#Link11: Damenbesuch

Es wird derzeit viel spekuliert. Erst in ein paar Stunden, spätestens in ein paar Tagen herrscht Gewissheit, wer mit der Nationalmannschaft zur WM fahren darf. Allerdings sind nicht alle scharf auf eine Reise zur WM, wie das Ausland beweist.

blogundpresseschau

 

1. Deutschland und Polen trennten sich in einem bedeutungslosen Testkick torlos (FAZ). Bundestrainer Joachim Löw habe das Spiel „Spaß gemacht“ (FAZ), er war wohl einer der wenigen.

2. Bundestrainer Joachim Löw will eigentlich heute bekanntgeben, welche vier bis sechs Spieler aus dem 30-köpfigen Kader streicht. SZ und WAZ spekulieren über größere Umbauten.

3. Ein möglicher „Dark Horse“ ist Max Kruse, dem laut Sport Bild ein Damenbesuch die Nominierung in den vorläufigen WM-Kader gekostet hat.

4. Apropos Damen: Samir Nasris Freundin ist nicht erfreut über die Nominierung ihrer besseren Hälfte für die WM (SPIEGEL ONLINE).

5. Textilvergehen mit Bildern von der Vorstellung des neuen Union-Trainers Norbert Düwel.

6. effzeh.com verabschiedet Kevin McKenna.

7. Die SZ kürt die Lieblinge dieser Bundesliga-Saison.

8. Mit WM-Songs beschäftigen sich die Stehplatzhelden.

9. Ein relativ umfangreicher Wikipedia-Eintrag über den Dokumentarfilm „Meidericher Vizemeister“ steht vor der Löschung (Zebrastreifenblog).

10. Eltern haften für ihre Kinder: Die Erzeuger vier jünger Südtiroler, die während des Champions-League-Achtelfinalrückspiels des FC Bayern gegen den FC Arsenal ein homophobes Plakat aufgehangen haben, übernehmen die Geldstrafe, zu der die Münchner von der UEFA verurteilt worden waren (SZ).

11. Peter Neururer ist in Bochum das, was David Hasselhoff für Gesamtdeutschland, doch der Putz vom Volksheld bröckelt ab (Andreas Wiemers).

Bandenwerbung:

Ruben Schönenberger hat Gooool do Brasil – Kartografie einer nationalen Leidenschaft von Alois Gstöttner renzensiert und für gut befunden. Die Kabinenpredigt.

 

Field Reporter

Beinahe ein Eigentor! Oder gerettet! Wie sie wollen!

Bélá Réthy gestern während des Länderspiels zwischen Deutschland und Polen (0:0).

 

 

Mixed Zone: Lizenz: MSV muss eine siebenstellige Summe aufbringen (WAZ) +++ Trainer: Eintracht Frankfurt immer noch auf der Suche (Blog-G) +++ Wechsel: Der Transfer von Freiburg-Keeper Baumann nach Hoffenheim ist perfekt (kicker) +++

 

Kabinenpredigt: Gooool do Brasil – Kartografie einer nationalen Leidenschaft

Die Weltmeisterschaft in Brasilien naht und damit startet auch die Vermarktungsmaschinerie durch. Bücher, Musik und Filme über das Land, die Geschichte des (Welt-)Fussballs und vieles mehr überschwemmen den Markt. Weil meine Begeisterung für Fussball und Literatur bekannt ist, erreichen mich in dieser Zeit viele Buchvorschläge. Diesen begegne ich meist skeptisch. Zu oft wird Massenware produziert, die man angesichts des bevorstehenden Grossereignisses so einfach verkaufen kann, dass dabei die Qualität auf der Strecke bleibt. „Gooool do Brasil“ von Alois Gstöttner stellt eine angenehme Ausnahme dar.

Fussball ist bekanntlich viel mehr als ein 90-minütiges Spiel, bei dem 22 Sportler einem Ball nachrennen. Während in Westeuropa vermutlich nur ein Teil der Bevölkerung der Ansicht ist, dass Fussball durchaus Lebenssinn sein kann, dürfte in Brasilien nahezu die ganze Bevölkerung dieser Ansicht sein. Diesen Eindruck vermittelt jedenfalls Alois Gstöttner in seinem Buch, ohne dabei auf die ewig gleichen wie langweiligen Stereotypen von den „Samba-Kickern“ oder dergleichen zurückzugreifen und das Buch dabei mit Tanga-tragenden Strandschönheiten im Nationalmannschafts-Trikot zu illustrieren.

Gstöttner stellt gleich zu Beginn klar, um was es ihm in diesem Buch geht beziehungsweise wie er Fussball versteht: „Es sind Geschichten voller Hoffnung und Verzweiflung, Geschichten über Dramen, Spektakel und Tragödien, über Liebe und Hass, Pathos und Leidenschaft.“ Ein hoher Anspruch, dem er aber gerecht wird, wie sich an zwei Beispielen festmachen lässt. Da ist zum einen die Beschreibung der Situation unter einer grossen Blockfahne in der Fankurve der Corinthians, bei der es nicht darum geht, wie diese aussieht, sondern was diese Fahne symbolisiert und wie darunter ein regelrechter Mikrokosmos entsteht: „Für einige Minuten bin ich Teil dieser Bewegung, dieses populären und anziehenden Subkultur, dieses atmenden Körpers, Teil einer kollektiven Identität.“ Da ist zum anderen – meine persönliche Lieblingspassage – die Beschreibung einer Kabinenszene, die Gstöttner abschliesst mit „In meiner Zeit in Brasilien war ich nie glücklicher als hier und jetzt, in diesem kurzen Augenblick, in der Umkleidekabine von Boa Esperança.“ Nicht zuletzt damit liefert er den Beweis, dass Fussball mehr ist als nur 90 Minuten, dass der Glanz des Fussballs eben nicht nur aus einer „Ansammlung von Statistiken und Titeln in Tabellenform“ besteht.

Neben diesen persönlichen Erfahrungen ist das Buch angereichert mit Aussagen diverser Interviewpartnern – unter anderem Socrates – und Fakten zum Land und zur (Fussball-)Geschichte. Dabei erhalten auch die sozialen Missstände ihren Platz, ohne dabei zu anklagend oder zu verharmlosend zu klingen. Nicht zuletzt finden sich im Buch zahlreiche hervorragende Fotografien. Auch hier verzichtet Gstöttner darauf, ein 0815-Programm abzuliefern. Wenn es an diesem Buch etwas auszusetzen gibt, dann wäre das höchstens der manchmal fehlende rote Faden. Die Lexikon-Einträge beispielsweise, die im ersten Teil des Buches unbekannte Begriffe erklären, wären auch in den weiteren Teilen des Buches eine Bereicherung. Den Lesespass mindert das aber nicht: Unbedingte Kaufempfehlung!

Titel: Gooool do Brasil – Kartografie einer nationalen Leidenschaft
Autor: Alois Gstöttner
Typ: Buch über Fussball und seine gesellschaftlichen Implikationen
Preis: 24 Euro
Seiten: 176
Infos: www.club-bellevue.com
Empfehlenswert für: Alle, die sich auf die WM einstimmen wollen, ohne die übliche  Massenware zu konsumieren und die sich auch für Land und Leute interessieren. Auch, wer schöne und eher unkonventionelle Fotografien mag, wird Gefallen an diesem Buch finden.

 

#Link11: Das Spiel des Jahres.

„Bye, bye, Saison!“, schrieb Kollege Reinsfeld gestern in seiner #Link11. Mein Geldbeutel stellt an dieser Stelle fest: Die Saison ist noch nicht vorbei. Denn immerhin habe ich 40 Euro bezahlt, um mir heute Abend das Länderspiel des Jahres live im Stadion anzuschauen: Polens B-Elf gegen Deutschlands C-Team. Sollten die Deutschen unter Löw dieses Jahr den Titel holen, habe ich eine tolle Anekdote, die ich noch meinen Enkeln erzählen kann. Wie viele Menschen haben schließlich im WM-Jahr ein Team live gesehen, von dem höchstens ein oder zwei Spieler nachher tatsächlich Weltmeister wurden?

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1. Dass das deutsche Team heute Abend höchstens mit einer B-Elf gegen Polen antritt, dürfte niemand bestreiten wollen. Peter Ahrens (Spiegel Online) stellt daher die Frage, wer von den jungen Spielern überhaupt die Chance hat, doch noch in den WM-Kader zu rutschen. Auch der Tagesspiegel schaut auf die deutschen Debütanten. Heiko Buschmann (ZDF Sport) blickt auf die Chancen von Leon Goretzka. Die Sportschau betitelt die deutsche Auswahl gar als „Perspektivteam 2018“. Kevin-Prince Boateng meint derweil, dem deutschen Team fehle es an Typen (s. Spiegel Online).

2. Der DFB beweist das Fingerspitzengefühl einer Planierraupe und lässt vor dem Training am Millerntor Werbebanden mit antifaschistischen Botschaften abkleben. St Pauli NU berichtete als einer der ersten und hat auch Reaktionen gesammelt. Auch der Übersteiger findet das Verhalten des DFBs respektlos.

3. Die WM rückt näher und damit mehrt sich auch der Nationalmannschafts-Content: Der Sportinsider fasst die Titelchancen der Deutschen und der anderen Favoriten zusammen. Ein Physiker hat derweil errechnet, dass nur Deutschland Weltmeister werden kann (s. Tagesspiegel). Jürgen Schmieder (Süddeutsche) analysiert den möglichen Kader der USA. Ballverliebt sammelt alle Kader der WM-Teilnehmer. Ein toller Service!

4. Das Trainerkarussel dreht sich zum Ende der Saison noch einmal. Armin Veh wird neuer Coach des VfB Stuttgarts, während Horst Heldt an Jens Keller festhält (s. FAZ). Die Stuttgarter Zeitung widmet der Personallie Veh ein Pro und Kontra. Außerdem blickt Carlos Ubina (Stuttgarter Zeitung) auf die Vergangenheit von Veh und dem VfB. Die Ruhrnachrichten streiten derweil, ob Thomas Tuchel den FSV Mainz verraten habe oder nicht.

5. Die Bundesliga-Saison ist beendet und allernorten wird abgerechnet. Steffen Meyer (DerBayernblog) fasst die Rhythmusstörungen der Bayern nach der gewonnenen Meisterschaft in Zahlen. Eintracht Inside verweist auf die Trainerdiskussion in Eintracht Frankfurt und ist erschüttert von der dortigen Inspirationslosigkeit. Die Clubfans United versuchen herauszufinden, wieso ihre Mannschaft abgestiegen ist. Aktives Abseits fasst die Saison aller Teams zusammen. Der magische FC hat den etwas anderen Rückblick. Indes kürt Jannik Sorgatz (RP-Online) Hertha-Stürmer Ramos zum MVP.

6. Einen herausragenden Platz in dieser #Link11 möchte ich dem Spiegel Online-Special zu 1899 Hoffenheim geben. Ein gut aufbereitetes Editorial zur Saison der Kraichgauer.

7. Empfehlenswert ist auch der Artikel von Sören Maunz (Zeit Online) zum SC Paderborn. Er beantwortet die Frage, die uns alle brennend interessiert: Wie konnte der Aufstieg eigentlich nur passieren?!

8. Abstiegskampf. Direktes Duell. Letzter Spieltag. Sieg. Das sind die Momente, für die der Fußballfan leidet. Arminia-Fan Jens Kirschneck (11Freunde) war beim Bielefelder Sieg gegen Dresden dabei und fasst seine Emotionen in Worte.

9. Eine interessante Spielerei hat Torsten Wieland (Königsblog) ausgegraben: die 10-Jahres-Tabelle der Bundesliga. Borussia Dortmund ist dort am FC Schalke vorbeigezogen.

10. Rene Maric (Spielverlagerung) analysiert die Taktik von Atletico Madrid und stellt süffisant fest: Sie sind ein Überraschungsteam. Seit zweieinhalb Jahren.

11. RB Leipzig und die Zweitliga-Lizenz bleibt ein heißes Thema. Die Leipziger legen erneut Beschwerde gegen die Auflagen der DFL ein (s. Süddeutsche). Der rotebrauseblogger weist noch einmal darauf hin, dass es falsch wäre, die DFL für ihr Verhalten zu loben – denn sie orientiere sich nicht an den eigenen Statuten, wenn man allen Experten glauben schenken dürfe. Die FAZ zeigt indes auf, dass sich der Ostfußball in einer ausgewachsenen Krise befindet.

Meist geklickter Link gestern:

Die Stellungsnahme der Fanhilfe Hannover zu den Vorfällen während des Freiburg-Spiels erweckte euer Interesse.

Field Reporter

Stand heute gehe ich davon aus. Auf jeden Fall, ja, bis 2016. So haben wir das entschieden.

Jogi Löw möchte auch nach einem etwaigen WM-Titel weitermachen (s. Süddeutsche).

Mixed Zone:

Ungenehmigtes Entfernen von der Truppe: Huszti verabschiedet sich in den Urlaub – und das ganz ohne Genehmigung. Ein Skandal ist das, sagt sein Klub Hannover 96 (s. NDR). + + + Bye Bye: Seit ich aktiv den internationalen Fußball verfolge, spielt Rio Ferdinand bei Manchester United. Nun muss er gehen (s. NZZ). + + + Gerüchteküche: Calhanoglu soll den HSV verlassen (s. Spiegel Online).

#Link11: Bye bye my love

Nicht zu früh freuen: Ich mache nicht den Uersfeld/Peters, mich seid ihr an dieser Stelle noch nicht los. Aber die reguläre Saison in den ersten drei Profiligen des deutschen Fußballs, die sind zu Ende. Was bleibt? Absteiger, Relegationen und ein DFB-Pokal-Endspiel.

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1. Das Wichtigste vom 34. Bundesliga zuerst: Der HSV steht in der Relegation, Nürnberg und Braunschweig sind abgestiegen (Zusammenfassung beim kicker). In Hamburg regiert vor den zwei Duellen gegen Fürth das „Prinzip Lasogga“ (Berliner Zeitung). Verhaltene Freude und gedämpfter Optimismus vermeldet derviertemann.com, das 140+-Blog verkündet: Operation misslungen, Patient lebt. Die 11Freunde waren mit dem HSV am Abgrund. Eintracht Braunschweig ist dagegen schon abgestiegen, die Fans feierten das Team trotz der direkten Rückkehr in die 2. Liga (abseits°-Magazin), bei „The European“ findet sich eine Kolumne mit Lobeshymnen auf die Anhänger der Niedersachsen. Zwiegespaltener war dagegen die Reaktion der Nürnberger Schlachtenbummler auf den Rekord-Abstieg. „Manchmal hasst man das, was man liebt“ stand auf einem Spruchband nach Abpfiff. Die Szenerie in Gelsenkirchen beschreibt die SZ, „Aus. Schluss. Vorbei.“ heißt es bei Clubfans United.

2. Schalke sichert sich durch den Sieg über Nürnberg den dritten Platz. Dennoch gibt es Diskussionen (Königsblog). Bayer Leverkusen rettet sich mit letzter Kraft auf Rang vier (ksta.de), Wolfsburg gewinnt das Verfolgerduell gegen Borussia Mönchengladbach (Taktikanalyse bei Spielverlagerung). Der FC Bayern schunkelt sich gegen den VfB Stuttgart ein für das Pokalfinale (miasanrot.de), Borussia Dortmund holt einen ungefährdeten 4:0-Auswärtssieg in Berlin. Schwatzgelb.de wünscht sich „…und nächste Woche dann noch mal“. EintrachtInside ärgert sich nach dem 1:2 in Augsburg über den Minimalkonsens bei seinen Frankfurtern.

3. Das Fußball-Märchen aus der tiefsten Provinz ist perfekt: Der SC Paderborn ist am Sonntag in die Bundesliga aufgestiegen (FAZ). SCP-Fan Stephan schildert im „Schwarz und Blau“-Blog seine Aufstiegsgefühle. Trainer André Breitenreiter gibt seiner Mannschaft ein „Die Jungs sollen feiern, bis der Arzt kommt“ mit auf den Weg (Sportschau). Auch Mittelfeldmann Marvin Bakalorz freut sich im Interview mit bundesliga.de über den riesigen Erfolg und kann es noch gar nicht fassen. Greuther Fürth bleiben damit noch die Relegationsduelle gegen den HSV – das Kleeblatt fiebert dieser Aufgabe entgegen (nordbayern.de).

4. Im Abstiegskampf hat Arminia Bielefeld das „Do-or-die“-Spiel bei Dynamo Dresden 3:2 gewonnen (Sportschau). Überschattet wurde die Partie durch die nicht nur verbalen Ausfälle der Dresdner Anhänger (Rheinische Post). Die Freude bei den Ostwestfalen ist dagegen groß (Neue Westfälische), in der Relegation trifft die Arminia auf Darmstadt 98. Alles Wissenswerte zu der Relegation (auch für die zwischen dem HSV und Fürth) auf bundesliga.de.

5. Für einen Abgang mit Paukenschlag sorgte am Wochenende Mainz-Coach Thomas Tuchel. Es ist ein „Abschied mit langer Vorgeschichte“, wie Sport1 berichtet. Der scheidende Trainer wird mit vielen Jobs in Verbindung gebracht (Rheinische Post). Die FR sieht „nur Verlierer in Mainz“, während für die FAZ der Verein Stärke beweist. Das Tuchel-Trara sorgt auch für ein gewaltiges Echo auf Schalke, die angeblich mit ihm verhandelt haben. S04-Coach Jens Keller ist alles andere als begeistert (derwesten.de). In Stuttgart steht derweil Ex-Meistermacher Armin Veh in den Startlöchern (Stuttgarter Zeitung), im Interview mit Sport1 vermeidet Veh die Bestätigung. Die entstandene Lücke in Frankfurt könnte Bernd Schuster füllen, der in Malaga gehen wird (SPOX).

6. Manchester City hat es sich am letzten Spieltag nicht nehmen lassen und ist englischer Meister (ksta.de). Auf flipflopflyball.com findet sich für Statistikfans einige schöne Aufbereitungen der Premier League-Saison. Der Libero beschreibt das Leiden mit dem FC Liverpool, der auch in dieser Saison den Titel verpasst hat. Auf t-online.de findet sich ein Bericht zur derzeitigen Situation der Anfield Road. Auf Youtube gibt es die abgelaufene Saison der „Reds“ (bzw. einige Szenen daraus) in animierter Version.

7. Joseph Joseph Blatter will ein weiteres Mal für den FIFA-Thron kandidieren (WELT). Was alles für den Patriarchen des Weltfußballs spricht, listet ZEITonline auf. Ein Fundstück aus der SportBild rundet das ganze noch ab.

8. In Bed with Maradona beschäftigt sich mit Béla Guttmann, dem Fußball-Weltreisenden, der Benfica verfluchte.

9. Alles Wissenswerte über die WM-Geschichte liefert der Tagesspiegel mit einer Infografik.

10. In Schwerin wird versucht, den Fußball wiederzubeleben – der Traum vom großen Fußball ist in der Landeshauptstadt noch präsent (Neues Deutschland)

11. Florian Meyer pfeift das DFB-Pokal-Finale zwischen Bayern München und Borussia Dortmund. „Ein Höhepunkt meiner Karriere“ erklärt der Unparteiische im Interview mit dfb.de.

Field Reporter

„Ich mag es überhaupt nicht. Bier ist ein Nahrungsmittel. Ein Nahrungsmittel verschüttet man nicht, das trinkt man.“

Franz Beckenbauer zu den Weißbierduschen bei der Meisterfeier des FC Bayern München

Mixed Zone: +++ Comeback: Sami Khedira durfte bei Real wieder spielen, konnte aber den K.o. in der Meisterschaft nicht verhindern (SpOn) +++ Einspruch: Der Lizenzstreit zwischen der DFL und RB Leipzig geht in die nächste Runde (Rheinische Post) +++ Rücktritt: Ashley Cole steht nicht im WM-Kader und verkündet via Twitter seinen Abschied aus der englischen Nationalmannschaft (kicker) +++ Stellungnahme: Die Fanhilfe Hannover äußert sich zu den Geschehnissen nach dem Spiel zwischen Hannover 96 und dem SC Freiburg +++

Rausschmeißer:

#Link11: Bereit wie nie

Liebe Leser, wir müssen uns bei Euch entschuldigen: Trotz größtem Kopfzerbrechen bei der Nominierung unseres Kaders ist es uns nicht gelungen, den gestrigen Donnerstag zu besetzen. Hoffentlich habt ihr den Tag Pause verkraftet und seid wie das DFB-Team und auch wir: Bereit wie nie!

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1. Kadernominierung I, die Basis: Bundestrainer Löw hat gestern seinen vorläufigen, 30-Mann-starken WM-Kader präsentiert (DFB). Nicht dabei u.a. Mario Gomez und René Adler, dafür dürfen sich Außenseiter wie Volland, Durm oder Goretzka freuen. Die Stimmen der Spieler hat der kicker. Mario Gomez ist nach seiner Nicht-Nominierung bitter enttäuscht (t-online), auch Max Kruse äußert sich auf seiner Facebook-Seite (via Eurosport). Mutti, der Libero weiß zu berichten: „Nominierungsskandal: Löw verzichtet auf Frauen, Ausländer und HSV-Profis“

2. Kadernominierung II, Einschätzungen: Die FR sieht reichlich Baustellen im Kader, auch die Rheinische Post bemängelt einen WM-Kader mit Schwachstellen. ZeitOnline hält fest „Wie fein, Deutschland ist kein Favorit mehr“,  eine Analyse zu „Löws Leistungsgesellschaft“ liefert SpOn. Die 11Freunde fragen sich, was man vom WM-Kader halten soll und kommt zu dem Schluss, dass der Bundestrainer wenig Mut zum Risiko bewiesen hat. „Löw hat gut gewählt“ konstatiert dagegen Eurosport, auch Sport1 attestiert dem Bundestrainer, die richtigen Zeichen gesetzt zu haben. Goal.com macht nach der Nominierung den Kadercheck und sagt, wer bei Löw die Hauptrollen spielen darf.

3. Kader-Nominierung III, die einzelnen Personalien: Trotz fehlender Spielpraxis nach Kreuzbandriss ist Sami Khedira dabei – ein Beleg für seine Wichtigkeit (Berliner Zeitung). Auch die SZ erhebt den Real-Profi in den Status des Unverzichtbaren. Durch den defensiven Mittelfeldspieler gäbe es in der DFB-Auswahl „zarte Anzeichen für Widerstandskraft“ (FAZ). Da Gomez nicht ohne Ansage fehlt, hätte Löw Sturm-Alternativen ausprobieren müssen, findet derwesten.de. Dass der Bundestrainer auf Gomez verzichtet, ist ein Zeichen dafür, dass er im Zweifel zu Härte imstande ist, so der Tagesspiegel. Die WELT porträtiert Kevin Volland, die Ruhrnachrichten berichten über Leon Goretzka, der am Freitag noch seine letzte Abiturklausur absolvieren muss. Schalkes Jugendcoach Norbert Elgert sieht im Gespräch mit derwesten.de Chancen für die Schalke-Talente Meyer und Goretzka, Reviersport attestiert Kevin Großkreutz, dem Zickzacklinien-Spieler, beste Chancen auf die WM.

4. Kader-Nominierung IV, Polen-Spiel: Mit gleich acht Neulingen bestreitet die DFB-Elf das Testspiel gegen Polen (DFB). Kritik am Kader hagelt es aus Mainz und Mönchengladbach (ksta.de).

5. Die DFL hat den Einspruch von RB Leipzig gegen Lizenzauflagen für die kommende Zweitliga-Saison abgeleht. Der Ärger macht den Aufsteiger fassungslos, berichtet Sport1. RedBull-Boss Mateschitz macht diesem in der Leipziger Volkszeitung Luft. „Das ist ungeschickt“, kommentiert die FAZ, auch der Rotebrauserblogger sieht die Einlassung des Konzern-Chefs kritisch. Das Halbangst-Blog fragt sich angesichts der Aussagen „Wer ist der Verein?“ und kommt zu einem Ergebnis. „RB Leipzig vor dem Aus? Bitte“ wirft Reviersport in den Raum, ZeitOnline macht sich für den „Retortenclub“ stark. Dass die Bundesliga das „Kulturgut Fußball“ gegen den Ansturm verteidigt, findet der Deutschlandfunk sympathisch. Kees Jaratz nutzt das Trara um Leipzigs Lizenz, um im „Halbzeitpausengespräch“ an den verstorbenen Schriftsteller Erich Loest zu erinnern.

6. Neben all dem Tohuwabohu steht auch der letzte Spieltag in der Bundesliga vor der Tür: Ein Vierkampf um das Millionenspiel Champions League findet statt (fussball.de). „Wir hätten uns Platz vier auch verdient“, gibt Mönchengladbachs Raffael im Interview mit bundesliga.de zu Protokoll. „Das Ende naht“ fiebert der Königsblog dem Schluss der Saison entgegen. Im Abstiegskampf hofft der 1. FC Nürnberg auf ein Wunder (FR), Interimstrainer Roger Prinzen spricht mit bundesliga.de über das letzte, vielleicht entscheidende Spiel. kickwelt zeigt auf: Beim Schneckenrennen im Abstiegskampf droht ein historischer Negativrekord. Der Libero fordert den HSV auf, zu kämpfen wie Keegan –  das Rautenradio spricht über A.C.A.B. und die Folgen. Die Sportschau präsentiert am Fallbeispiel Eintracht Frankfurt, was durch einen Abstieg droht.

7. WM ist auch die Zeit schrecklicher Songs und anbiedernder Werbekampagne: Für Mercedes trällert u.a. der Kaiser persönlich (Horizont).  Eine Sammlung englischer Songs zur Weltmeisterschaft gibt es auf footballandmusic. Vielleicht sollten wir so etwas auch für Fokus Fußball andenken … inklusive aller WM-Songs mit der Nationalmannschaft (Achtung: Ohrwurm)!

8. Die Krise in der Ukraine geht weiterhin auch nicht spurlos am Fußball vorbei. Beim Spiel zwischen Dynamo Kiew und Tschernomorets Odessa kam es zu Anti-Putin-Gesängen. (TAZ)

9. Die DFL hat gerade die Pflicht, eine zweite Mannschaft zu betreiben, für ihre Mitglieder abgeschafft. In England soll offenbar ein anderer Weg gegangen werden: Die FA plant eine weitere Liga für B-Teams und Conference-Teams. Beliebt scheint die Idee allerdings nicht zu sein. (Guardian)

10. Vor genau 50 Jahren wurde ein glorreicher Verein namens 1. FC Köln erster Meister der neugegründeten Bundesliga (fifa.com). Passend dazu in der WELT: Ein sehr schöner Text von Peter Stützer über Hans Schäfer und den effzeh.

11. Wie die Arsenal-Profis Mertesacker, Podolski und Arteta auf gemeine Tweets antworten, ist schon jetzt ein viraler Hit, doch wir nehmen es gerne in unsere Link11 auf. (via Youtube)

 

Bandenwerbung:

Tot, töter, Sportblogs? Die Diskussionrunde über dieses Thema bei der Republica 14 ist bei uns seit gestern online!

Field Reporter

Man merkt schon, dass die WM bald beginnt. Es wird wieder über Torhüter diskutiert.

Wolff-Christoph Fuß (via Stehplatzhelden)

Mixed Zone: +++ Real schlägt Bayern erneut: Die Königlichen sind der wertvollste Fußball-Club der Welt (SpOn) +++ Duckt Euch! Politik im Stadion: Warum es sinnlos ist, nicht politisch sein zu wollen (effzeh.com) +++ Einblick in eine widersprüchliche Szene: Stehplatzhelden besprechen Christoph Rufs „Kurvenrebellen“ +++ Großer Schritt Richtung WM: DFB-Frauen gewinnen 9:1 gegen die Slowakei (ZDFsport) +++ Schluss am Saisonende: Dirk Lottner muss Hansa Rostock nach nur kurzer Zeit wieder verlassen (SPOX) +++ Entscheidung rückt näher: Viagogo oder nicht? Der FC Bayern ist am Zug (MiaSanRot) +++ „Etwas Abstand zu diesem närrischen Spiel“: Autor Frank Goosen im BlogTrifftBall-Interview +++ Kamingespräch mit Breitnigge: Ein Fehlpass-Spezial mit FCB-Blogger Oliver Schmidt +++ Allein unter Männern: Portugiesin Helena Costa trainiert französischen Zweitligisten Clermont Foot (NZZ) +++ Rückblicke zum Abschied: St. Paulis Fabian Boll erinnert sich vor seinem letzten Karrierespiel (NDR) +++

GenB07 – Republica14: Tot, töter, Sportblogs?

[podloveaudio mp3=“http://www.fokus-fussball.de/podcast/genb07.mp3″ mp4=“http://www.fokus-fussball.de/podcast/genb07.m4a“ ogg=“http://www.fokus-fussball.de/podcast/genb07.ogg“ title=“GenB07 – Republica14: Tot, töter, Sportblogs?“ subtitle=“Das Sportbloggernetzwerk eine leere Hülle und Sportblogs sind weiter marginalisiert. Vielleicht sogar tot, denn hoffnungsvoller Nachwuchs ist nicht in Sicht. Mit diesen Thesen setzen wir uns auf der Republica14 in Berlin auseinander.“ summary=“Das Sportbloggernetzwerk eine leere Hülle und Sportblogs sind weiter marginalisiert. Vielleicht sogar tot, denn hoffnungsvoller Nachwuchs ist nicht in Sicht. Mit diesen Thesen setzen wir uns auf der Republica14 in Berlin auseinander.“ chapters=“http://www.fokus-fussball.de/podcast/genb07_chapters.json“ poster=“http://www.fokus-fussball.de/podcast/geb1400.png“ permalink=“http://fokus-fussball.de/2014/05/07/genb07-republica14-tot-toter-sportblogs“]

Das Sportbloggernetzwerk eine leere Hülle und Sportblogs sind weiter marginalisiert. Vielleicht sogar tot, denn hoffnungsvoller Nachwuchs ist nicht in Sicht. Mit diesen Thesen setzen wir uns auf der Republica14 in Berlin auseinander.

On Air:

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#Link11: „Wir wollen Rot-Weiße Trikots“

„Wir wollen Rot-Weiße Trikots“ – Sammy Kuffours Gassenhauer könnte bald wieder Hochkonjuktur in der Allianz Arena haben. Denn Pep Guardiola plant die größte Kulturrevolution seit Jürgen Klinsmann – unter anderem mit rot-blauen Trikots.

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1. Pep Guardiola will die Bayern in der kommenden Saison ganz nach seinen Vorstellungen umkrempeln. Passend dazu spielen die Münchner ab Sommer – wie Peps Ex-Klub FC Barcelona – in rot-blauen-Trikots. Die Fans sind davon nicht begeistert (FOCUS ONLINE). Dabei sind rot-blaue Trikots keine Erfindung von Pep, sondern in den Neunzigern, aber auch in den Sechzigern und Siebzigern sowie in grauer Vorzeit trug der FC Bayern rot-blaue Trikots (Stickerfreak).

2. Mit dem Geschehen auf dem Platz, der Taktik der Bayern, beschäftigt sich DFB-Cheftrainerausbilder Frank Wormuth im Interview mit SPOX.

3. Einer, der in diesen Tagen häufig kritisiert wird und den viele aus der Bayern-Mannschaft der Zukunft herausschreiben wollen, ist Bastian Schweinsteiger. IMPIRE verteidigt mit Daten und Fakten den Vizekapitän gegen seine Kritiker.

4. Die Bayern der kommenden Saison werden sowieso auf jeden Fall andere sein. Denn Uli Hoeneß wird dann nicht mehr auf die Tribüne sitzen. Die taz druckt das „geheime Tagebuch“ des ehemaligen Bayern-Präsidenten ab.

5. Manchester City und Paris St. Germain wurden wegen Verstößen gegen das Financial Fair Play mit einer Geldstrafe von jeweils 60 Millionen Euro belegt. Die beiden Klubs können das wohl aus der Portokasse bezahlen. „Als gesichert gelten darf, dass sich Klubs wie PSG oder ManCity mit ihren geldgebenden Scheichs von Geldstrafen nicht beeindrucken lassen; die werden halt als Sonderausgaben abgesetzt“, kritisiert die Süddeutsche Zeitung und erklärt: „So wirkt das Bemühen der Uefa um mehr Finanzstabilität amateurhaft.“

6. Trotz der Strafen für ManCity und den mit ihm „verschwägerten“ PSG ist Michel Platini für Buxe, einer der „Fünf Freunde aus dem Abseits“, der Unsympath der Saison.

7. Financial Fair Play könnte bald auch ein Thema für den Gummibärchenbrausewerksverein Rasenballsport Leipzig werden. Am vergangenen Wochenende stiegen die Leipziger in die Zweite Bundesliga, langfristig wollen sie aber in die Champions League. Der Rotebrauseblogger feierte den Erfolg im Podcast mit Champagner und Energydrinks der Konkurrenz (wohlgemerkt der Getränkekonkurrenz, nicht der Fußballkonkurrenz) – hier ist das Beweisbild.

8. Ein Gegner von Rasenballsport wird in der kommenden Saison aller Wahrscheinlichkeit nach der 1. FC Kaiserslautern sein. Theoretisch können die Pfälzer noch die Aufstiegsrelegation erreichen. Aber nur die wenigsten glauben daran, auch „Der Betze brennt“ nicht. Stattdessen beschäftigt er sich mit dem drohenden Umbruch vor der nächsten Zweitliga-Saison.

9. Möglicherweise müssen sich die Pfälzer für die neue Saison auch einen neuen Trainer suchen. Denn Kosta Runjaic ist einer der „ca. 127 potentiellen Kandidaten, deren Name seit Wochen durch dieses Internet spukt“ (Blog-G).

10. Altravita schlüsselt in äußerst fundierter Weise die Ereignisse rund um den italienischen Pokalfinale auf und korrigiert dabei die Fehlmeldungen der „Tastaturhooligans“.

11. Ryan Giggs bestritt gestern sein letztes Spiel am Old Trafford und verabschiedet sich emotional (YouTube).

 

Meist geklickter Link gestern: Schweinsteiger versus Sportbild

 

Field Reporter

No comment, no comment.

Bayerns Thomas Müller über einen möglichen Wechsel zu Manchester United (Goal).

 

 

Mixed Zone: Alarm: Löw sorgt sich über Zustand seiner Nationalspieler (Sportal) +++ Ausleihe: Dortmund lässt Ji weiter in Augsburg (Reviersport) +++ Aufregend: MSV Duisburg hat schon 17 000 Karten für das Pokalfinale gegen Hiesfeld verkauft (Reviersport) +++ Abwehrspieler: VfB holt Klein aus Salzburg und spricht nicht nur mit Stevens (kicker) +++

#Link 11: Kölsch ist nicht zwingend unseriös

Eine Woche ohne Champions League, ohne Pokal, ohne Länderspiel. Ein erster Vorgeschmack auf die Sommerpause. Ein bunter Themenmix aus Hoeneß, FCK, Polizei, VfB, WM-Kader, letztem Spieltag, Magath, Schuldenberg, Hooligans, Nazis und Raimund Hinko. Wir wünschen allergrößtes Lesevergnügen.

blogundpresseschau

1. Am vergangenen Freitag habe die außerordentliche Mitgliederversammlung des FC Bayern München Karl Hopfner nicht zum neuen Präsidenten, sondern zum Übergangspräsidenten für die Haftzeit von Uli Hoeneß gewählt, meint Christian Eichler (FAZ). »Einzige Voraussetzung für die Rückkehr in die Führung der Bayern: gute Führung im Gefängnis. Weder sein Nachfolger noch die Mitglieder stünden der Resozialisierung als bayrischer Fußball-König im Wege«. Auszüge aus Uli Hoeneß‘ Tagebuch veröffentlicht Markus Völker in der taz.

2. In der Angelegenheit der mehr oder minder versteckten vermeintlichen oder tatsächlichen Subventionen des Landes Rheinland-Pfalz für den 1. FC Kaiserslautern findet Kurt Beck, der Kauf des Fritz-Walter-Stadions habe zum damaligen Zeitpunkt »kein untragbares Risiko« dargestellt (Allgemeine Zeitung). Das Zitat ist einer ausführlichen, halbstündigen Dokumentation des Südwestrundfunks über diese Verflechtungen, diese »enge Verzahnung« entnommen, die in der ARD Mediathek angesehen werden kann.

3. Bei Strafrecht am Spieltag arbeitet Matthias Düllberg den Polzeieinsatz beim Spiel Hamburg–München am vergangenen Samstag auf. Seine Einschätzung fällt nicht allzu wohlwollend aus: Zum einen bezweifelt er die Verhältnismäßigkeit des Eindringens in den Block, zum anderen hält er die entstehende Situation für »offenkundig ebenso wenig überschaubar, wie sie kontrollierbar war«.

4. Henri Kamke hat einen Text über den VfB Stutgard und eine ihn betreffende Feinheit der französischen Sprache geschrieben. Es geht um den Nichtabstieg und das leitende Personal der kommenden Spielzeit. Wie üblich schafft er es auch diesmal, Thomas Hitzlspergers Tor nach der Pardo-Ecke unterzubringen und mit einem Satz über einen Umstehenden anzudeuten, dass er sogar selbst im Stadion war. Chapeau!

5. Die Niederlande und Bosnien haben Spielerlisten in Hinblick auf die WM 2014 bekannt gegeben (SZ). Der erweiterte Kader der deutschen Auswahl wird am Donnerstag bekannt gegeben werden. Die FAZ zeigt den Zeitplan bis zum Beginn der WM auf, die SZ wirft Namen in den Ring und fragt sich, wen Hansi Flick bei Stuttgart–Wolfsburg wohl beobachtet haben könnte.

6. Am nächsten Wochenende steht der letzte Spieltag der obersten deutschen Ligen an. A Football Report erzählt vom besonderen Geist dieses letzten Spiels, dem letzten vor der vereinsfußballfreien Zeit, bei dem selbst in England die Sonne zu scheinen beliebt: »An Ode to The Football League’s Final Day«.

7. Felix Magath ist mit Fulham aus der Premier League abgestiegen. Christian Eichler (FAZ) hat einen Abgesang auf den »überlegen lächelnden Typ Sportlehrer, den man aus der Schule kennt und der nirgendwo Verbündete hinterlässt«, verfasst. Fußball und Literatur erklärt Magaths Arbeitsweise in den Worten Charles Dickens‘.

8. Zwei Texte über die Exklubs von Mesut Özil und Klaus Fichtel, Angelos Charisteas und Ailton, Thorsten Legat und Mladen Krstajic: In Bremen wurden in bester Traditionsklubmanier Leistungsträger der Vergangenheit gefeiert und zugleich der Leistungsträger der Gegenwart verabschiedet (Vert et blanc). Ein Vorbild unter dem Motto »Spaß trotz Schulden« bietet dagegen derzeit der FC Schalke 04. Torsten Wieland (Königsblog) berichtet von der Jahreshauptversammlung.

9. Tom Mustroph berichtet in der NZZ von den Spannungen zwischen Polizei, Fans und Mafia im organisierten Fußball. Im Fokus dabei: Napolis »Fan-Anführer« Gennaro de Tommaso. »Mafia-Aussteiger bezeichneten ihn als Verbindungsmann zwischen der kriminellen Organisation und der gewaltbereiten neapolitanischen Fan-Szene«, so Mustroph. Hans-Jürgen Schlamp (Spiegel) nennt ihn »Genny der Schreckliche« und kennt weitere Namen und Verbindungen. Bei 5 Freunde im Abseits ist eine kleine Einführung zum Thema mit weiteren Links zu finden.

10. In Deutschland geht es um Nazi-Hools und Salafisten: Christoph Ruf (Spiegel) über die Vernetzung der Szene und die Wahl eines gemeinsamen Feindes. Georg Kirsche berichtet in der taz von einem gewaltsuchenden Bremer Aufgebot beim Nordderby und der Seelenruhe der Polzei.

11. In München ist ein alter Zwist wieder aufgebrochen: Der zwischen der »Sport Bild« und Bastian Schweinsteiger. Raimund Hinkos Text ist zweifellos eine Polemik, eine destruktive Kritik, aber auch nicht völlig frei von Belegen. Ein Text, der gestern kurzzeitig für Aufsehen sorgte, bevor ihn ein fliegender Döner von der Bildfläche verdrängte.

 

Meist geklickter Link gestern:

Nummer eins am Montag war der WAZ-Text zum Abschied von Robert Lewandowski.

 

Field Reporter

Wenn Sie „kölsch“ mit unseriös gleichsetzen, dann ist das ein falsches Klischee. (…) Einer meiner Wünsche ist, dass der 1. FC Köln wieder ein feiner Verein wird. Im Sinne der Worte meiner verstorbenen Mutter, die 1972 zu mir gesagt hat: „Junge, geh zum FC, das ist ein feiner Verein.“ Fein, das hieß: kein Theater, finanziell solide, viele Spieler aus der Gegend und viele Nationalspieler. Das war damals typisch Köln, und eben nicht Chaos und Selbstüberschätzung. Meine Motivation ist es, dort wieder hinzukommen.

Toni Schumacher bemüht sich in der FAZ, das Bild Kölns und des Effzeh im Lichte des Erfolges gerade zu rücken. Hut ab vor dem Mentalitätswandel am Rhein.

 

Mixed Zone:

Derdiyok am Scheideweg: Der Schweizer hat »womöglich die letzte Chance, seine fußballerische Zukunft doch noch in Bahnen zu lenken, die seinen Qualitäten entsprechen« (RP) + + + Lauth macht weiter: Der Nutella-Boy will seine Karriere nach Auslaufen des Vertrages bei 1860 noch nicht beenden (SZ) + + + U17-EM-Kader: Trainer Christian Wück spricht einige Worte über jeden seiner Schützlinge (DFB.de) + + + Beste Liga der Welt: Aktives Abseits vergleicht Deutschland, England, Spanien + + + Crystal Palace holt 0:3 auf: Was der FC Liverpool einst gegen den AC Mailand tat, widerfuhr ihnen gestern durch drei Treffer der Underdogs aus London + + + Hoheneder-Interview: Der Leipziger Innenverteidiger im Gespräch mit DiePresse.com + + + Sachsen Leipzig zahlungsunfähig: Die Stadtwerke haben den Strom im Alfred-Kunze-Sportpark umgehend abgeschaltet (Leipziger Volksstimme) + + + Hans Meyer über Schiedsrichter: Im Gespräch mit Dirk Gieselmann (11Freunde) fragt sich der Kult-Trainer, warum Dr. Merk, dieser hervorragende Schiedsrichter, in Spielen mit Meyers Beteiligung so oft unter seinem Niveau geblieben sei + + +

 

#Link11: Weißt du noch damals…

Geschichten von früher – häufig abgetan als „Opa erzählt wieder vom Krieg“. Der Fußball lebt jedoch von den großen Erinnerungen an früher: Der 1. FC Köln eine Spitzenmannschaft (in der Bundesliga), der HSV stemmt den Henkelpott undsoweitersofort. Die Gegenwart sieht nämlich häufig anders aus. Das gilt natürlich nicht für unsere #Link11: Die war super, ist super und bleibt auch super!

blogundpresseschau

1. Bundesliga, unten: Das „Schneckenrennen im Tabellenkeller“ (FAZ-Kommentar) geht weiter. Der HSV unterliegt den Bayern klar mit 1:4. „Eine Niederlage, die Anlass zu leiser Hoffnung gibt“ – urteilt derviertemann.com. Der 140+-Blog konstatiert „Egal“ und ZEITonline begleitet die Fans des Bundesliga-Dinos rund um das Duell mit dem Rekordmeister. Die Gegenseite sinniert auf miasanrot.de von „Mario Kart in Hamburg“. Ein Glück für den HSV, dass auch die Konkurrenz nicht punkten konnte: Tristesse pur in Nürnberg urteilt Clubfans United nach dem 0:2 gegen Hannover. Einen bitteren Last-Minute-K.o. in der Nachspielzeit musste dagegen Eintracht Braunschweig (Spielbericht + Fotos beim Abseits°-Magazin) gegen den FC Augsburg hinnehmen.

2. Bundelsliga, oben: Das Rennen um Europa bleibt offen. Ein „befreiender Endspurtschub“ (Königsblog) bringt Schalke einen wichtigen 2:0-Sieg in Freiburg, seichte Magenschmerzen bereitete Web 0.4 allerdings die Personalsituation, die sich dank Santanas Platzverweis und Huntelaars Emotionsausbruch (derwesten.de) noch verschlechtert hat. Platz vier im Visier hat weiterhin Bayer Leverkusen, das unter Interimscoach Lewandowski auf Kurs bleibt und 2:0 in Frankfurt gewann (KStA).  blog-g sah dabei bedingt bis nicht bundestaugliche Frankfurter. Der rheinische Rivale Borussia Mönchengladbach gewann 3:1 gegen Mainz und könnte bei einem Leverkusener Patzer vorbeiziehen. In Wolfsburg, als Fünfter einen Platz und zwei Punkte vor den „Fohlen“, soll es einen Sieg für die Favre-Elf geben (TORfabrik).

3. Bundesliga, irgendwo: Unter dem Titel „Sommerkick, maue Stimmung und ein warmer Abschiedsgruß“ gibt es bei schwatzgelb.de einen Spielbericht zum 3:2 über Hoffenheim. Warum Robert Lewandowski einen anderen Abschied bekam als Mario Götze, erläutert derwesten.de. In Bremen gab es bei Aaron Hunts Abschiedsgala Sonne, Tore und Schlussakkorde, wie vert et blanc zu berichten weiß.

4. Pressetribüne: Die Süddeutsche Zeitung macht sich in Zeiten von Vereins-TV und Sponsoreninterviews Sorgen um den Sportjournalismus.

5. 2. Bundesliga, oben: Der SC Paderborn steht kurz vor dem erstmaligen Aufstieg in die Bundesliga (Sportschau), die taz war vor Ort in Ostwestfalen und hat sich die Szenerie rund um das Überraschungsteam der Zweitliga-Saison genauer angeschaut. Ob Trainer Andre Breitenreiter mit den Paderbornern in die neue Spielzeit gehen wird, scheint noch ungeklärt (ZDFSport). Klar ist: Der glorreiche 1. FC Köln ist Zweitligameister und bekam gestern die Schale überreicht (Bilderstrecke beim kicker). Toni Schumacher verspricht im FAZ-Interview, man werde am Geißbockheim nicht austicken. Trainer Peter Stöger bleibt bekannt bescheiden und verkündet trotz des Erfolges auf 90minuten.at: „Ich halte uns nicht für Taktikfüchse“

6. 3. Liga, oben: RB Leipzig ist durch ein 5:1 über Saarbrücken (Spielbericht: rotebrauserblogger.de) aufgestiegen. Abenteuer Fußball erinnert sich an alte Zweitligazeiten in Leipzig und steht dem Projekt positiv gegenüber. Der Komiker Marek Fis sieht das anders und gibt den Kritikern auf seiner Facebook-Seite eine Stimme. Die WELT erklärt das Fußball-Imperium von Red Bull. Ein weiterer Sportrechtler meldet sich zu Wort und erklärt in der Leipziger Volkszeitung: „Die Lizenz ist für RB Leipzig nicht ernsthaft in Gefahr“

7. Fanblock I: Die Polizei stürmt während des Spiels HSV gegen Bayern wegen eines ACAB-Spruchbands einen Hamburger Fanblock und sorgt mit diesem Einsatz für Empörung unter den Fans (SpOn). Für Raute22c steht fest: „Nicht (mehr) mein Freund und Helfer“, nurdertim empfindet erstmals im Volksparkstadion Angst. Der Supporters Club sowie das HSV-Fanprojekt verurteilen den Einsatz in einer Stellungnahme.

8. Fanblock II: Beim Gastspiel in Bremen randalierten offenbar eine Gruppe von Hertha-Fans (Berliner Morgenpost). Auch auf der Rückreise gab es Probleme, denn in Schwerin kam es zum Zusammentreffen von Rostocker und Berliner Anhängern (NDR). Zur gescheiterten Selbstregulierung und den Kollektivstrafen in Rostock veröffentlichte Strafrecht am Spieltag am Wochenende eine Einschätzung.

9. Fanblock III: Vor dem italienischen Pokalfinale in Rom ist es zu Ausschreitungen und einem Schwerverletzten gekommen. Einen fachkundigen Überblick liefert altravita.com. Hintergründe zu dem Zustand der italienischen Fankultur gibt SpOn.

10. Seitenlinie: Vergangene Woche verstarb Vujadin Boskov. Ballverliebt setzt dem Trainer posthum mit einem lesenswerten Bericht ein Denkmal.

11. Aschenplatz: Wenig Jugendspieler, noch weniger Ehrenamtliche. Der Amateurfußball, die Basis des schönsten Sports der Welt, gerät ins Wanken. (Sportschau)

Bandenwerbung:

Es gibt wieder etwas auf die Ohren: Die 51. Folge von Collinas Erben ist unter dem Titel „Shakehands und Ohrfeigen“ online gegangen.

Der Fußballblog des Monats März 2014 geht bereits zum zweiten Mal an den Rotebrauserblogger. Glückwunsch!

Field Reporter

„In der zweiten Halbzeit haben die Bayern eine breitere und wir eine hängende Brust bekommen.“

HSV-Coach Mirko Slomka über den Spielverlauf am Samstag

Mixed Zone: +++ Zuschauerkrösus: Borussia Dortmund führt auch dieses Jahr die Zuschauertabelle an – europaweit (fussball.de) +++ Meisterehren: Thomas Broich führt Brisbane Roar in Australien zum Titel (Berliner Zeitung) +++ Prioritäten: DFB-Präsident Wolfgang Niersbach hätte lieber die EM 2024 (SPOX) +++ Pokalehren: Der zurückgetretene Skistar Maria Höfl-Riesch trägt in diesem Jahr den DFB-Pokal ins Stadion (Sport1) +++ Vertragsverlängerung: Ralf Fährmann soll bis 2019 Schalker bleiben (derwesten.de) +++ Kuschel-JHV zum Wohlfühlen: blogundweiss über die Jahreshauptversammlung auf Schalke +++ Rassismus: Affenrufe gegen Levantes Diop (ksta.de) +++ Auf Abruf: HSV-Manager Kreuzer wirkt überfordert, meint die FR +++ Rehabilitation: Hoffenheims Vereinsfernsehen begleitet Torhüter Koen Casteels auf dem Weg der Genesung (via Youtube) +++ Kaderzusammensetzung: Vier Personalfragen, die Bayern im Sommer klären muss (DerBayernBlog)

Rausschmeißer: 

Weißt du noch? Die HSV-Fans Olli Schulz und Bjarne Mädel erinnern sich. An die großen Momente des Hamburger Sportvereins. Und an den (Nicht-)Abstieg 2014. (via heute.de)

#Link11: Direktlinkorgie

Letztes Jahr hatten wir noch das deutsche Champions-League-Finale, in diesem Jahr ist der Europapokal eine iberische Meisterschaft. Drei der vier Europapokalfinalisten kommen aus Spanien, der vierte aus Portugal. Bis auf Real Sociedad sind die wenigen spanischen Europapokalteilnehmer, die nicht das Finale erreicht haben, auch alle an spanischen Gegnern gescheitert.

blogundpresseschau

1. Atlético Madrid zog beim FC Chelsea an der Stamford Bridge ins Champions-League-Finale ein. Für Chelsea-Trainer José Mourinho war der Elfmeter, der zum 2:1 für die Gäste führte, der Knackpunkt. Denn danach mussten die „Blues“ Fußball spielen, und dafür seien sie, wie selbst ihr Spieler Eden Hazard zugab, „nicht gemacht“ (SZ). Für Spielverlagerung war auch der Führungstreffer der Knackpunkt – allerdings der für Chelsea. Denn danach holte Mourinho „den Bus aus der Garage“. Aber im Gegensatz zum Hinspiel wusste Atlético diesmal, das Londoner Abwehrbollwerk zu knacken. Die FAZ wirft dagegen schon einen Blick auf die beiden Finalisten aus Madrid.

2. Nach dem Hinspiel, als die Defensivtaktik von Chelsea noch erfolgreich war, prasselte viel Kritik auf Blues-Trainer Mourinho ein. Benjamin Kuhlhoff (11 FREUNDE) und Tagesspiegel-Chefredakteur Lorenz Maroldt verteidigen – nie hat dieses Verb wohl so gut gepasst wie in diesem Zusammenhang – den Portugiesen, den vermeintlichen Bösewicht des Fußballs. Für Kuhlhoff ist Mourinhos Fußball den Fußballfans eigentlich „näher als die Direktpassorgien vieler anderer Mannschaften.“ Und Maroldt findet: „Wer eine B-Note braucht für ein schönes Ergebnis, ist beim Kunstturnen besser aufgehoben.“

3. Mourinhos Antipart ist Pep Guardiola – nicht nur wegen der aus gemeinsamen Zeiten in Spanien resultierenden Feindschaft, sondern auch wegen des unterschiedlichen Fußballs, den sie spielen lassen. Mit Guardiolas Ballbesitzfußball beschäftigt sich der Guardian und kommt zu interessanten Erkenntnissen. Seit der Saison 2009/10 hat die Mannschaft mit mehr Ballbesitz nur 44 Prozent der Champions-League-Knockoutspiele gewonnen. Die Briten finden, dass der FC Bayern mehr Geschwindigkeit in seinem Spiel brauche.

4. Das Finale der Europa League ist keine rein spanische, aber zumindest eine rein iberische Sache. Der FC Sevilla erreichte beim FC Valencia durch einen Treffer in der Nachspielzeit das Finale. Marko Marin wurde bei den Andalusiern für die Schlussphase eingewechselt, Piotr Trochowski stand dagegen nicht mal im Kader (Sport1). Portugals Rekordmeister Benfica Lissabon vermieste seinem italienischen Pendant Juventus Turin „das Finale a casa“ (kicker) und hat nun die Möglichkeit, nach dem Vizetriple vom vergangenen Jahr diesmal das richtige Triple zu gewinnen – wie die Bayern vor einem Jahr (Twitter). Die Meisterschaft haben die Lissaboner schon gewonnen, im Finale des portugiesischen Pokals stehen sie ebenfalls.

5. Altona 93 kann dagegen die Europa League wohl erst frühestens in der Saison 2016/17 anpeilen. Das Verbandsgericht wies den Protest der Hamburger Vorstädter gegen die Wertung des Verbandspokalhalbfinales gegen den SC Condor (Niederlage nach Elfmeterschießen) ab. Schiedsrichter Murat Yilmaz bat irrtümlicherweise, nachdem die ersten fünf Schützen im Elfmeterschießen für keine Entscheidung gesorgt hatten, die ersten fünf Schützen noch einmal zum Punkt, anstatt, wie im Regelhandwerk eindeutig vorgesehen, die Schützen ab Nummer sechs antreten zu lassen (SPIEGEL ONLINE).

6. Trainer Baade beschäftigt sich mit der Beziehung von der Punkband Manic Street Preachers zu Tottenham Hotspur. Deren späterer Bassist Nicky Wire war vor seiner Karriere als Musiker ein talentierter Fußballer, aber eine Knieverletzung zwang ihn zum Aufhören. In England werden gescheiterte Fußballer Punker, in Deutschland Rapper.

7. Die Gedanken von Heinz Kamke drehen sich um seinen VfB Stuttgart im Abstiegskampf.

8. Die von Mara Braun um den Hamburger SV. Dabei ist sie selbst Mainz-Fan, ihre bessere Hälfte allerdings Anhänger des HSV. Ausgerechnet am letzten Spieltag treffen beide Mannschaften aufeinander. Ihr ist die Hamburger Mannschaft „so ähnlich ans Herz gewachsen ist, wie Erzieherinnen in der Kita das kleine, müffelnde dicke Kind lieb gewinnen, mit dem niemand spielen will.“ Spötter würden sagen, die HSV-Spieler laufen auch so schnell bzw. langsam wie kleine, dicke Kinder.

9. Ein Gegner des HSV oder des VfB in der Zweiten Bundesliga würde der 1. FC Union Berlin sein. Die Frage ist, wer dann bei den Köpernickern an der Seitenlinie stehen wird. In dieser Woche gab Union die Trennung vom bisherigen Trainer Uwe Neuhaus bekannt. Mit möglichen Nachfolgern beschäftigt sich Textilvergehen im Podcast.

10. Der Zebrastreifenblog versucht, die MSV-Fans nach den zumindest unglücklich gewählten Worten des Duisburger Hauptsponsors zu beruhigen.

11. Die Spanier sind derzeit das Nonplusultra im Fußball. Trotzdem setzen sie im Opel-Werbespot auf Jürgen Klopp. Zum Vergleich: die polnische „Synchronstimme“ von Jürgen Klopp. Entscheidet selbst, was besser ist.

 

Meist geklickter Link der letzten Tage: Real sezierte die Bayern, die FR das Spiel.

 

Field Reporter

Ich möchte den Müttern meiner Spieler danken, dass sie Männer mit solch großen Eiern auf die Welt gebracht haben.

Muttertag ist erst am 11. Mai, aber Atlético-Trainer Diego Simeone schon jetzt mit dem schönsten Muttertagsgruß im Fußball seit Louis van Gaals legendärer Balkonrede (Abendblatt).

 

 

Mixed Zone: Rücktritt: Hoeneß zieht sich aus Hall of Fame zurück (FAZ) +++ Entschuldigung: Fanszene Rostock entschuldigt sich für Ausschreitungen im Spiel gegen Rasenballsport (Fanszene Rostock) +++ Comeback: Bayerns Badstuber nach eineinhalb Jahren wieder im Training (RevierSport) +++ Abschluss: Freiburg steht kurz vor der Verpflichtung seines Leihstürmers Mehmedi (RevierSport) +++