennen das. Andre Weeber-Gierke auch. Lesenswerte Ausführungen über Voodoo und die irrationale Hoffnung auf einen Effzeh-Heimsieg (Spielfeldrand).

6. Der BVB spielt eine bislang überragende Saison, ist der Konkurrenz enteilt – aber dennoch weit davon entfernt, mit dem FC Bayern konkurrieren zu können. Schwatzgelb überprüft, ob die einsame Tabellenposition der Borussia nur eine Momentaufnahme ist und inwiefern die Bundesligaergebnisse der letzten 5 Jahre mit den Einnahmen derer korrelieren, die sie erzielt haben. Das Wort »Langeweile« fällt.

7. Von Langeweile ist der FC Schalke (wie so oft) weit entfernt. Nachdem Sky kürzlich von tiefen Gräben zwischen Trainer und Mannschaft sowie zwischen Sportdirekter und Aufsichtsratsvorsitzendem (Grund: der Trainer) berichtete, hagelt es nun königsblaue Dementis. Ob Heldt, Breitenreiter & Co. sich damit einen Gefallen tun, beantwortet die WELT. Torsten Wieland, unbeeindruckt, ist dennoch vor dem Duell mit Darmstadt guter Dinge (Kickschuh).

8. Heute dreht sich (fast) alles ums Business: Der Rotebrauseblogger, lesenswert, über das sportliche Für und Wider eines Daseins als Tochter des Fußballkonzerns RedBull.

9. Nicht mehr ganz taufrisch, doch ungebrochen interessant: Dem schottischen Fußball könnte laut Chris McLaughlin eine Revolution im Stile der NFL bevorstehen. Stichwort: Draft! (BBC)

10. Der Begriff “Digitale Transformation” beschreibt den Einfluss digitaler Kommunikation auf Strategie, Struktur und Prozesse von Unternehmen. Philipp Ostsieker schreibt gerade eine fünfteilige Kolumne darüber, inwieweit diese Gezeitenwende bereits im Fußball angekommen ist (Basic Thinking). Passend dazu: Jörn Meyen hat mit Ex-Twitter-Manager Paul Keuter darüber gesprochen, wie dieser aus Hertha BSC ein waschechtes Medienunternehmen zu formen gedenkt (Berliner Morgenpost).

11. Ein Artikel ganz nach meinem Geschmack: Warum die Konkurrenz zwischen Messi und Ronaldo nur in Schlagzeilen existiert und die Überlegenheit des kleinen Argentiniers weit über die Verleihung von Weltfußballer-Titeln hinausgeht (Grup14).

Geburtstagskind des Tages

(Auflösung von gestern: 安貞桓 (Ahn Jung-hwan) wurde 40)

Meist geklickter Link gestern
Kollege Fabian mit seinem schönen Beitrag zur Kluft zwischen dem Amateurfußball und “denen da oben” (Zeit).

Field Reporter

»Schauen Sie sich Messi an, der macht jedes Jahr 100 Tore. Spielt er eine Woche schlecht, interessiert das niemanden mehr. Alle sagen dann: ‘Messi war nicht gut’.«

Thilo Neumann fragt Christian Brand, warum man sich eigentlich noch den Trainerposten bei Hansa Rostock antut (11 Freunde). Letzterer weiß zumindest schon mal, wo der Maßstab liegt.

Mixed Zone
München: Bayerns Fans machen sich Sorgen (wegen Boateng, nicht Katar) (91. Minute) + + + Damals: Als Bosman fast den Fußball ruinierte (BBC)  + + + Frei nach Klaus Augenthaler: Dimitar Berbatov interviewt Dimitar Berbatov (11 Freunde) + + + Eh klar: Diego Maradona liebt den Effzeh (Effzeh.com) + + + Nazi-“Scherze”: Kingsley Coman gefällt das (11 Freunde)?? + + + Vollschlank: Der FC Bayern soll sich mit übergewichtigen Spielern plagen (WELT), Twitter eskaliert + + +

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#Link11: busi­ness as usu­al

Wenn man sich die #Link11-Texte heute so zu Gemüte führt, dann könnte man meinen, dass der Fußball auf allen Ebenen mehr oder weniger verrückt spielt. Profis dürfen was Amateure nicht dürfen, Portugiesen müssen Chinesen mitspielen lassen, Chinesen kaufen für viele Millionen Bremer und Brasilianer, 1860 und der SC Paderborn streiten sich um die Teilnahme im Dschungelcamp und der FC Bayern fädelt Deals ein, die den Kopf zum Schütteln bringen.

Also: Alles wie immer.

blogundpresseschau

1. Profisport und Amateursport sind verschieden. Die einen rennen und schießen für ihren Lebensunterhalt, die anderen für sich, das Team und das Bierchen danach. Doch die Unterschiede zwischen Amateuren und Profis werden größer, denn den Proficlubs sind Sachen erlaubt, die den Amateuren verboten sind. Kollege Fabian Scheler (Zeit) über Konfliktlinien und Ungereimtheiten.

2. Die größte Fußballbörse Europas findet in Erftstadt-Lechenich statt, denn Devotionalien aller Art und Unterschriften von Sepp Maier wechseln dort den Besitzer. Thorsten Schaar (11 Freunde) war vor Ort.

3Italien droht ein neuer Fußballskandal. Viele Vereine sollen mit Steuersparmodellen den Fiskus betrogen haben. Laut Hans-Jürgen Schlamp (Spiegel) sind fast alle Top-Klubs der Serie A darin verwickelt.

4. Was macht man eigentlich, wenn man sich eine dumme Rote Karte abgeholt hat und man sauer auf die Presse ist? Richtig. Man führt ein Interview. Mit sich selbst. Berbatov trifft Berbatov. (11 Freunde)

5. Was ist die Datei Gewalttäter Sport? Wie kommt man rein? Und: wie kommt man wieder raus? Diese und andere rechtliche Fragen rund um Fußballspiele will die Fan-Hilfe Mönchengladbach in kurzen Videos erklären. Eine hervorragende Idee. Was die Fan-Hilfe eigentlich ist, erklärt die Fan-Hilfe selbst.

6. In der 2.Bundesliga streiten sich 1860 München und der SC Paderborn um den Titel der »Lachnummer der Liga«. Aktuell liegen die Penis-Äffäre Geplagten vorne, obwohl bei den Löwen grad der Ex-Präsident ausgetreten ist (SZ).

7. Peter Ahrens (Spiegel) glossiert das Theater an der Pader meisterlich.

8. In Portugals zweiter Liga werden in Zukunft mehr Chinesen kicken, denn nach einer Sponsoringvereinbarung müssen die Top 10 Clubs der Liga chinesische Spieler verpflichten und auch einsetzen. (spox)

9. Während einige Chinesen ins Unterhaus Portugals wechseln, zieht es Brasilianer und Bremer für viele Millionen in die 1. und 2.Liga in China. Alexander Mühlbach (SZ) über die Hintergründe.

10. Der FC Bayern München hat einen neuen Großsponsor.(Spiegel) Der Deal mit dem Flughafen Doha sorgt für Verstimmungen bei Kritikern, die schon die Trainingslager der Bayern in den Emiraten rügten. Mehr dazu in den nächsten Tagen.

11. Nachdem die Nazis in Deutschland an die Macht gekommen waren, verboten sie jüdischen Sportlern die Teilnahme am Vereinsleben. Deshalb gründeten sich in den Folgejahren zahlreiche jüdische Vereine, was zu einer Hochphase des jüdischen Sports in Deutschland führte, weil Hitler die Sportler bis zu den Olympischen Spielen in Berlin 1936 noch gewähren ließ. Heute wird weltweit der Opfer des Nationalsozialismus gedacht, weshalb Sebastian Fischer (SZ) an »stille Helden« erinnert, die Fußball spielen wollten und viel auf sich nahmen, um auf dem Platz zu stehen.

Das ARD-Morgenmagazin zeigt Ausschnitte aus dem Film “Liga Terezin” zeigt die Fußballliga im KZ Theresienstadt: »Beim Fußball fühlten wir uns lebendig.«

Geburtstagskind des Tages

(Auflösung von gestern: Gedion Zelalem wurde 19)

Meist geklickter Link gestern
»Wie weh tut es diesmal?« – Christoph Biermann (11 Freunde) über zur Frage wie viel Langeweile der Fußball verträgt.

Field Reporter

»Heute kannst du es dir als Spieler gar nicht mehr erlauben, Vereine abzulehnen. Erst Recht nicht in der 3. Liga. Wer glaubt, immer etwas noch besseres zu finden, landet schnell in der Arbeitslosigkeit. Gerade wer Ende zwanzig oder noch älter ist. Es drängen so viele gut ausgebildete Talente nach, dass niemand großartig wählerisch sein kann. Ich würde sagen, heute sind Ostclubs sogar richtig attraktiv für Spieler. Die Stadien sind immer voll, die Trainingsbedingungen gut und das Interesse im Umfeld ist auch viel höher, als etwa bei den Reserven der Profimannschaften und kleineren Clubs. «

Torsten Mattuschka über Vereinstreue, Ostclubs und Fanausschreitungen. (Zeit Online).

Mixed Zone
Gegenwehr: Der Schalker Fußballprofi Roman Neustädter wehrt sich gegen Homophobie und Rassismus. (Spiegel) + + + Rückkehr: Oliver Reck wird Trainer in Offenbach. (FAZ) + + + Warnung: Menschenrechtler warnen vor FIFA-Präsidentschaftskandidat Al Khalifa. (FAZ) + + + Strafandrohung: Chelsea droht Transfersperre. (SZ) + + + Finale: Liverpool und Klopp gewinnen im Elfmeterschießen. (FAZ) + + + Verlängerung: Piszczeck bis 2018 beim BVB. (kicker) + + + Karriereende: Gianluigi Buffon, 38, will nach der WM 2018 aufhören. (NZZ) + + +

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