Gewinnspiel: Fußball-Wunder-Bauten von Andreas Bock / Alexander Gutzmer / Benjamin Kuhlhoff

Am Freitag erschien unser Podcast “Gespräch en blog” mit den Autoren des wunderbaren Fußballbuchs “Fußball-Wunder-Bauten” von Andreas Bock, Alexander Gutzmer und Benjamin Kuhlhoff. Heute nun passend dazu ein Gewinnspiel.

Wir verschenken drei Exemplare des oben genannten Buchs. Die Bedingung dazu ist, dass ihr euer perfektes Stadion beschreibt. Ihr könnt dies in den Kommentaren machen oder einen eigenen Blogpost dazu schreiben. Wichtig ist, dass ihr uns den Link dazu zukommen lasst.

Die drei kreativsten Vorschläge gewinnen. Das Fokus Fußball-Team stellt die Jury. Einsendeschluss ist der 15.11.2012!

Auf geht’s!

13 comments » Write a comment

  1. Mal als kurzer Umriss:
    – “britischer” Grundriß
    – Enge (max. 3 Meter Abstand zwischen Rängen und Spielfeld)
    – maximales Gefälle der Tribünen
    – Stehplätze auf der Gegengerade
    – Gästeblock in gegenüber liegender Ecke
    – Trainerbänke in Tribüne integriert

  2. Großes Stadion mit Rund ovalem gebilde,Nur Sitzplätze mit drehbaren Stühlen,wo man das Spiel von der Tribüne mit jedem sichtwechsel sehen kann und live dabei ist, keine stehplätze,Trainerbänke nah am speielfeld nicht intedriert sondern frei sehend -Transparenz ist der trainer noch derselbe.,an einigen Plätzen Anschluesse für Smartphone zum aufladen,wo man das Spiel akustisch verfolgen kann,Dach mit großer solaranlage,damit die Stromkosten niedrig sind,keine alkhohol,Am unteren Rand weiches gitter,so das Radikale Fans nicht aufs spielfeld laufenkönnen,verstärkt mit Wassergraben mit Mini-Barracudas zur Abschreckung.

  3. Das perfekte Stadion existiert nicht mehr: Es handelt sich um das Stadion am Bökelberg zu Mönchengladbach.

    Ernsthaft. Ich meine, das Stadion steht und fällt in erster Linie mit seinen Besuchern, seinen Mythen und, ganz klar, den eigenen Erlebnissen und Emotionen. Wahrscheinlich könnte auch eine Vollkatastrophe wie das Berliner Olympiastadion zum mythenumwobenen Hexenkessel werden, wenn dort, sagen wir mal, Celtic spielen würde.

    Ich könnte hier auch genau so gut das Erika-Hess-Eisstadion in Berlin-Wedding nennen, in dem ich tolles Hockey gesehen habe, mit einer Crowd fünf Meter vor dem Bierstand.

    Beim Versuch einer objektiven Betrachtung denke ich an das Karl-Liebknecht-Stadion in Potsdam-Babelsberg. Einige Tribünen, alle Plätze eng am Geschehen, engagiertes, leicht verrücktes dabei stets faires Publikum, insgesamt eine gastfreundliche Atmosphäre. Ich habe mich dort stets sehr wohl gefühlt und darauf sollte es bei der Bewertung eines Stadions doch ankommen. Fehlt nur noch eine bei weiten bessere Versorgung mit Getränken und sonstigen Lebensmitteln sowie schönere sanitäre Anlagen (die Idee mit den Fenster-Klos in Stuttgart finde ich sehr weit vorn, wieso ist da früher keiner drauf gekommen, das man auch dort gerne Blick aufs Spielfeld hat?), vielleicht den S-Bahnhof etwas näher ranschieben und die Berliner S-Bahn durch ein funktionierendes Unternehmen ersetzen, einige ordentliche Kneipen in die Nachbarschaft und meinen Lieblingsverein dort spielend, mindestens jedoch packende CL-Duelle, ohne dass sich an der Publikums- oder Kartensituation irgend etwas ändert, einfach so ein paar unbedeutende Kleinigkeiten eben, und schon hätte man das perfekte Stadion. Ja genau, so in etwa muss man sich das vorstellen.

  4. Pingback: Die Blog- & Presseschau für Donnerstag, den 08.11.2012 | Fokus Fussball

  5. Also, das perfekte Stadion müsste in einem Wohngebiet liegen. Als ich vor über zehn Jahren mal am Highbury war hat mich das schwer beeindruckt, weil ich es vom Parkstadion ganz anders gewohnt war. Durch diesen Bezug zum Viertel denke ich, dass es anders ist “zum Spiel zu gehen” Am besten sollte es steile Tribüne haben und eine Kapazität von 25-30.000. Ich glaube, dass ist eine ideale Größe, um eine gute Stimmung zu erzeugen und es das Stadion wirkt nicht sofort überdimensioniert. Auf jeden Fall sollte es Flutlichtmasten geben. Ich glaube jeder kennt das Gefühl, wenn man zum Stadion ging (verdammt es gibt ja so gut wie keine Flutlichtmasten mehr) und die Lichter sah. Gänsehaut und kindliche Vorfreude. Klar sind infrastrukturelle Dinge wie beispielsweise Verkehrsanschlüsse oder Parkplätze wichtig, aber ich träume gerade und deshalb kommen diese Punkte nicht vor…

  6. Das perfekte Stadion kann nicht geplant oder designt werden, es entsteht einfach. Multifunktionalität, modernes Design, Glas und Stahl, abertausende Parkplätze, direkter Autobahnanschluss, Gewerbegebiet vor den Toren der Stadt? Never. Mitten in der Stadt gelegen, vielleicht sogar auf einer Anhöhe, umgeben von Wohnhäusern, die dort seit Jahrzehnten stehen und deren Bewohner den Trubel rund um den Spieltag nicht nur gelassen hinnehmen, sondern sich selbst als ein Teil davon begreifen. Wenn sich die engen Straßen füllen, die Massen aus den U-Bahn-Stationen und Pubs strömen, die Luft erfüllt wird von purer Vorfreude und euphorischen Gesängen, verlassen sie selbst mit dem Sprößling an der Hand das eigene Haus und schließen sich dem Strom in Richtung Stadion an.

    Der Ort, den sie nun aufsuchen, muss im streng ästhetischen Sinne nicht unbedingt schön sein: Nord- und Südtribüne passen infolge verschiedener notdürftiger Umbaumaßnahmen vielleicht nicht mehr perfekt zueinander, vielerorts ist die Farbe längst vergilbt, und auch die Sitzschalen und Wellenbrecher haben ihre besten Tage möglicherweise schon hinter sich. Kein Thema. Doch für den Stadionbesucher zählen sowieso ganz andere Dinge: Der Blick auf die alte Uhr, die seit Dekaden über der Südtribüne thront und auch diesmal verlässlich ihren Dienst verrichtet, der Gruß an den verbitterten alten Mann, der auch diesmal ganz in der Nähe Platz gefunden hat und auch heute mit Sicherheit wieder in Schimpftiraden über Gott, die Welt und diese verdammte Grottenelf da unten verfallen wird, und die Gewissheit, dass man diesen Ort seltsamerweise ebenso abgrundtief hasst, wie man ihn liebt.

    Am Ende meiner von illusorischem Pathos nur so triefenden Überlegungen möchte ich deshalb feststellen: Es ist nicht nur der Bau selbst, der eine Spielstätte zu einem perfekten Stadion macht, sondern ebenso wichtige Faktoren wie Atmosphäre, Geschichte, Lage, Kultur, Traditionen oder auch die Sozialstruktur seiner Zuschauer. Oder etwas vager formuliert: Es ist das wunderbare Gefühl, das den Besucher überkommt, wenn er an sein Stadion denken muss.

  7. Pingback: Die Blog- und Presseschau für Dienstag, den 13.11.2012 | Fokus Fussball

  8. Das perfekte Stadion für mich ist ein Stadion, mit dem sich die Fans identifizieren können und sich zu Hause fühlen. Die Fans sollten die Möglichkeit haben sich vor und nach dem Spiel treffen zu können, um ein Bier zu trinken, sei es im Stadion und/oder um das Stadion herum.
    Der Stadionstandort sollte etwas mit dem Verein zu tun haben, also sich z.B. in dem Stadtteil befinden, in dem der Verein gegründet wurde, was wiederrum zur Identifikation der Fans mit dem Verein und dem Stadion beiträgt.
    Die Tribünen sollten sehr nahe am Spielfeld sein und sehr steil, sodass jeder Zuschauer sehr nah am Spielgeschehen ist und sich mittendrin fühlen kann. Durch diese Enge erreicht jeden Fan die Stimmung. Dies setzt voraus, dass die Akustik des Stadions sehr gut ist. Alles zusammen sollte dazu führen, dass man 90 Minuten eine Gänsehaut hat.
    Archetektonisch sollte es etwas Spezielles sein, sodass man auf dem ersten Blick jeder erkennt zu welchem Verein das Stadion gehört. Es sollte die Geschichte des Vereins erzählen, mit all den großartigen, Spiele, die darin stattgefunden haben und den Mythos wiederspiegeln.
    Die Namensrechte sollten nicht an Sponsoren verkauft werden, sondern die Geschichte des Stadions, mit seinem Namen, leben lassen.

    Wenn es wirklich ein perfektes Stadion gehen sollte, dann ist das auch eine sehr subjektive Ansicht, die sehr geprägt ist von den Momenten, die man selbst in dem Stadion erlebt hat und man eine eigene Verbindung mit der Spielstätte aufgebaut hat. Jeder verbindet ganz persönliche Erinnerung mit „seinem“ perfekten Stadion.

  9. Das perfekte Stadion…

    Mal vorneweg: Ich bin Bayernfan. Die ersten 12 Jahre meiner “Laufbahn” durfte ich im alten Olympiastadion erleben, seit 2005 dann unsere schöne Allianz Arena. Von den anderen Bundesligastadien kenne ich 12 oder 13, je nachdem, wer denn grad mal wieder in der 2.Liga rumhängt… Ein paar Stadien hab ich also schon gesehen.

    Wenn ich es mir raussuchen könnte, würde ich die Allianz Arena nehmen, ein paar Sachen am Stadion selbst ändern, dieses allerdings dorthin pflanzen, wo jetzt das Olympiastadion steht.

    Bei diesen Dingen fängt es nämlich schon an. Früher, und eigentlich hasse ich es, dass ich so daher kommen muss, aber früher, da war die Anfahrt zum Stadion selbst schon ein Highlight. Mit dem Auto dort hin, wo jetzt die Allianz Arena steht, dann mit der U-Bahn 35 Minuten bis zum Olympiapark, und dann noch mal gute 15 Minuten Fußweg durch diesen wunderbaren Park. Heute fahren wir ins größte Parkhaus Europas, danach gelangweilt 5 Minuten über eine völlig lieblose Mondlandschaft, und dann sind wir drin. Das einzige, worin die Allianz Arena das Olympiastadion – und jedes andere Stadion weit und breit – in der Außendarstellung schlägt, ist die Beleuchtung.
    Aber die muss bleiben.

    Ich würde mein Stadion also in den Olympiapark bauen. Und kaum, dass man die U3 verlässt, leuchtet alles rot. So, dass einem selbst das Herz aufgeht, dem Gast aber das Herz gleich mal drei Etagen tiefer hängt.

    Beim Stadion selbst bin ich bayerisch großkotzig: 71.000 ist zu klein. Wenn ich es mir raussuchen kann, dann will ich vier Ränge und 110.000 oder 120.000 Plätze. Im Nachhinein wissen wir ja, dass der FC Bayern auch solche Kapazitäten 17 Mal die Saison ausverkauft…

    Was mein Stadion unbedingt braucht, in der Realität leider völlig unverständlicherweise nicht hat, ist eine einheitliche Fankurve. Alle roten in den Süden. 20.000 Stehplätze. Dann können sich die Gästefans auch gerne hinterm anderen Tor breit machen. Zum einen finde ich es ohnehin dem Gast gegenüber eine Frechheit, in (wie auch z.B. auf Schalke oder in Dortmund) irgendwo in der Ecke zu platzieren. In der Allianz Arena doppelt dumm, da die Gästefans im dritten Rang direkt unterm Dach stehen, welches dann wie ein einziger Lautsprecher wirkt. 5000 Gäste machen daher mehr Lärm, als 20.000, in zwei Kurven aufgespaltene Bayernfans… (“Und schon wieder keine Stimmung…”)

    Aktuell muss man sich beim FCB ja über Dinge freuen, die anderswo Gang und Gebe sind – die will ich auch. Der Vorsänger der Ultras bekommt ein Podest unten am Zaun. Unser Trompeter im Mittelrang bekommt das gleiche. Und von mir aus bekommen sie noch eine Safety-Zone zum kontrollierten Abbrennen von Bengalos. Hauptsache die Fans sind glücklich und machen Stimmung.

    Da bin ich dem “modernen Fußball” gegenüber auch so großzügig, und gönne den Großkopferten ihre 200.000€ Balkon-Logen. Geschenkt.

    Was ich unbedingt brauche, sind vier Flutlichtmasten. Europapokal ist nur dann Europapokal, wenn die Spieler vier Schatten werfen. Wer sich auch immer diesen Mist mit der modernen Beleuchtung hat einfallen lassen,… *der Autor schüttelt den Kopf*

    Ein paar nette Kleinigkeiten erlaube ich mir dann auch anderswo zu klauen. Die Toiletten wie Hauswände zu gestalten, siehe 11 Freunde, find ich gut. Vor allem, wenn sie ein gewisses Giesinger Flair versprühen.

    In Leverkusen hab ich Heizstrahler gesehen. Nehm ich auch. Ist zwar wieder Moderner Fußball, aber sind wir mal ehrlich: Die Geschichten vom Spiel gegen Moskau auf der Gegengerade im Olympiastadion, damals Anfang Februar, die erzählen wir doch auch nur zum angeben. In Wirklichkeit war’s einfach Arschkalt und Mist!
    Das einzige, was wir dem modernen Fußball nicht gönnen ist ein blau weißer Untermieter. Und die daraus folgenden grauen Betonwände und grauen Sitze. ROTE WÄNDE, ROTE SITZE! AUS!

    Ein Luxus, den es in meinem Stadion auch nicht geben darf: Ein überdachtes Spielfeld, und luxeriöse AuswechselSESSEL. Ja, die Lufthansa ist unser Sponsor. Aber reicht deshalb nicht trotzdem – schlicht bayerisch – a Bierbank?! Und wenn die Herren schon auf einem Teppich fußballspielen anstatt auf einem Acker: Wenn’s regnet, dann regnet’s! Das schadet denen auch nicht, sich zumindest so ein kleines bisschnen mit den gleichen Unannehmlichkeiten rumärgern zu müssen, wie wir in der Kreisklasse…

    Ich fasse zusammen: Eine noch größere Allianz Arena mit einer einheitlichen Fankurve, vier Flutlichtmasten, malerisch in den Olympiapark gepflanzt. Gerne auch mit ein paar Zugeständnissen an den bösen modernen Fußball. Von mir aus sogar ein Vereinsmuseum mit drin. Aber Flutlicht. Und Bierbank.

    Das wär’s.

    So ein Stadion kann auch gerne in eins neu gebaut werden. Spätestens mit dem ersten Finale Dahoam hat das Ding eine Seele…

  10. Das perfekte Stadion lässt sich im Handumdrehen auf- und Abbauen, ist komfortabel und vor allem regensicher.
    Die Sitzplätze sind bequem aber nicht wie Sessel.
    Ich fänd es cool, wenn die Zuschauerränge zum “Aufblasen” wären, dann wärs echt saubequem.
    Und damit keiner meckert, wäre es in allen verfügbaren Vereinsfarben, also genauso bunt gemischt wie die Zuschauer!

  11. Die Gewinner stehen nun fest. Nach ausgiebigen und langen Diskussionen in der Redaktion fällt die Wahl auf:

    1. vert-et-blanc
    2. Benjamin Machel
    3. Ste

    Bitte schickt uns eure Postadressen via Mail. Danke!!

Leave a Reply

Required fields are marked *.