#Link11: Dope vs harte Realitäten

Die #Link11 zum Mittwoch ist straße. Mit anderen Worten: Es geht um Erlösquellen, um professionelles Dope-Verticken, es wird scharf geschossen, zu viel getrunken & Tacheles gesprochen. Nein, im Ernst. Es gibt bei uns heute den Versuch, euch einen Überblick zur Dopingsache Klümper zu verschaffen, katarische Allmachtsfantasien, den DFB-Pokal und den Start des US-Ligabetriebs – garniert mit ein paar Wahrheiten der Kategorie “…und was ich dann sah, verschlug mir den Atem”. Bereit? Pepe ist kein unfairer Spieler, Premier League Stürmer treffen das Tor nicht und die TSG Hoffenheim hat (womöglich) Hooligans. Was? Ja, genau. Aber lest es am Besten selbst.

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1. Die Pokalpaarung Dynamo gegen den BVB ist ein Duell mit unrühmlicher Vergangenheit. Fabian Scheler spricht mit “Unsere Kurve”-Sprecher und Dynamo Fan Robert Pohl über die Dresdner Fankultur, Pegida und ein tiefsitzendes Gefühl der Benachteiligung (Zeit). Das Spiel gewann der BVB zwar – hatte aber schwer mit Gegner und Platz zu kämpfen (Spiegel). Erneut mit aggressiven Fans zu kämpfen hatte dagegen Marcel Reif.

2. Das Hauptthema dieser Woche bleibt der Dopingverdacht rund um den Freiburger Sportmediziner Klümper (Fußballdoping). Ich könnte jetzt hier zwei Dutzend lesenswerte Texte besprechen, doch das wäre wohl zu viel des Schlechten. Hier eine Auswahl der interessantesten: Thomas Kistner wertet die Art, auf die dieses Dauerthema gerade jetzt wieder auf der Bildfläche erscheint, als Ergebnis von Unstimmigkeiten innerhalb der Evaluationskommission um Andreas Singler (Süddeutsche). Stefan Hupka spricht gar von einer Schlammschlacht (Badische Zeitung). Andere merken an, dass der deutsche Fußball schon seit Jahrzehnten (Spiegel von 1987) unter akutem Dopingverdacht steht. Eigentlich. Peter Ahrens etwa erinnert an die WM 1966 und Anabolika als offenes Geheimnis (Spiegel). Oliver Fritsch beklagt die Tabuisierung und eine Kultur des Dopings (Zeit). Antje Dresen erklärt Daniel Drepper, warum Fußballdoping heute mehr Sinn denn je macht – und warum sich große Medienhäuser bei der Berichterstattung in einem Interessenkonflikt befinden (Fußballdoping).

3. Doping ist nicht das einzige Problem, das der deutsche Fußball mit sich herumschleppt. Nach dem frühen Tod von Wolfram Wuttke spricht Uli Borowka mit Lutz Wöckener über Suchtprobleme im Profifußball (Welt) und nimmt die Vereine in die Pflicht.

4. Ein gezielter Angriff auf Aalener Fans, aggressive Kommerzkritik. Adrian Engel stellt dem TSG-Fanbeauftragten Michael Pisot die Frage, die wohl jeder Sportjournalist schon einmal stellen wollte: Hat Hoffenheim ein Hooligan-Problem (11 Freunde)?

5. In Katar macht man keine halben Sachen. So überraschen die Dimensionen der “Aspire Academy for Sports Excellence”, Katars Hochleistungszentrum für Jungsportler, denn auch (fast) nicht. In luxuriöser Atmosphäre werden hier seit 2005 die Talente von morgen herangezüchtet – europäische Clubs wie AJ Auxerre und ein gewisser FC Barcelona haben bereits zugegriffen. Da in Katar nur 300.000 Einheimische leben, kommen diese Talente meist aus Afrika, von wo sie gezielt angeworben werden. Entwickeln sie sich gut, winkt ihnen die katarische Staatsangehörigkeit samt der dazugehörigen gesellschaftlichen Vorzüge. Andrew Flint über den Ort, von dem aus Katar seine Fußballrevolution starten will (The Original Coach).

6. Wer nicht schießt, kann nicht ins Tor treffen. So viel ist mal klar. Doch wie wird in den europäischen Ligen eigentlich geschossen? Wer schießt am häufigsten, wer am effizientesten? Wie verteidigen Abwehrspieler die Schüsse? Wo sind hohe Flanken das Mittel der Wahl, wo wird aus 30 Metern aufs Tor gepfeffert? Saturdays on the Couch mit einer sehr interessanten Statistikanalyse zum Schuss- & Abwehrverhalten der europäischen Topligen.

7. Dem Rassismus-Eklat um eine Gruppe Chelsea-Fan in Paris zum Trotz: Der englische Fußballverband registriert eine gestiegene Bereitschaft, xenophobe Idioten Äußerungen zur Anzeige zu bringen (Guardian). Purely Football “kürt” die englischen Clubs mit den meisten Stadionstrafen wegen rassistischer Vorkommnisse.

8. In dieser Woche startet die amerikanische MLS in die Fußballsaison. Chase Woodruff wagt einen Blick in die Kristallkugel (8by8). New Yorks David Villa ist derweil in die Welt der Fußball-Popsong-Schwerverbrecher eingetreten – wenn auch nur als Nebendarsteller (Who ate all the pies). Jason Davis wirft einen Blick auf den Verein hinter dem Song und sagt, was vom New York City FC zu erwarten ist (ESPN).

9. Erlösquellen braucht der Fußball! Zumindest seit der neue TV-Vertrag der englischen Premier League unterzeichnet ist. Marcel Pohlig macht der DFL keine Hoffnung, in naher Zukunft ähnliche Beträge mit ihrer Fernsehvermarktung zu erzielen. Schlicht, weil der deutsche nicht mit dem englischen Markt zu vergleichen sei – Sky fehle die Konkurrenz (DWDL).

10. Roger Schmidt scheint exemplarisch für Leverkusens Mannschaft zu stehen: Jung, wild & irgendwie ganz nett. Der Trainer & sein Team sind nach Dutt, Hyypiä und zwei Mal Lewandowski binnen 3 Jahren Bayers Hoffnungsträger auf eine neue Vereinsidentität. Dass das Entstehen einer solchen genau so wenig mit Kompromissen zu tun hat, wie Roger Schmidt, erklären Sara Peschke und Daniel Theweleit (Spiegel).

11. Pepe kennt man. Als schienbeinschindenden Brutalo und Protagonisten einiger der legendärsten Entgleisungen der vergangenen Jahrzehnte (siehe hier). Doch der Innenverteidiger hat sich unter Carlo Ancelotti vielleicht von allen Real-Spielern am deutlichsten entwickelt. Und begeht keine Fouls mehr. Das habt ihr richtig gelesen. Pepe foult nicht mehr (WhoScored).

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Die Zivilcourage eines Eintracht Frankfurt-Fans.

Field Reporter

“Ich finde, dass das von der FIFA kolossal zu kurz gedacht und ein komplett falscher Weg ist. Davon würden in erster Linie nur die finanzstärksten Klubs profitieren.”

Horst Heldt spricht mit Hassan Talib-Haji über di Matteos Taktik, seinen Vertrag…. und das Verbot von 3rd Party Investments (Goal).

Mixed Zone
Dortmund: Jürgen Klopp, ausführlich, zu einer möglichen Winter-WM (FUMS). + + + England: BBC und Sky wollen ein TV-Duell der FIFA-Präsidentschaftsanwärter veranstalten (Spiegel) + + + Rotterdam: Uefa bestraft Feyenoord wegen rassistischer Fan-Aussetzer (Guardian) + + + Ukraine: Schwalbe? Womöglich. Schaut es euch besser selbst an (Youtube). + + + Sunderland: Adam Johnson steht unter Verdacht, Sex mit einem 15-jährigen Mädchen gehabt zu haben (Guardian) + + + London: Steffen Freund, Feingeist bei Tottenham Hotspur, singt ein Liedchen mit den Fans (11 Freunde) + + + Inflationsbereinigt: Die 100 teuersten Transfers aller Zeiten (Bleacher Report) + + + Salzburg: Mildes Urteil nach antisemitischem Platzsturm (ORF) + + + Madrid: Die 11 Freunde mit Sergio Ramos NSFW-Content aus der Hölle. Ansehen auf eigene Gefahr (Instagram).

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#Link11: Früher war alles…lassen wir das

Früher war alles besser, das wird man ja wohl noch mal sagen dürfen! Darf man nicht! In mehrerlei Hinsicht. In Stuttgart braut sich ein handfester Dopingskandal um die VfB-Mannschaft der 70er- und 80er-Jahre zusammen. Auf Schalke lassen die im Amt befindlichen Trainer schon immer Käse spielen, quatschige Torjubel gibt es auch schon ein Weilchen und ob es sich lohnt im Angesicht aktueller Pokalaufgaben in der Vergangenheit zu kramen, ist ebenfalls nicht überliefert.

blogundpresseschau

1. Ein Mitglied der Evaluierungskommission zur Untersuchung von Dopingpraktiken an der Uni Freiburg war etwas vorschnell. In einer Zusammenfassung der bisherigen Arbeit wird dem VfB Stuttgart in den späten 70er- und frühen 80er-Jahren systematisches Anabolika-Doping vorgeworfen, punktuell auch dem SC Freiburg (DW). Schwere Anschuldigungen in die eine ganze Reihe von namhaften Fußballern verwickelt gewesen sein könnten – man denke nur an die Stuttgarter Meistermannschaft von 1983/84. Kommissionsleiterin Paoli rügte zwar den nicht abgesprochenen Vorstoß, bestätigte jedoch gleichzeitig die Mitteilung (Jens Weinreich).

2. Der damalige “Heilsbringer” der Fußballprofis ist kein Unbekannter – Skandale, wie der um den Tod von Birgit Dressel (Spiegel, 1987), pflastern den Weg des verantwortlichen Sportmediziners Armin Klümper. Nach der Enthüllung kommen die Reaktionen: Es ist alles dabei von “kann ich mir nicht vorstellen” (Ottmar Hitzfeld u.a. bei spox) über “lächerlich” (Ex-VfB-Trainer Sundermann bei sport1) bis hin zu Kommentaren, die endlich Aufarbeitung fordern (DW) oder es schon immer gewusst haben (FAZ).

3. Angstfrei spielte der BVB zuletzt wieder, diagnostiziert nurpferdeundfussball und reist nach Dresden zum DFB-Pokal-Achtelfinale. Wiedererstarkt sieht auch Miroslav Stevic den BVB im Interview mit eurosport. Bei Dynamo hofft man, dass sich Geschichte nicht wiederholt, schließlich waren es die Ausschreitungen von Dynamo-Fans im DFB-Pokal 2011 gegen Dortmund, die u.a. einen Ausschluss vom Wettbewerb mit sich brachte (MDR). Aber vielleicht wiederholt sich Geschichte doch, zumindest der positive Teil, hofft wiederum der Ballsalat-Blogger. Denn just in der Pokalrunde vor dem unsäglichen Gastspiel in Dortmund gastierte 2011 der amtierende Vizemeister in Dresden und konnte aus dem Wettbewerb geworfen werden.

4. Währenddessen regt sich Carsten Schulte in seinem Kommentar über den inszenierten Torjubel im Revierderby auf, Selbstvermarktung und Respektlosigkeit in einem ist das. Und Unterhaltung, nach der wir doch alle irgendwie lechzen, dachte man sich beim Spiegel und bastelte die obligatorische Torjubel-Klickstrecke.

5. Geschichte sollte sich auch wiederholen, wenn es nach den Lauterern geht – die müssen heute in Leverkusen antreten und konnten bereits 2014 die Werkself an gleicher Stelle aus dem Wettbewerb werfen (der betze brennt). In den weiteren Spielen empfängt heute Abend der VfR Aalen die TSG Hoffenheim und der SC Freiburg den 1. FC Köln – eine willkommene Abwechslung vom ständigen Schielen auf die Tabelle, findet effzeh.com.

6. Die 1.000-Euro-pro-Mitglied-und-Schalkes-Schulden-sind-bezahlt-Milchmädchenrechnung von Clemens Tönnies kontert Web04 mit einer ganz und gar nicht hanebüchenen Berechnung des Etats des durchschnittlichen Schalker Fans für seinen Verein. Torsten Wieland fragt sich, wann genau dieses früher™ war, als auf Schalke alles besser war.

7. Der vergangene Bundesligaspieltag verlangt weiterhin nach Aufarbeitung: Das Halbangst-Blog freut sich über einen dreckigen Sieg der Gladbacher, Sascha Rebiger hadert mit der Inkonstanz seines HSV und in Bremen sieht man Probleme in der Innenverteidigung und eine suboptimale aber alternativlose Situation im Tor von Werder (Vert et Blanc).

8. Wolfsburg gone wild. Auch wenn die Niedersachsen nicht sonderlich beliebt sind, eines müssen sie sich nicht vorwerfen lassen: Langeweile. Die SZ liefert die Gründe für den konstant hohen Unterhaltungswert der Wölfe. Immer etwas los ist auch in Berlin. Bei der Hertha könnte Michael Preetz am Ende der Saison den 3. Abstieg in 6 Jahren zu verantworten haben – der Tagesspiegel fragt sich, ob er der Richtige für den Posten des Managers ist.

9. Hooligangruppen verfolgen inzwischen politische Ziele. Sie marschieren mit bei Pegida, Legida und wie sie alle heißen. WDR sport inside mit einem Beitrag zur Politisierung und Radikalisierung von Teilen der Szene. 40 gewaltbereite Fans der Kategorie B soll es im Umfeld von RB Leipzig bereits geben. Im Vergleich zu anderen sächsischen Klubs zwar nur ein kleiner Kreis, aber der Spiegel sieht dennoch genauer hin.

10. Ein angenehmes Ohrgefühl garantieren die diesmal “in person” aufgezeichnete Ausgabe der Schlusskonferenz mit der Zusammenfassung des Spieltags, der bockcast zum passablen Spiel der Kölner in München und das Textilvergehen bei dem man die Auswärtspartie bei RB Leipzig Revue passieren lässt.

11. Woher kommt die riesige Identifikation zwischen Verein, Stadt und Spieler? Ist sie Erfolgsrezept oder übermotiviert sie? Zum Abschied von Steven Gerrard aus Liverpool verfasste Dirk Gieselmann für die 11freunde ein ausführliches Porträt, das inzwischen auch online zu finden ist.

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Die Zivilcourage eines Eintracht-Fans als das berüchtigte U-Bahn-Lied angestimmt wird (Frankfurter Rundschau).

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Gelb für Batman – die Kolumne von Collinas Erben bei n-tv.

Field Reporter

Wenn’s Spitz auf Knopf ging, da haben wir gesagt: ‘Mensch Professor, ich muss am Samstag wieder ran.’ Da hat man auch mal was Unvernünftiges gemacht.

Karlheinz Förster, unlängst.

Mixed Zone
Gesucht: das Tor der 2000er (Trainer Baade) + + + 1 Punkt: für den FC Ingolstadt und 1860 München im Montagsspiel der 2. Bundesliga (Spiegel) + + + 100 Punkte: für Norwich City, das trotz Abstieg aus der Premier League solide wirtschaftet (Swiss Ramble) + + + Punkt: für die Fans von Hannover 96 (fanzeit) + + + Punktabzug: es läuft nicht bei Lukas Podolski (SZ) + + + Kasachstan: hat einen neuen Nationalspieler – Max Merkel (Spiegel) + + + Sprachlos: Kees Jaratz drückt sich um einen Spielbericht + + + Erinnerungen: von Andreas Bock an ein Interview mit Wolfram Wuttke (11freunde)

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#Link11: Kawumm! Zack! Bäm!

Liebe Fußballfreunde, es gab an diesem Wochende wohl kein Thema, das uns alle sowohl emotional, psychisch als auch physisch so mitgenommen hat, wie der Batman-Jubel der BVB-Profis Aubameyang und Reus. War es ein weiterer Schritt in Richtung Untergang des modernen Fußball-Abendland? Eine dekadente Zurschaustellung des eigenen Selbst, die nur auf Vermarktbarkeit und Generierung von Klicks zielte? Oder sehen sich Reus und Aubameyang vielleicht mit ihrer popkulturellen Anspielung in einer Linie mit Künstlern wie Andy Warhol? War es vielleicht sogar ein subtiler Protest gegen die Mediengesellschaft, in der Fußballspieler in den Stand von Superhelden gehoben werden? Vielleicht. Ich habe jedoch eine eigene Meinung zu dem Thema: Ich fand es einfach saucool. Und nun zum Fußball.

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1. Der FC Bayern eröffnete am Freitag den Spieltag mit einem 4:1-Sieg über den 1. FC Köln. Miasanrot beschreibt wie üblich drei Dinge, die am Bayern-Spiel besonders aufgefallen sind. Bemerkenswert ist der Text von Eintracht Inside: Der Frankfurt-Fan war in der Allianz Arena – und erklärt ganz nüchtern, dass die Bayern angesichts ihrer Taktik und ihres Einsatzes zurecht dort stehen, wo sie momentan stehen. Steffen Meyer (Miasanrot) klärt indes die Frage, wie es sich anfühlen muss, Manuel Neuer zu sein.

2. 78 Minuten lang lief Dortmund im Revierderby an, ehe der erlösende Treffer fiel. Am Ende stand es 3:0 – ein Ergebnis, das die Kräfteverhältnisse nicht annähernd wiedergibt. Eigentlich hätte es 8:0 ausgehen müssen. Anygivenweekend sah den verdientesten Derbysieg aller Zeiten, Schwatzgelb meint, das Spiel entschädige für eine ganze Saison. Torsten Wieland (Königsblog) war sowohl fasziniert als auch angewidert von der Leistung seiner Schalker. Peter Müller (DerWesten) schreibt ganz offen: Die Leistung der Schalker war “eine Schande”. Rene Maric (Spielverlagerung) hat das Spiel analysiert. Ich habe es bei den 11Freunden “Champagner-Fußball im Abstiegskampf” getauft. Christian Eichler (FAZ) hofft, dass mehr Teams im Abstiegskampf auf spielerische Elemente setzen, genau wie Dortmund es zuletzt tat. Unschöne Begleiterscheinung: Fans rüttelten am Auto von Marcel Reif. Der blieb aber gelassen (s. Welt Online).

3. Einen kleinen Fokus müssen wir an dieser Stelle auch auf die Partie Stuttgart gegen Hannover legen – nicht weil diese besonders hochklassig war (im Gegenteil), sondern weil die Emotionen in beiden Vereinen besonders hoch schlagen. Goldmann Saxt sieht seine Stuttgarter auf dem Weg in Liga 2. Vertikalpass sieht die Tage von Huub Stevens gezählt. Auch in Hannover wird der Trainer angezählt. Volker Schulte beschreibt die Stimmung im Verein. Niemalsallein hat das Spiel aus Sicht der Hannoveraner analysiert.

4. Die übrigen Samstags-Partien: Tobias Schächter (Frankfurter Rundschau) befürchtet, Mainz stecke nach der Niederlage gegen Hoffenheim wieder voll im Abstiegskampf. Hertha holt gegen Augsburg einen wichtigen Sieg (s. Tagesspiegel). Die Partie Leverkusen gegen Freiburg lief auf einem Kleinfeld ab, wie der Screenshot bei Falsche Neun beweist. Ich habe auf Spielverlagerung die Partie Hamburg gegen Frankfurt analysiert.

5. Wahnsinn gab es am Sonntag in Bremen. Am Ende gewann Wolfsburg 5:3 – weil sie derzeit Tore am Fließband schießen, meint Frank Heike (FAZ). Hendrik Buchheister (Spiegel Online) findet, das Spiel habe deutlich bewiesen, dass Bremen noch einiges zum Spitzenteam fehlt. Zuvor gewann Gladbach gegen Paderborn (s. Sportschau).

6. Was war sonst so los? Chelsea gewann den englischen Ligapokal (s. FAZ). In der englischen Liga gewinnt Liverpool das Spitzenspiel gegen Man City (s. NZZ). Real Madrid spielte nur Unentschieden (s. Spiegel Online). Der Preis “gruseligster Kick des Wochenendes” geht nach Hamburg. Die Partie Pauli gegen Aue war unter aller Sau (s. Spox).

7. In Belfast tagte am Wochenende die Regelkommission der Fifa. Lang erwartet wurde eine Entscheidung zur Dreifachbestrafung – und genau hier gab es keinen Konsens. Die FAZ skizziert die Entscheidungen. Ein weiteres Thema war die vierte Auswechslung in der Verlängerung, auch hier kein Konsens. Frank Meuren (FAZ) nimmt dies zum Anlass, zurückzublicken auf die Geschichte der Einwechslungen.

8. Noch vor der Partie am Wochenende hat Marco Bode der FAZ ein Interview gegeben. Er äußert sich zu Investoren und zur Frage, wie es mit der Bundesliga weitergehen soll. Ein spannender Einblick.

9. Wolfram Wuttke ist tot. Wuttke war Genie und tragische Figur in einem. Er hatte Talent wie kaum ein Zweiter zu seiner Zeit – und doch hat er den ganz großen Durchbruch nie geschafft. Philipp Selldorf (Süddeutsche) erzählt seine Lebensgeschichte. Heiko Buschmann (Reviersport) nennt ihn einen “genialen Provokateur”.

10. Hardy Grüne (Zeitspiel-Magazin) hat Erstaunliches erlebt. Als Fan des französischen Vereins Guingamp reiste er zum Europa-League-Spiel in Kiew – und wurde dort von Hooligans aus dem Stadion gejagt. Eine etwas zu lange,aber spätestens ab der Hälfte enorm lesenswerte Geschichte über Gewalt und politische Verwirrungen in der Ukraine.

11. Zum Abschluss noch eine Leseempfehlung für alle, die den Leseempfehlungs-Blog Fokus Fussball nutzen, um Leseempfehlungen für andere Blogs zu erhalten. Left Wing Soccer hat die hundert besten (englisch-sprachigen) Blogs zum Thema Fußball gesammelt.

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Ihr habt euch mit kreativen Beleidigungen für das Schalke gegen BVB Derby eingedeckt (11Freunde).

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Collinas Erben waren zu Gast bei Sport1.fm und sprechen über die Dreifachbestrafung, die gar keine war, sowie über die gelbe Karte für Batman.

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Ich bin jetzt so lange dabei – die vier Monate schaffe ich auch noch.

Huub Stevens versucht es nach dem Unentschieden gegen Hannover mit Galgenhumor (s. Süddeutsche).

Mixed Zone
Zivilcourage: Frankfurter Fans singen in der S-Bahn das berüchtigte U-Bahn-Lied – und ein Dritter schreitet ein (s. Frankfurter Rundschau). + + + Dauerkarten-Kündigungsrecht: Ein Fan wollte die Kündigung seiner Dauerkarte nicht akzeptieren. Das Gericht weist die Klage gegen den FC Bayern ab. (s. Süddeutsche). + + + Post-WM: In Brasilien häufen sich die Gewaltakte bei Fußballspielen, schreibt Andreas Behn (taz). + + + Brause-Talk: Ralf Rangnick mit Welt Online im Gespräch über Thomas Tuchel und die Ambitionen von RB Leipzig.

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#Link11: Bombensache

Liebe Leserinnen und Leser, in der heutigen #Link11 verspreche ich Ihnen eine waschechte Bombe. Nein, das ist kein Versprechen, um die Klickzahlen hochzutreiben. Sie werden schon sehen. Aber zuerst: Katar, Wolfsburg, Derby-Stimmung.

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1. Was Korruption, Menschenrechtsverletzungen und die Ausbeutung von Arbeitskräften nicht gelungen ist, schafft die Verlegung der WM 2022 in den Winter: Empörung über die WM-Vergabe an Katar. So bleibt das Thema auch nach mehreren Tagen heiß diskutiert. Oliver Fritsch (Zeit Online) spekuliert, unter welchen Vorzeichen Katar die WM noch verlieren könnte. Jens Weinreich hat indes für das Portal zur Rettung des Journalismus, Krautreporter, eine Analyse zur internationalen Sportpolitik angefertigt. Vor allem legt er dar, dass Europa in den vergangenen Jahren massiv an Einfluss in der Fifa verloren hat. Sehr lesenswert. Tom Schaffer (DerStandard.at) sieht zwar auch die Schwäche der Europäer, hofft aber, sie könnten andere Schritte unternehmen, um die Fifa ins Wanken zu bringen – bspw. die Ausweitung der EM zu einer Quasi-WM. Thomas Kistner (Süddeutsche) fordert einen anderen Akt des Ungehorsams: Die europäischen Ligen sollen ihren Kalender einfach nicht umstellen und die Spieler nicht freigeben.

2. In Großbritannien wird die Kritik an der Fifa indes immer schärfer. Alles verletzter Stolz, nachdem England bei der WM-Vergabe 2018 übergangen wurde, mögen Zyniker sagen. Wenigstens irgendwer, der etwas tut, sage ich. Abgeordneter Damian Collins, Initiator der Kampagne “New Fifa Now”, hat Blatter und den anderen Präsidentschafts-Kandidaten der Fifa einen Brief geschrieben, in dem er die Notwendigkeit von Reformen darlegt (s. Daily Mail).

3. Der VfL Wolfsburg im Doppelpack: Oliver Fritsch (Zeit Online) spricht mit Trainer Dieter Hecking, während sich Daniel Reimann (Spox) Manager Klaus Allofs vorgeknöpft hat. In beiden Interviews geht es um die Vormachtstellung des FC Bayern, beide Protagonisten antworten durchaus unterschiedlich. Wie sich Wolfsburg am Donnerstagabend in der zweiten europäischen Liga geschlagen hat, erfahren Sie in der Mixed Zone.

4. Der FC Ingolstadt ist wie Wolfsburg kein Verein, der bei vielen Fans Freude auslöst. Hinter dem Klub steht in Audi ein Autofabrikant. Dennoch: Angesichts der Tabellenlage der zweiten Liga wird man an Ingolstadt in der Bundesliga kaum vorbeikommen. Wer sich dafür interessiert, wie in Ingolstadt gearbeitet wird, dem sei das Interview mit Manager Thomas Linke ans Herz gelegt. Tim Jürgens (11Freunde) hat mit ihm gesprochen.

5. Streit in Köln: Die großen Ultra-Gruppierungen treten aus der AG Fankultur aus, berichtet effzeh.com. Damit bricht man den Dialog ab und reagiert auf die Strafen gegen die Boyz Köln nach dem Platzsturm in Gladbach. Das Fanprojekt Dortmund bezeichnet indes das “​Je suis Boyz Köln”-Plakat der Desperados als freie Meinungsäußerung (s. Faszination Fankurve). Zugegeben, aussperren muss man die Fans aufgrund dieses Plakats nicht gleich, wie es in Turin geschehen ist. Die Außendarstellung, die die Fans mit dem Plakat abgeben, bleibt aber maximal dumm.

6. Nadine Angerer gehört nicht zu den Fußball-Profis, die auf den Mund gefallen sind oder nur in Phrasen schwadronieren. Daher ist ihr Interview mit Frank Hellmann (FR-Online) besonders lesenswert. Sie klagt über Kunstrasenplätze, reflektiert ihre eigene Faulheit und spricht über ihre schwere Zeit in Frankfurt.

7. In den 70ern gab es große Bemühungen in den USA, Fußball als Massensport zu etablieren. Das fing schon an, bevor man Superstars wie Pele, Beckenbauer oder Neeskens in die USA lockte. Kyle Rote Jr ist einer dieser vergessenen Superstars, der zu seiner Zeit mehr verdient hat als die meisten europäischen Starspieler. Michael Lewis (Guardian) erzählt seine Geschichte.

8. An diesem Wochenende geht auch die Bundesliga weiter. Ganz schlimm sieht es momentan in Stuttgart aus. Goldmann Saxt spekuliert, wie lange Stevens noch Trainer bleibt und ob Zorniger übernehmen wird. Auf Facebook streiten sich KSC-Fans und VfB-Fans indes, wer mehr Gäste bei der Aufstiegs- bzw. Nichtabstiegsfeier hat (s. Stuttgarter Zeitung).

9. Fußball hat sich verändert. Die Proletenkultur weicht immer mehr und mehr einem intellektuelleren Flair. Wer da mitreden will, muss mehr auf dem Kasten haben als “Schiri, du A****loch”-Gesänge. Alexander von den 11Freunden bietet den Fans anlässlich des Revier-Derbies zwischen Schalke und Dortmund einen Guide für intelligente Beleidigungen. Zum Sportlichen: Klopp rechnet mit einem Schalker Abwehrbollwerk (s. Reviersport).

10. Interessant: Der FC Schalke 04 hat nicht unbedingt Interesse daran, schuldenfrei zu werden. Glaubt zumindest Jörg Strohschein (Sportschau).

11. Ein bisschen Sex muss zum Schluss auch noch sein, schließlich müssen wir die #Link11 ja irgendwie an den Mann bringen. Im Stadion von Charlton Athletic wurde der Mittelkreis zu einem Anstoß der etwas anderen Art missbraucht. Der Verein ermittelt (s. BBC).

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Fußballstars, damals und heute. Das Special von ESPN hat euch interessiert.

Field Reporter

Aufgrund beabsichtigter Baumaßnahmen in unmittelbarer Nähe des Signal Iduna Parks (Westseite) wurde nach Auswertung von Luftbildaufnahmen heute ein 250 Kilo schwerer Bombenblindgänger, britischer Herkunft freigelegt.

Im Teaser habe ich eine Bombe versprochen. Bitte, hier ist sie. Die Stadtverwaltung in Dortmund hat nahe dem Westfalenstadion eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden und entschärft (s. Welt Online).

Mixed Zone
Viagogo: Schalke-Marketingvorstand Jobst wirft Viagogo vor, den Verein mehrfach unter Druck gesetzt zu haben mit fiesen Verhandlungstricks. Hassan Talib Haji (Goal.com) berichtet. + + + Verpasste Chance: Manuel Neuer war sich einst mit Köln einig. Doch der Transfer platzte in letzter Minute (s. kicker). + + + Ergebnisse: In der zweiten europäischen Liga feiert Wolfsburg das Weiterkommen, Gladbach scheidet aus. In weiteren Ergebnissen: Liverpool fliegt, Florenz triumphiert. Alle Ergebnisse gibt es beim kicker. + + + Ausschreitungen: In Rotterdam kam es anlässlich des Spiels gegen Rom zu Ausschreitungen. Schon das Hinspiel wurde von Krawallen überschattet (s. RP-Online). + + +  Ein ganz Großer: Eusebio findet seine letzte Ruhestätte im portugiesischen Pantheon. Er ist der erste Fußballer, der dort begraben wird (s. NZZ). + + + Was macht eigentlich… Gianni Costa und Robert Peters (RP-Online) gedenken den Trainern, die gestern noch Hoffnungsträger waren und heute arbeitslos sind. + + + Ribery junior als deutscher Nationalspieler? Thomas Hummels (Süddeutsche) berichtet, Ribery könne bald die deutsche Staatsbürgerschaft beantragen.

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#Link11: Blut, Schweiß & Tränengas

Heute beschränkt sich die Link11 mal auf die essenziellen Themen. Die grundsätzlichen Dinge, die Gretchen-Fragen des Fußballs. Gut, eigentlich tut sie das ja immer. Dennoch: Es geht um nicht weniger als die taktische Identität des englischen Fußballs, um Legenden und ihre Frisuren, die Vorwehen des Revierderbys. Des Weiteren sprechen wir über den uralten Konflikt zwischen Fans und Polizei sowie über den zwischen Managern und ihren Bankkonten. Und dann geht es noch um Schwertkämpfer in Sandalen und Roger Schmidts Street Credibility, die gegen Atlético auf dem Spiel stand. Testosteron an allen Ecken und Enden. Martialischer wird es nicht mehr.

blogundpresseschau

1. Bereits in 32. Minute der Partie gegen Bayer 04 hatte Diego Simeone seinen ersten Aussetzer. Roger Schmidts Gurgel blieb aber vorerst unversehrt. Ohnehin hat Atléticos Coach wesentlich mehr als sein Temperament zu bieten. Constantin Eckner über einen Trainer zwischen Genie und Obsession (ZEIT). Das Spiel gewann Leverkusen nach einer starken Leistung (Süddeutsche). Schiedsrichter Kralovec und seinem Team gelang es trotz einiger ruppiger Szenen, für Zucht und Ordnung zu sorgen.

2. Arsenal bot gegen Arsene Wengers Ex-Verein aus Monaco eine klägliche Leistung. Dabei schien sich das Team um den zuletzt hochgelobten Özil gerade in einem Aufwärtstrend zu befinden (WELT). Andreas Bock erinnert derweil an ein Kapitel aus Wengers und Monacos gemeinsamer Vergangenheit. Den Beginn der Weltkarriere von Thierry Henry (11 Freunde).

3. In der Liga mag der BVB sich vorerst gefangen haben. Die Partie gegen Juve allerdings bot Anlass zur Fan-Kritik. Jedoch weniger am weiterhin von Defensivfehlern geprägten Spiel der Borussia (11 Freunde), sondern eher an der Einstellung einzelner Spieler. Roman Weidenfeller fällt bei Dortmunds Fans zusehends in Ungnade (Schwatzgelb), weil er den Leitwolf alter Schule zu geben versucht. Anlass zur Kritik boten auch Dortmunds Ultras, die die Champions League Bühne abermals für fragwürdige Sympathiebekundungen nutzen wollten (Faszination Fankurve).

4. Fangewalt und ihre Begleiterscheinungen sind im italienischen Fußball ein allgegenwärtiges Thema. Kai Tippmann berichtet von Polizeischikane im Namen der Sicherheit und einem tiefen Graben zwischen Fans und Behörden. Seine Schilderungen lassen sich dabei wie der Blick in eine deutsche Zukunft lesen, in der zu viele Menschen auf Ralf Jäger gehört haben (Altravita). Die liebenswerten Seiten von Ultrafans zeigt das Blog-Projekt Ultra Schön.

5. Das Revierderby steht vor der Tür! Während sich der BVB mit Problemen plagt, backt man in Gelsenkirchen die ganz großen Brötchen. Schwergewichtige Spielernamen werden für die kommende Transferperiode gehandelt. Entsprechend kreativ sind die Schalker Verantwortlichen denn auch bei ihren Finanzierungsideen. Clemens Tönnies will die Fans zur Kasse bitten (WELT). Marketingchef Jobst dagegen stimmt ebendie schon mal auf mögliche Katar-Trainingslager ein und merkt an: Die wahren Opfer der WM 2022 sind ohnehin die Bierhersteller (Reviersport). Tim Stratman hat das passende Fundstück zu alldem.

6. Apropos Katar! Im Streit um eine mögliche Winter-WM legt die Weltregierung die FIFA nun nach. Finanzielle Entschädigungen für Klubs werde es nicht geben (Süddeutsche). Thomas Hummel stört sich an dieser Debatte – drängt sie doch das wahre Problem mit Katar in den Hintergrund (Süddeutsche).

7. Wenden wir uns nun der zutiefst philosophischen, allumfassenden Frage des Fußballs zu: Was war zuerst da, England oder der lange Ball? Harry Dodsworth klärt auf (Outside of the Boot).

8. Der lange Ball, den David Odonkor nicht hätte erlaufen können, muss erst noch erfunden werden. 9 Jahre und 5 Knieoperationen nach seiner Vorlage gegen Polen ist er Trainer beim deutschen Sechstligisten TuS Dornberg und spricht mit Oliver Müller über seine tragische Karriere und das Leben nach dem Profifußball (WELT).

9. Auch Cizrespor ist weit entfernt von den oberen Spielklassen. Doch der Fünftligist hat ganz andere Sorgen, denn Cizrespor ist ein kurdisch sozialisierter Club in der Türkei (IN BED WITH MARADONA). Über Wasserwerfer, Tränengas und die ganz großen Pokalhoffnungen.

10. Das erste echte Heim-KO-Spiel seit 18 Jahren! Mönchengladbach will Europa erobern und “lechzt” nach einer “magischen Nacht”. Auch Stefan Klüttermann ist schon heiß wie Frittenfett und stimmt sich mit martialischen Sandalenfilmen auf den heutigen Auftritt der Borussia in Sevilla ein. Russel Crowe gefällt das. (RP-Online)

11. Wer sich auf Fotos von vor 10 Jahren kaum wiedererkennt, sollte jetzt besser genau hinschauen. Fußball-Superstars, damals und heute. Mit schicker Schiebereglerfunktion. (ESPN)

Meist geklickter Link gestern

Das Gegenstück zum oben verlinkten Blog “Ultra Schön”: Ultra Peinlich

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Collinas Erben dokumentierten beim gestrigen Leverkusen-Spiel Mysteriöses.

Field Reporter

“Angst hab ich vor dem nicht. Man weiß ja, wie das ist. Der wird vorgeschickt wie ein Türsteher. Von dem lasse ich mir nichts gefallen, schon gar keine Beleidigungen oder Provokationen.”

Roger Schmidt nimmt es zur Not mit ganz Madrid auf. (Reviersport)

Mixed Zone

+ + + München: Wird Franck Ribéry Deutscher? (11 Freunde) + + + Köln: Der Effzeh trauert um Roland Gerber (Kicker) + + + Augsburg:  Marvin Hitz’ Tor war kein Zufall! (Tagesspiegel)  + + + Ägypten: Die Liga schließt nach der letzten Katastrophe erneut die Fans von allen Spielen aus (Spiegel)   + + + Manchester: Luis Suarez liest ein Buch (Twitter) + + + Dortmund: Klopp über die Familie Aubameyang (FUMS)  + + + Hat Ahnung: Ron Ulrich von den 11 Freunden spricht über seine Lieblingsquellen zum Thema Fußball (120 Minuten)

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#Link11: Punkrock und Tipp-Kick

Wenn die Kanzlerin nach Auslandsbesuchen wieder in die Heimat fliegt, dann gewährt sie mitreisenden Journalisten oft eine Audienz und besucht sie auf den »billigen Plätzen« für ein Gespräch. Auch auf manchem Heimflug von internationalen Fußballspielen soll es zu Begegnungen zwischen Trainern, Funktionären und Spielern aus der 1.Klasse mit den Reportern in der Holzklasse gekommen sein.

Was sich heute auf dem Rückflug aus Turin abspielte darf wohl als Novum angesehen werden. Der BVB schob laut Ruhr Nachrichten Redakteur Dirk Krampe seine Spieler Kampl, Subotic und Kagawa zu den Journalisten ab. Der Grund: »Ansteckungsgefahr«. Wollen wir hoffen, dass sich niemand angesteckt hat und wünschen allen erkrankten eine schnelle Genesung.

 

blogundpresseschau

 

1. Borussia Dortmund hat nach einer 2:1-Niederlage noch Chancen auf das Weiterkommen in derChampions League (Zusammenfassung bei sky). Im Rückpiel müssen die Dortmunder allerdings ihre Abwehr besser organisieren, die laut Daniel Theweleit (Spiegel) nur 30 Minuten internationalen Ansprüchen genügte. Andrea Pirlo musste schon nach 37 Minuten das Spiel verlassen. Passt zum Artikel von Christian Spiller, der behauptet, dass Pirlo nur noch Tore schießt, wenn er Zeit hat.

 

2. Im zweiten Champions League Spiel war Barcelona deutlich zu schnell unterwegs für die Spieler von Mancester City (Zusammenfassung bei sky). Trainer Manuel Pellegrini war fassungslos ob der 1.Halbzeit, in der City nicht drei Pässe am Stück gelingen wollten. (Guardian)

 

3. Am Abend spielt Bayer Leverkusen gegen Atletico Madrid. Bayer hat drei Heimspiele den kommenden Tagen, weshalb Jörg Strohschein (WDR) vor den Spielen gegen Madrid, Freiburg und Kaiserslautern die Woche der Wahrheit ausruft. Jens Mickler (Sportschau) stellt den heutigen Gegner vor.

4. Aufregerthema Nummer 1 bleibt die Verlegung der WM in den Winter. Wir können uns alle auf knapp sieben Jahre voller Glühwein-Scherze freuen. DFB-Präsident Wolfgang Niersbach meint, dass die Verlegung alternativlos ist, obwohl sie nur Nachteile bringt (DFB-TV). Der FC Bayern veröffentlichte auf seiner Homepage eine Stellungnahme von Karl-Heinz Rummenigge, der in seiner Funktion als Vorsitzender European Club Foundation Kompensationszahlungen für die Klubs erwartet. Während Rummenigge einfach Geld fordert, sieht Premier League Chief Executive Richard Scudamore durch die Verlegung der WM die Integrität des Sports gefährdet. In eine ähnliche Kerbe schlägt auch Oliver Fritsch (Zeit), der sowohl die Vergabe an Katar als auch die Verlegung kritisiert. Er befürchtet gar, dass es im Winter zwar weniger heiß, dafür aber regnerisch, stürmisch und neblig werden könnte. Deutliche Wort findet auch Werder-Manager Thomas Eichin. Für ihn sind die FIFA-Pläne »Wahnsinn«, ein »Armutszeugnis« und»extrem unprofessionell«. (Weser-Kurier) Patrick Gensing (tagesschau) hat die Diskussionen rund um die WM in Katar lesenswert zusammengestellt.

Für die Öffentlich Rechtlichen Sender ergeben sich ganz andere Probleme: Terminkollisionen. Vielleicht muss neben Weihnachten (s.u.) auch der Biathlon auf Schalke verlegt werden. (FAZ) Das Gedicht zur WinterWM liefern die Flaneurgedichte.

5. Noch wütender als diese ganze FIFA-Fußballfamilie machen mich die wieder vermehrt zu beobachtenden schwulenfeindlichen, antisemitischen oder sexistischen Plakate und Aufkleber in und um Fußballstadien. Ultrapeinlich hat unterirdisches Material gefunden.

6. In Hannover sind Vorwürfe gegen einen Fußballtrainer laut geworden. Die HAZ berichtet, »der Trainer werde von den Verantwortlichen im Leistungszentrum nach all diesen Vorfällen „enger geführt“, sagt Kind.« Unter anderem soll er Spieler gedemütigt haben und ein verhöhnendes Bild verschickt haben. Nun berichtet die HAZ, dass Hannover 96 jetzt eine Abmahnung prüft. Auch die Leiter des Nachwuchsleistungszentrums, Rehhagel und Michaty, geraten unter Druck.

7. »Wenn Spieler keine Menschen wären, würde ich kein Spiel verlieren.« Marcelo Bielsa wohl nie Probleme mit dem Selbstvertrauen. 8 by 8 über den Trainer, den sie»El Loco« nannten.

8. Gratulation an den Rotebrauseblogger, der heute den Geburtstag seines Blogs feiert und selbst auf fünf Jahre Bloggerei zurückblickt.

9. Wie ist es eigentlich einen WM-Hit zu schreiben? Dario G erinnert sich für The Green Soccer Journal.

10. Manches Mal entdeckt man Perlen im Internet, die einen begeistern. Im Blog football and geography finden sich zum Beispiel GIFs mit den wechselnden Vereinen der höchsten Ligen ÖsterreichsDeutschlands und Englands oder auch der Fusionsgeschichte der Kölner Proficlubs. Toll.

11. Zum Abschluss gibt es noch was zum Basteln. Der Twitterati @Tobi_K80 hat ein Tipp-Kick Stadion mit Punkrock-Bandenwerbung gebaut und stellt seine Bauanleitung allen Interessierten als PDF zur Verfügung.

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Der Vortrag von Alex Feuerherdt zu RasenBallsport Leipzig. (YouTube)

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Kollege Jens Peters verlost 5 Exemplare seines Buches über Bayer 04 Leverkusen. + + + Alex Feuerherdt, bessere Hälfte von Collinas Erben, war zu Gast bei Klick & Rush, um über die Schiedsrichterleistungen in der Premier League zu parlieren.

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»Trotz allem haben wir Spieler entschieden unsere Rechte nicht wahrzunehmen und den Klub nicht in die Insolvenz zu schicken. Den Klub Pleite gehen zu lassen, würde bedeuten mindestens 200 Familien, die für Parma arbeiten, nach Hause zu schicken. Ich denke dabei nicht an die Spieler, sondern an jene, die für 1.000 € im Monat arbeiten. Wir fühlen uns für sie verantwortlich.

 

 Aber nun ist die Zeit abgelaufen. Die Idee eines Insolvenzverfahrens ist lange vorbei. Wir arbeiten mit der Spielergewerkschaft, dem Verband und der Stadtverwaltung. Wir werden direkt mit dem Konkursverfahren beginnen. Wir müssen diesen Prozess schneller durchführen, um unseren Klub zu retten. Die Anhörung zum Konkurs am 19. März soll vorverlegt werden.«

Parmas Kapitän Alessandro Lucarelli im Interview mit der Gazzetta dello Sport, zitiert von Cavanis Friseur Alex Belinger, der den erneuten Niedergang des Serie A Fußballs in Parma erklärt.

Mixed Zone
+ + Billiges Bild: Dr. D´Hooge hat von Russland zum Glück kein wertvolles Gemälde bekommen. (FIFA, Spiegel) + + + Rückzug: Nach der Stadionkatastrophe in Ägypten will das Land nicht mehr den Afrika Cup ausrichten. (SpOn) + + + Auslaufmodelle? Alexander Madlungs Zukunft bei der Eintracht ist offen. (FR) Ähnlich geht es van der Vaart in Hamburg (SZ). + + + Bierpreise: Wie teuer ist das Bier in Liga 2? (FCK-Blog) + + +  Wilder Kicker: Neue Ausgabe vom Miasanrot-Podcast. + + + Neuer Job: Daniel Siebert darf bald international spielen und wird bei seinem Zweitjob vom RBB gefilmt. + + + Neuer Termin: Papst verlegt Weihnachten 2022 in den Sommer, damit Adventszeit nicht mit WM kollidiert (Postillon) + +

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#Link11: Rotieren oder klebenbleiben

In der Champions League warten die Dortmunds, die Barcelonas, die Turins sehnsüchtig auf ihren Einsatz. Das Trainerkarussell in der 2. Bundesliga dreht sich munter weiter. In Parma bleibt die Dusche kalt (unabsichtlich). In Katar bleiben die Stadien kalt (absichtlich). Kühle mathematische Modelle und Kapitalismus. Dies und mehr in der Link11 von heute.

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1. Juventus Turin erwartet heute den BVB im Achtelfinale der Champions League. Das weckt Erinnerungen. Schwatzgelb blickt zurück auf das denkwürdige Finale von München, wagt aber gleichzeitig einen Ausblick auf das heutige Spiel und fragt, welcher Spieler in die Aufstellung rotiert in Anbetracht des nahenden Revierderbys. Ein ausführliches Interview zum CL-Finale 1997 führte Spox mit dem damaligen Co-Trainer Michael Henke.

2. Im zweiten Achtelfinale treffen Manchester City und Barcelona aufeinander. Der Tagesanzeiger betrachtet das angespannte Verhältnis von Lionel Messi und Trainer Enrique genauer. Für Marc-Andre ter Stegen wird die Champions League Partie eine weitere Gelegenheit sein, sich im Tor von Barcelona zu beweisen (sportschau).

3. In Liga 2 klebt Olli Reck nicht mehr am Düsseldorfer PattexTrainerstuhl und wurde von U23-Trainer Aksoy abgelöst. Eine überstürzte Entscheidung sieht in der Trainerentlassung dierudola, das Halbangst-Blog sieht es ähnlich, glaubt aber auch, dass der Motivator Reck sein Pulver bereits verschossen hatte. In Fürth wurde ebenfalls der Trainer entlassen. Neutrainer ist Alttrainer Mike Büskens – Positiv-Erlebnis mit einer Einschätzung zum Trainerwechsel.

4. “Damals, als es noch heißes Wasser gab.” Der FC Parma ist pleite. Mehr als 95 Mio. € Verbindlichkeiten drücken den Verein, der zuletzt von einem Besitzer zum anderen weitergereicht wurde. Spielergehälter werden nicht mehr gezahlt, es ist nicht ausreichend Geld für den Spielbetrieb vorhanden und es fehlt sogar an warmem Wasser – die Zeit mit den Details. Die NZZ zieht Parallelen zu vorherigen Krisen und dokumentiert den Protest der Fans.

5. RB Leipzig klebt weiterhin im Mittelfeld der Tabelle – im Montagsspiel gab es ein Unentschieden gegen Eintracht Braunschweig (Spiegel). Schon am 19. Februar sprach Alex Feuerherdt in Braunschweig über die RB-Thematik, besser gesagt über die Verquickung von Fußball und Kapitalismus – ein Mitschnitt des Vortrags zum Nachhören.

6. Was hält einen 16-jährigen Flüchtling in Deutschland vom Fußballspielen ab? Die Scheu, sich in einem unbekannten Land mit ihm fremden Jugendlichen zu messen? Fehlt ihm der Anschluss an einen Verein, bei dem er mitspielen kann? Diese Hürden hatte Hassan schon überwunden, als ihm die FIFA dazwischengrätscht (SZ). In diesem Fall griffen die FIFA-Mechanismen zum Schutz von Minderjährigen bei Transfers. Im gleichen Zusammenhang ermittelt die FIFA derzeit auch gegen Real Madrid – sport inside mit einem Beitrag dazu.

7. Brentford – Matthew Benham machte früher in Hedge-Fond-Management und Glücksspiel – heute gehören ihm der dänische Erstligist Midtjylland und der englische Zweitligist Brentford. In England soll jetzt etabliert werden, was Midtjylland zum dänischen Tabellenführer macht. Die Bewertung der Leistungen der Spieler und Analysen basieren in erster Linie auf mathematischen Modellen, die spezifische Kennziffern liefern (Guardian).

8. Fragen der Technik erläutert eine Reportage der 11freunde – wie bekommt Katar seine Stadien kühl – maximal 27 °C sind abgemacht mit der FIFA.  Und wie geht der gemeine Fan mit Temperaturunterschieden von 27 °C im Stadion und 55 °C im Freien um. Experten raten zu 2 Wochen Eingewöhnungszeit. Ich kann mich wohl selbst in den verbleibenden 7 Jahren nicht an eine WM in Katar gewöhnen. Die FIFA-Taskforce lässt inzwischen offiziell verlautbaren, dass sie eine Austragung der WM 2022 in November und Dezember empfiehlt (Tagesanzeiger).

9. Liga Terezin, die Fußballliga im KZ Theresienstadt, und der dazugehörige Dokumentarfilm fanden in der Link11 schon öfter Erwähnung. Mit einem der Spieler von damals konnte der DLF ein ausführliches Interview führen.

10. Mindestlohn, immer wieder Mindestlohn. Nachdem das Thema in den Medien die Welle machte, sah sich nun Arbeitsministerin Andrea Nahles genötigt, klarzustellen: Amateursportler unterliegen nicht dem Mindestlohn, es geht beim Sport ja schließlich um den Spaß an der Sache – komische Begründung, die aber zumindest einen vorläufigen Schlussstrich unter die Debatte setzt (Spiegel).

11. Zum Nachhören: In gewohnt subjektiver Manier lässt der reingemacht-Podcast die aktuellen Ereignisse Revue passieren. Beim Textilvergehen wundert man sich über die offensive Spielweise Heidenheims, die Union nach Rückstand noch zu einem Heimsieg verhalf.

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The Swiss Ramble mit dem detaillierten Beitrag zum TV-Deal in der Premier League.

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Ich hoffe, dass wir zunächst im Training möglichst viele Tore schießen und dann selbstbewusst ins Spiel gehen.

Pal Dardais Erfolgsrezept für die kommende Woche.

Mixed Zone
München: Dieter Hoeneß macht sich Sorgen (AZ) + + + Europa: die Kommentatorenansetzungen der Europapokalwoche + + + Paderborn: feiert nach dem 0:6, Schwarz und Blau erklärt warum + + + Bremen: The Green White Beat Goes On (werder2013) + + + Mönchengladbach: Thorgan Hazard bleibt (der kicker im Kickersprech) + + + Taktik: Spielverlagerung umreißt die Idee einer Sechser-Kette im Mittelfeld + + + Taktik II: Torsten Wieland kann sich mit dem Begriff “defensiv” als Beschreibung der Schalker Spielweise anfreunden + + + Fortsetzung: 2 neue Fanwerdungs-Geschichten beim Wochenendrebell – der Glubb und Werder Bremen

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#Link11: Remis ist keine Stadt in Frankreich

Vor dem Spieltag standen sie auf Platz drei bis acht der Bundesliga. Heute stehen sie dort immer noch, könnte man meinen, aber im Gleichschritt gewann das Feld einen Punkt hinzu, der Kampf um die internationalen Plätze ist heiß, aber eben unentschieden. Am Tabellenende setzen sich Hertha und Stuttgart allmählich ab, am anderen Ende läuft’s: München und Wolfsburg mit ihren Saisonsiegen 17 resp. 14 führen die Liga an. Der kommende Weltfußballer aus Coevorden traf doppelt; das war auch bitter nötig, um seine Quote in diesem Jahr zu halten (6 Pflichtspiele, 11 Tore). Auch die Quote der Trainerentlassungen will gehalten werden – als nächstes kommt eigentlich nur der VfB in Frage. Die #Link11 macht halblang, wartet ab und trinkt Tee.

blogundpresseschau

1. Bevor die Bundesliga zum Zuge kommt: Eine Meldung der letzten Woche waren die Fernsehrechte in England. Ein Blog versorgt die interessierten Leser wie kein anderes mit Analysen zur wirtschaftlichen Seite des Fußballs: The Swiss Ramble mit Text, Grafiken, Diagrammen und Bewertungen zum »Premier League TV Deal«.

2. Zur Eröffnung des Spieltags verlor der momentan von Huub Stevens trainierte VfB Stuttgart zum achten Mal in dieser Saison ein Heimspiel.

Über die Berechtigung der Niederlage scheint es keine zwei Meinungen zu geben (Spielverlagerung). Goldmann Sax singt eine weitere Strophe seines Abschiedsliedes, während der Vertikalpass optimistischer wirkt. Für Aufsehen sorgte ein Banner am Dortmunder Gästeblock. (H.-J. Watzke distanzierte sich.)

3. »Frisch, Gesellen, seid zur Hand«, rief man in Paderborn, als es darum ging, den Meister zu loben. Peter Penders (FAZ) sieht die Paderborner damit in der Nachfolge Armin Vehs, der seienerzeit Eintracht-Profis für die nächste Partie schonte. Pep Guardiola sorgt für ungewöhnliche Pfeile in der Formation (Spielverlagerung, Boateng!), Steffen von Miasanrot indes eine Apologie betreffend Robert Lewandowski als Mittelstürmer und mit Beispielen wie David Alaba als »Halbraumlibero« erläutert Constantin Eckner die Renaissance einer abgeschafft geglaubten Rolle.

4. Das wohl spektakulärste Samstagsspiel gab es auch diese Woche wieder mit Leverkusener Beteiligung. Krone des Spektakels war wohl das per Schuss erzielte Tor des Augsburger Hüters Marwin Hitz in der Nachspielzeit. Daniel Baier sah es nüchtern (Fussballer reden viel). 11 Sätze zum Spiel im Werksblog.

5. Auch an diesem Spieltag tauchte der Begriff »Derby« auf. Das Rhein-Main-Duell zwischen Mainz und Frankfurt ging mit 3:1 an die Linksrheinischen. Axel Hoffmann (Beves Welt) erklärt in vier Punkten, weshalb er das Auswärtsspiel in Mainz nicht besucht. Das Spiel der beiden badischen Bundesligisten Freiburg und Hoffenheim gehörte dagegen zu den zahlreichen Partien ohne Sieger. Eine TSG-Sicht aufs Geschehen schrieb der Akademiker-Fanclub nieder. Der Freiburger Präsident Fritz Keller verkörpert mit seinen Aussagen im FAZ-Interview den Verein.

6. Auf Schalke spielte Werder Bremen erstmals seit Dezember eine Bundesligapartie ohne sie zu gewinnen. Ein verdientes Unentschiden, befindet der Königsblog. Philipp Pelka (Goal.com) über Skripniks »Werder 2.0«.

7. Das mit Spannung erwartete Topspiel am Samstag zwischen Köln und Hannover endete 1:1. Niemals allein findet, das Spiel habe einen Beitrag geleistet, Hannover künftig von den Samstagabendspielen zu entbinden. Die Partie stand auf den Rängen unter dem Eindruck des Kölner Platzsturms vergangene Woche (Stellungnahme der Boyz) und des Hannoverschen Ultra-Boykotts. Über die Probleme, die der Ausschluss des Fanklubs und seines Umfeld mit sich bringt, schreibt Hendrik Buchheister (SpOn). Martin Krauss (taz) kritisiert den Kölner Umgang mit den – das dürfe nicht geleugnet werden – Fans.

8. Am Sonntag lehrte das Spiel zwischen Hamburg und Gladbach seine Zuschauer: »Der Fußball ist nicht gerecht« – Sascha Rebiger könnte Cotton Eye Joe Zinnbauer dennoch abbusserln. Frank Heike (FAZ) beschreibt seinen Arbeitsplatz: »Heute Held, morgen Depp: Herzlichen Willkommen in Hamburg!«. Stefan Klüttermann (RP) sah im »bleiernen Auftritt« der Fohlen die Abhängigkeit von Xhaka und Raffael. Philipp Pelka (Spielverlagerung) sah das Duell »konnte nicht« gegen »wollte nicht«.

9. Das Abschlussspiel des 22. Spieltags hatte in Wolfsburg den erwarteten Sieger: Bas Dost Der VfL Wolfsburg schlug Hertha BSC mit 2:1. Christian Otto (FAZ) über den Mann, der am laufenden Band trifft. Tim Rieke (Spielverlagerung) findet den Wolfsburger Sieg angesichts ihrer Spielkontrolle folgerichtig.

10. Zur Abrundung des Wochenendes erschien gestern Abend der vierte Teil der Unna-Trilogie: Die Rasenfunk-Schlusskonferenz Nr. 16 mit Marcus Bark (Sportschau) und Florian Bogner (Transfermarkt). Titel: »50 Shades of Breitenreiter«. Einen eigenen Überblick gibt es auch beim Brennerpass.

11. Zum Abschluss allerlei Juristerei: Die Frage nach der Umsetzung des Mindestlohnes im Amateurfußball hat es als Thema bis in die Tagesthemen geschafft. Matthias Düllberg (Strafrecht am Spieltag) analysiert in seinem Blog den Vorschlag, die »Störung von Sportveranstaltungen« zum eigenen Straftatbestand zu erklären. Der dritte Verweis an dieser Stelle behandelt die Dreifachbestrafung, wie sie inzwischen infamerweise landauf, landab genannt wird. (Jan F. Orth)

Meist geklickter Link letzte Woche
Das Symbolfoto zum Niedergang des FC St. Pauli. (Wer es auch diese Woche wieder zum meist geklickten Link machen möchte: nur hier herein)

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Die Spieltagskolumne der Erben bei n-tv.de bemüht sich diese Woche besonders um die Einheitlichkeit der Regelauslegung.

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Wenn ich in Dortmund oder Hamburg aus dem Bus gestiegen bin und mir noch auf dem Parkplatz die ersten Beschimpfungen anhören durfte, dann wusste ich: Heute wird es geil. Dann nach ein paar Minuten die erste Grätsche auspacken, die Leute auf den Rängen ausflippen lassen und am besten noch drei Punkte mitnehmen. Dann gehst du wie ein Gladiator vom Platz.

Maik Franz hat seine Rolle in der Bundesliga genossen (11Freunde).

Mixed Zone
Fürth: Die SpVgg Greuther F. hat ihren Trainer Frank Kramer beurlaubt und durch Mike Büskens ersetzt (Pressemitteilung) + + + Freiburg: Im Zusammenhang mit dem Freiburger Dopingskandal tauchen die Namen Hoeneß, Breitner, Rummenigge auf (ZEIT) + + + FIFA: Die Ethikkommission überprüft die Verträge zwischen Wolfgang Niersbach und dem DFB (WELT) + + + Berlin: Micha Fuß ist eine Legende im Berliner Fußball (Berliner Kurier) + + + München: Der Spieltag der Frauen-Bundesliga (dpa/FAZ) + + + Nürnberg/Manchester: Gláuber über sein Verhältnis zu den Fans (11Freunde) + + + St. Petersburg: In Folge der veränderten Geschäftslage in Europa könnte Gazprom seinen Geldeinsatz verlagern (Futbolgrad) + + + Bremen: Schlägerei in der Bezirksliga (Weser-Kurier) + + + Online: Linienrichter hält sich warm (Howler) + + + London: »Gazza Returns To Television« (The Sport Bible) + + + London: West-Ham-Fans demonstrieren, wie man sich im Nahverkehr verhält (Twitter) + + + London: West-Ham-Fans demonstrieren, wie man sich im Nahverkehr nicht verhält (Twitter) + + + London: Die BBC widmet sich dem Zusammenspiel von Britpop und Fußball + + + London:

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#Link11: Kommerzialisierung vs. Hinterhoffußball

Nach technischen Problemen bin ich spät dran. Deshalb geht es ohne viele Worte einfach los mit der #Link11.

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1. Dost. Immer wieder Dost. Der Stürmer des VfL Wolfsburg hat einen Lauf und trifft auch in der Europa League wie er will. Seine zwei Tore reichten für ein 2:0 gegen Lissabon. (Video bei der Sportschau). Gladbach verliert hingegen unglücklich in Sevilla mit 0:1. (FAZ) Inter Mailand schafft ein 3:3 in Glasgow. Auch Shaqiri trifft. Podolski war von Inter nicht nominiert worden. (SZ)

2. Obwohl die beiden Ex-Münchner jetzt für Inter Mailand auflaufen, läuft die Serie A ihren eigenen Ansprüchen hinterher. Kai Tippmann (Altravita) sprach mit Alex Frosio von der Gazzetta dello Sport über die Gründe des schlechten Standings des italienischen Fußballs.

3. Nebensächlich wurde der Fußball in Rom. »13 italienische Polizisten und fünf Niederländer wurden verletzt. 19 Hooligans wurden wegen Verletzung von Sicherheitskräften, Verwüstungen und Widerstand gegen die Polizei im Schnellverfahren zu Haftstrafen bis zu 16 Monaten und zu Geldstrafen bis zu 45.000 Euro verurteilt.« (RP)

4. Macht Kommerzialisierung die Bundesliga kaputt? Diese Frage stellen sich die Stehplatzhelden. Christian Kamp (FAZ) war bei einer Diskussionsveranstaltung mit den Vorständen von Werder Bremen, Hamburger SV und FC St. Pauli. Dort wurde ein düsteres Bild gezeichnet.

5. Wofür steht eigentlich das Kürzel DFL?»Demolierung fußballerischer Lebensweisheit« meint Frank Willmann in seiner Kolumne für den Tagesspiegel, die sich mit DFL, Pro Fans, Hinterhoffußball und Geschlechtsteilen auf einem alten Wartburg beschäftigt.

6. Wenn in Gladbach der Platz gestürmt wird oder in Paderborn Pyro gezündet würdet – was dürfen eigentlicht die Vereine? Dr. Paul Lambertz, Jurist und Sportrechts-Experte, gibt in den Ruhr Nachrichten Antworten.

David Schmitz (effzeh) hat den eingeschlagenen Weg des 1.FC Köln und die vielen Ratschläge von DFL, DFB und Polizei kommentiert und meint, dass der Verein viel richtig macht. Philipp Selldorf (SZ) sieht in Köln den Zeitpunkt der Milde« überschritten. Allerdings geht der FC hier auch an Grenzen bzw. darüber hinaus:

7. Die FIFA geht gegen Theo Zwanziger vor. Johannes Aumüller (SZ) erklärt die Hintergünde. Thomas Kistner (SZ) kommentiert.

8. Ihr könnt jetzt mal kurz eure Kalender zücken und für November/Dezember 2022 WM bei Glühwein eintragen, denn laut Grant Wahl (Sports Illustrated) steht die Terminierung der umstrittenen Weltmeisterschaft nun fest.

9. Utz Claasen hat vor langer Zeit mal ein super Abitur gemacht und durfte deshalb sogar im Fernsehen vorsprechen. Seine Auftritte haben seit dem nichts von ihrer Anmut verloren. Heute zelebriert er sich auf Mallorca und will den örtlich königlichen Fußballclub an die Spitze führen. Thorsten Schaar hat ihn für Zeit lesenwert portraitiert.

10. An Wolf-Dieter Ahlenfelder erinnern sich die meisten vor allem ob der 32 minütigen Halbzeit zwischen Werder Bremen und Hannover 96 genannt. Ben Redelings erinnert sich für n-tv an ein ganz besonderes Treffen mit dem Unikat, der »Der Blaue an der Flöte« genannt wurde.

11. Matthias Sindelar wurde»Der Papierene« genannt. Stephen Tudor erinnert bei These Football Times an den brillianten Kicker, der in den 1930er Jahren im sogenannten »Wunderteam« für Österreich als Kapitän auflief und dessen Tod zehn Monate nach dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht bis heute Rätsel aufgibt.

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Noch immer der Maulwurf.

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»Nö!«

Mats Hummels sagt nichts. SZ Magazin

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Luft: Wenn man über 3000 Metern kickt, braucht man wohl mal die Atemmaske. (lockerdome) + + + Rätselraten: Wer hat auf dem Bunker neben dem Millerntor gezündelt? (Spiegel Online) + + + Ausschluss: Der Chelsea FC hat drei Rassisten, die in der U-Bahn in Paris erkannt wurden, rausgeworfen. + + + Strukturelles Problem: Tom Adams (Eurosport) über Gründe für Rassismus im Fußball. + + + Fußballplatzschwärmer: Manuel Böhm ist Amateursportplatzhopper. (Fussball.de) + + + Fußballhotel: Giggs und Neville besitzen ein Fußbal-Hotel. Zum Runden Leder hat Bilder. + + + Neuer Vertrag: Bellarabei bleibt bis 2020 in Leverkusen. (RP) + + +Heimkehrer: Thomas Eisfeld, Neuzugang des VfL Bochum, über seine Zeit bei Arsenal. (90 Plus) + + + Fanproteste: In Dänemark protestieren Fußballfans gegen die Einführung personalisierter Tickets. (Faszination Fankurve) + + + Interview: Du-Ri Cha im Gespräch mit dem kicker über seine Karriere, Karriereende und Zukunftspläne. + + + Karnevals Cup 2015: Sascha Theisen über ein Jugendturnier der besonderen Art zwischen FCB, Effzeh und Alemannia. + + + Hallenfußball: Trainer Baade war auf Schalke. + + + Aufruf: Werdet Schiedsrichter. Vor allem im Saarland. (FCSBlog)

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#Link11: Angewandte Ronaldologie

Fußball ist schon eine verwirrende Sache. Geht es nun um Geld oder Liebe? Wird die Bundesliga bald nicht mal im Pay-TV vollständig zu sehen sein? Wann lässt Real Madrid Schalke endlich mal gewinnen? Hat Wolfgang Niersbach einen Anspruch auf die Riester-Rente? Ist Philipp Lahm ein chinesischer Spion? Und wird der Effzeh jemals eine skandalfreie Saison erleben?

Die Antwort auf all diese und weitere Fragen ist natürlich: Ronaldo!

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1. Real Madrid schwächelt spielerisch wie lange nicht mehr (WELT). Bitter für den FC Schalke (und sein Twitter-Team), den Ronaldo & Co. dennoch im Schongang besiegten. Ratlosigkeit macht sich breit. Der Königsblog ist durch den bloßen Umstand, dass Ronaldo gestern noch vergleichsweise gnädig war, jedenfalls nicht zu besänftigen. Die FAZ ist verwirrt von so viel Ronaldo (siehe hier & hier).

2. Geld regiert die Fußballwelt: Die Premier League und ihr TV-Deal versetzen Bundesliga-Manager in Panik. Neue Erlösmodelle sollen her. Dabei scheint nichts heilig. Salami-Anstoßzeiten, ein deutscher Boxing-Day, die Abschaffung der Sportschau, gar das Ende von 50+1? Aktives Abseits spielt einige Szenarien durch und gibt Prognosen zur Wahrscheinlichkeit ihres Eintretens ab. Udo Muras wirbt dagegen für die identitätsstiftende Anstoßzeit 15:30 (WELT).

3. Dass beim TV-Deal in England noch längst nicht das letzte Wort gesprochen ist, erklärt Heinz Peter Kreuzer (Deutschlandfunk). Dort fällt die britische Medienaufsichtsbehörde Ofcom im März eine Entscheidung, die auch für Bundesligafreunde (sehr) weitreichende Konsequenzen haben könnte.

4. Fast in Vergessenheit geraten war der Umstand, dass der FC Bayern so etwas wie diese “Nerven” besitzt, von denen so oft die Rede ist. Doch 90 Minuten nach dem dürftigen 8:0 in der Liga fluchte Rummenigge, mahnte Sammer (Goal) und haderte Beckenbauer mit Guardiola (FOCUS). Eine Petition gegen dessen Aufstellungen reichten gar einige erboste Fans ein (change.org).

5. Noch schiefer hängt der Haussegen bei Wolfgang Niersbach, dem Weggefährte Theo Zwanziger ein Date mit der FIFA-Ethikkommission beschert hat. Grund: Die Rentenvereinbarung des DFB-Präsidenten (FAZ).

6. Chelseas Auswärtsfans machten in Paris mit einer Aktion der ekligen Sorte auf sich aufmerksam. Dass Rassismus auch im Fußball kein Problem von betrunkenen Einzeltätern ist, bewies dagegen erst kürzlich Italiens Ex-Nationaltrainer Arrigo Sacchi. Greg Lea mit einem ausgezeichneten Text über eines der ältesten Probleme (nicht nur) im italienischen Fußball (Guardian).

7. Im Kampf um höhere TV-Einnahmen hat der FC Bayern längst neue Wege erschlossen. Eine Partnerschaft mit dem chinesischen Staatsfernsehen soll für zusätzliche Einnahmen sorgen (SZ). Philipp Lahm steht derweil schon kurz vor der Einbürgerung (Facebook).

8. Des Einen Reus ist des Andren Junuzovic. Auch Werders Freistoßexperte sorgt mit seiner Vertragsverlängerung für Frühlingsgefühle beim Anhang. Stefan Karger hat ein paar Liebesentgleisungen gesammelt, so schön, wie nur Fußball-Foren sie hervorbringen können. (abseits.at)

9. Kevin Großkreutz ist der Liebling des Boulevards. Im Dezember hatte er sich mit Fanartikeln des Kölner Ultraclubs “Boyz” fotografieren lassen – dessen Mitglieder am Wochenende in Mönchengladbach randalierten. Nun distanziert er sich von Gewalt und fragt “Why always me?” (Instagram). Antworten versuchen nach dem Schock dagegen Der 4. Offizielle, das Fan-Projekt Köln sowie Rechtsanwalt Matthias Düllberg zu geben. Jeder aus seinem Blickwinkel – allesamt sehr lesens-, bzw. hörenswert!

10. Bayerns Champions-League Gegner Shakhtar Donezk ist ein Verein ohne Heimat. Alec Luhn über die Bedeutung des Fußballs in Zeiten des Krieges (Guardian).

11. 2014 sollte das Jahr des russischen Fußballs werden. Rassismus, der Rubel, Gewalt und ausbleibende Zuschauer sorgten für das genaue Gegenteil. Toke Møller Theilade über ein Jahr zum Vergessen (Futbolgrad).

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Wir haben einen Maulwurf in unseren Reihen! (Symbolfoto zum Niedergang des FC St. Pauli)

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“Es gibt sehr viele Artikel über ihn. Leider nicht alle auf allerhöchstem wissenschaftlichen Standard.”

Endlich! Cristiano Ronaldo ist jetzt ein Studienfach. Anna Dreher spricht mit dem Professor, der es anbietet. (ZEIT)

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Hamburg: Herrmann Rieger bekommt ein Denkmal gebaut (Spiegel) + + + Aue: Auch Erzgebirge Aue verhängt Stadionverbote wegen einer Nazi-Verunglimpfung (Sächsische Zeitung) + + + Frankfurt: Die Eintracht verleiht Stürmer Vaclav Kadlec (Vereinswebsite) + + + Liverpool: Jordan Henderson ist neu bei Twitter. Jamie Carragher erklärt ihm, wie’s geht (Twitter) + + + Dortmund: Schwatzgelb ruft den “Refugees Welcome Cup” ins Leben + + + Noch mehr Ronaldo: CR7 ergreift Besitz von Thomas Müllers Körper (11 Freunde) + + + Gelsenkirchen: Höwedes schließt Wechsel innerhalb der Bundesliga aus (Reviersport) + + + Frankfurt: Queer Football Fanclubs kritisiert den DFB scharf + + + Wetterberg: Ein 10-jähriges Talent zwischen Madrid und Meißen (Gießener Allgemeine)

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