#Link11 spezial: Coming-Out Thomas Hitzlsperger

In den meisten Fällen sind wir uns in der Fokus-Fussball-Redaktion ziemlich einig über Inhalte – heute gab es jedoch eine längere Diskussion über die folgende Link11. Wir diskutierten über die Relevanz der folgenden Meldung für den Fußball, über den boulevardesken Charakter vieler nun wohl kommender Meldungen und ob wir auf einen Zug aufspringen müssen. Ist eine solche Meldung überhaupt eine Meldung? Wird zuviel Wirbel um etwas gemacht, was eigentlich selbstverständlich ist? Letztlich haben wir uns entschlossen vor allem unserer Chronistenpflicht nachzukommen und die Artikel und Stimmen sprechen zu lassen.

In einem Interview mit der ZEIT, erklärte Thomas Hitzlsperger, dass er homosexuell ist und dass er mit dieser Äußerung die Diskussion voranbringen will.

“Ich äußere mich zu meiner Homosexualität, weil ich die Diskussion über Homosexualität unter Profisportlern voranbringen möchte”, sagte der 31-Jährige im Interview mit der Zeit. Er habe das Gefühl, dass jetzt, nach dem Ende seiner Karriere, ein guter Moment dafür gekommen sei.

Dass es mutig für einen Fußballspieler sei, öffentlich als Homosexueller dazustehen, sei ein Armutszeugnis für die Fußballwelt, kommentiert Bernd Ulrich (ZEIT online).

Dass dieser hochreflektierte Mann sich erst jetzt dazu durchringt, sagt nichts über ihn aus, aber alles über die Fußballszene. Denn seine Einschätzung ist kaum zu bestreiten, dass der erste aktive Profi, der sich zu seinem Schwulsein bekennt, noch mal alles abkriegen würde, was der deutsche Fußballfan und -funktionär und -spieler an Homophobie so zu bieten hat. Die Tribüne hätte sich an Hitzlsperger ausgetobt, die Mitspieler wären zumindest verunsichert worden. Keiner hätte erst mal mehr darauf geachtet, wie Thomas Hitzlsperger seine Rolle im defensiven Mittelfeld interpretiert, sondern nur darauf, ob er irgendwie schwul spielt, was immer das sein soll.

Benjamin Brumm (Goldmann saxxt) widerspricht: Hitzlspergers Schritt sei zwar respektabel, aber nicht mutig.

Eines sollte nicht vergessen werden bei aller Lobhudelei – die Gott sei Dank – wie zu erwarten den Schmähungen und Anfeindungen in schier unendlichem Maße überwiegt: Hitzlsperger ist kein Profi mehr. Er hat seine Karriere im Sommer für beendet erklärt, mit gerade einmal 31 Jahren. Schmähgesänge in den Stadien landauf landab muss er zumindest nicht mehr fürchten.

Podolski findet es gut (Facebook).

Die Kampage Stonewall (BBC) würdigt Hitzlspergers Mut.

Campaign group Stonewall welcomed the announcement. Director of campaigns Sam Dick told BBC Sport: “It’s fantastic that he has been brave enough to openly discuss his sexual orientation.

Martin Blumenau (FM4) geht der Frage nach, warum es im Fußball noch schwerer als im Bereich Politik und Kultur ist, sich zu outen.

Wie schwierig die Situation im Vergleich zu Kunst oder Politik ist, zeigt die Tatsache, dass Hitzlsperger bis nach Beendigung seiner Karriere warten musste, um das Wagnis einzugehen. Die weniger prominenten Kicker, die sich geoutet hatten bekamen danach nämlich keine relevanten Jobs mehr.
Toleranz, wie sie dem DFB (der in dieser Hinsicht weltweit vorbildlich agiert) vorschwebt, ist zwar in den Sonntagsreden vieler vorhanden – in der Praxis rechnet sich ein Outing eines Aktiven aber nicht.
Nicht im konkreten Umfeld (wo außer in St.Pauli würde Hitz jetzt einen Job im Fußball-Bereich bekommen?), nicht in einer medial dominierten Öffentlichkeit (was ist nach den Talkshows und nach der Autobiografie?)

Autoren wie Lesern scheinen sich dabei mitunter über die Nuancen der Begrifflichkeiten »Outing« und »Coming Out« nicht im Klaren zu sein. dpa&FAZ schaffen Abhilfe.

COMING-OUT: Der „Duden“ definiert Coming-out als „absichtliches, bewusstes Öffentlichmachen von etwas, insbesondere der eigenen Homosexualität“

(…)

OUTING: Das Wort Outing hat im Gegensatz zu Coming-out einen Aspekt von Unfreiwilligkeit und bedeutet „jemandes Homosexualität ohne dessen Zustimmung öffentlich bekanntmachen.“ (…)

Reaktionen von Guido Westerwelle und Theo Zwanziger hat die ZEIT eingeholt:

“Dieser Mut verdient größten Respekt”, sagte Westerwelle ZEIT ONLINE. “Der Schritt in die breite Öffentlichkeit liest sich viel leichter, als er tatsächlich ist.”

 

Auch Frank Buschmann kommentiert via Buschi TV die Entscheidung Hitzlspergers.

Der kicker hat diverse Stimmen von prominenten Menschen gesammelt. U.a. sichert Wolfgang Niersbach seine Unterstützung zu.

Einen ausführlichen Kommentar gibt es von Jan Schnorrenberg, einem jungen Politiker der Grünen, der sich mit dem Problem Coming-Out beschäftigt. “Solange wir uns outen müssen, sind wir nicht frei.”

Das Outing an sich ist ein mutiger, bewundernswerter Akt. Aber es hat auch seine Schattenseiten. Denn wir bleiben trotz des Outings fremd. Wir müssen, wie auf sugarbox so schön beschrieben wurde, unser Privatleben unverhältnismäßig in die Öffentlichkeit tragen. Wann hat sich zuletzt ein heterosexueller Mann geoutet? Wann hat er sich dazu “bekannt”, auf Frauen zu stehen? Weil Lesben, Schwule, Bi-, Trans wie Intersexuelle die erwähnungsbedürftige Abweichung sind. Und trotz des Outings bleiben wir anders. Solange wir uns outen müssen, sind wir nicht frei und selbstbestimmt. Aber, und dieser Widerspruch löst sich nur langsam auf, jedes Outing hält der Gesellschaft den Spiegel vor, in dem es sie mit ihren eigenen Vorannahmen und Vorurteilen konfrontiert. Jedes Outing fordert die Annahme, homosexuelle Menschen seien anders, heraus. Denn Sichtbarkeit, und eben auch nach außen getragenes Selbstbewusstsein gibt uns ein Stück Deutungshoheit über uns zurück.

Arnd Zeigler (Facebook):

Und mir hat besonders genau diese Formulierung gefallen. “Lieber mit Männern leben” ist schließlich nichts weiter als der Ausdruck des eigentlich ja selbstverständlichen Grundrechts, selbstbestimmt leben zu wollen. Ohne Versteckspiel, ohne Lügen, ohne Verzicht auf das, was jeder Mensch leben können sollte: Ein erfülltes Privatleben mit einem Menschen, den man liebt.

Im Laufe des Nachmittags veröffentlichten drei renommierte Redaktionen ihre Kommentare. Philipp Köster schreibt für 11Freunde, Hitzlspergers Coming-Out sei nur ein weiterer interessanter Schritt einer ohnehin interessanten Persönlichkeit, habe jedoch Auswirkungen auf »die Fußballgesellschaft«:

Durch Hitzlspergers Schritt muss die Fußballgesellschaft Farbe bekennen. Will sie in alten Denkmustern verharren und sich entlang antiquierter Geschlechterrollen definieren oder will sie nun einen Schritt machen – hin zu einem Sport, in dem schwule Profis ebenso stinknormaler Alltag sind wie heterosexuelle.

Für die Frankfurter Allgemeine kommentiert Michael Horeni, dass der Fußball in seinem Umgang mit Homosexualität eine rückständige Rolle einnehme. Er schlägt in dieselbe Kerbe wie Philipp Köster:

Für den deutschen Fußball ist das Bekenntnis Hitzlspergers eine große Gelegenheit, dass auch Homosexuelle im Fußball von Toleranz, Offenheit und Respekt nicht nur in Sonntagsreden hören, sondern dies alles im täglichen Fußballleben von der Kreisklasse bis zur Bundesliga endlich auch spüren.

Auch Kathrin Steinbichler lenkt in der SZ den Fokus auf die Wahrnehmung von Homosexualität im Fußball.

Es gehört zum Spitzensport, dass seine Protagonisten keine Angriffsfläche bieten dürfen, denn jede noch so kleine Schwäche wird von Gegnern und Fans ausgenutzt, um im Wettkampf einen eigenen Vorteil daraus zu ziehen. Das ist nicht ungewöhnlich, sondern gehört zum mentalen Schlagabtausch dazu.

Das Ausnutzen von Schwächen ist auch nicht das, was Fragen aufwirft. Das Ungewöhnliche ist, dass im Fußball – und vor allem dort – Homosexualität noch immer als Schwäche angesehen wird.

Den Aspekt der außergewöhnlichen Fußballerpersönlichkeit hebt Steffen Dobbert für die ZEIT hervor. Ohne auf die Bedeutung seines Coming-Outs einzugehen, mahnt er an, Hitzlsperger nicht von nun an auf seine Sexualität zu reduzieren.

Auch als schwuler Fußballprofi will Thomas Hitzlsperger nicht verstanden werden. Da bin ich mir sicher.

Und ist es nicht eh ein Unding, wenn ein Fußballer deshalb zum Objekt der öffentlichen Begierde wird, weil er Männer mag?

Für Eurosport befürwortet Michael Wollny, engagierte Fans, die schon im Kampf gegen Rassismus eine Vorreiterrolle eingenommen hätten, nicht im Weg zu stehen, wenn diese sich für die Akzeptanz von Homosexuellen einsetzten.

“Ein Outing zu fördern, hat der DFB nie gemacht”, meint Wolfgang Niersbach.

Nun, dann sollte man sich beim DFB einmal gründlich überlegen, zumindest jene zu fördern, die einem Outing den Weg bereiten könnten, anstatt das Engagement dieser Fans in regelmäßigen Abständen mit neuen Sicherheitsdebatten zu überdecken.

Bei Spiegel Online gibt es ein umfassendes Storify zum Thema.

Darüber hinaus stellt die Sport-Redaktion von Spiegel Online sehr sehr wichtige Fragen.

Misha Anouk hat sich auf die Facebook-Seite von Bild gewagt.

Ebenfalls erfreulich: Homophobe Kommentare musste man erstmal suchen, was entweder für die Reaktionszeit der BILD-Facebook-Redaktion spricht – oder tatsächlich für die Kommentatoren. Natürlich findet man dennoch welche, schließlich ist das hier Deutschland im Jahr 2014 und selbst Politiker tun sich noch mit Gleichberechtigung schwer.

Thomas Hitzlsperger äußerst sich persönlich im Videointerview.

Andreas Rüttenauer meint in der taz, der Umgang mit Hitzlspergers Coming-Out könnte den Fußball von seinem Image als »archaische Gegenwelt zur bundesrepublikanischen Realität« befreien.

Alle finden toll, dass er sich geoutet hat. Zu Recht!
Und mutig ist der Schritt Hitzlspergers, auch wenn er sich nach seinem Karriereende nicht mehr den Reaktionen des Stadionpublikums oder den Kommentaren von Mitspielern stellen muss. Immer wieder ist der Eindruck erweckt worden, der Fußball sei noch nicht reif für das Outing eines Profis.

Auch in den Tagesthemen war Hitzlsperger das Top-Thema. Esther Schapira kommentierte für den hr, die einhellige Begeisterung über seinen Schritt sei verlogen, so lange unterschwellige Schwulenfeindlichkeit in der Gesellschaft und im Fußball nicht angesprochen werde.

Der kicker entschied sich, das Thema in seiner gedruckten Ausgabe nicht zu behandeln, weil er die Sexualität eines Spielers weder tabuisieren noch thematisieren wolle und es »so viel Interessantes und Wichtiges zu berichten« gebe.

Diese Sicht der Dinge kritisiert Tom Schaffer für »Der Standard«:

Es gibt Grund zur Hoffnung, dass es sich zum Besseren wendet – dass dank aufgeklärter Einsicht und mutiger Vorbilder die Homosexualität von Sportlern bald keine Nachricht mehr wert ist. Noch ist es aber nicht so weit. So zu tun, als wäre ein Fußballer-Coming-Out schon heute keine große Sache, entwertet die Courage, die ein Schritt wie jener von Hitzlsperger braucht.

Andreas Bock rekapituliert für 11Freunde die Bekenntnisse der schwulen Fußballer Fashanu und Urban und einige Reaktionen auf Hitzlspergers Coming-Out. Zum Thema zu schweigen, sei dabei aktuell keine ernsthafte Option, findet er:

Ein Twitter-Dialog zwischen Rolf Fuhrmann und Ralf Gunesch bringt das Dilemma ziemlich gut auf den Punkt. »Der Skandal ist, dass man sich überhaupt wegen seiner Sexualität outen muss«, twitterte der Sky-Reporter am Mittwochnachmittag. Der ehemalige St.Pauli-Profi antwortete: »So lange Homosexualität als minderwertig, unnormal, Sünde oder krank angesehen wird, braucht es Leute die (öffentlich) vorweg gehen!«

Die traurige Wahrheit ist: Beide haben Recht.

Zwar wird weitgehend der Begriff der »Homosexualität« verwendet, dennoch beziehen sich die meisten Artikel nur auf Schwule. Daniel Meuren blickt für die FAZ über die Geschlechtergrenze und legt die Situation der Lesben im Frauenfußball dar.

Für den weitgehend normalen Umgang mit Homosexualität innerhalb des Frauenfußballs ist auch die Geschichte verantwortlich: Der Sport war nach der Aufhebung des DFB-Verbots im Jahr 1970 zwar nicht betont lesbisch. Aber er bot, da das weibliche Spiel mit dem Ball ohnehin von Vorurteilen belastet war, auch den gesellschaftlich im Abseits stehenden Lesben eine Nische, in der sie akzeptiert wurden.

Frankfurter Allgemeine und Süddeutsche widmen dem Thema weitere Meinungsartikel. Die FAZ schickt ihren Innenpolitikredakteur ins Rennen, der den Konsens in der Diskussion, es gebe ein breites gesellschaftliches Problem im Verhalten gegenüber Homosexuellen, nicht teilt:

Die Hitzlsperger-Show soll sagen: Sotschi ist überall. Für die große Mehrheit der Deutschen, die mit Homosexuellen so normal umgeht wie mit Heterosexuellen, ist das ein Schlag ins Gesicht.

In versöhnlichen Worten vollbringt es indes der Leitartikel der SZ nicht nur, diese Vorbehalte gegenüber dem Diskussions-Konsens in sanfterer Weise anzumerken, sondern auch, den speziellen Umgang mit Schwulen im Fußball zu begründen, ohne die Fans als homophoben Mob dastehen zu lassen:

Fankurven gehören in unserem selbstbeherrschten, höflichen Land zu den wenigen Orten, an denen sich Leidenschaften entfesseln können. Deswegen wird man dort auch immer dem Ressentiment begegnen, als finsterem Gegenstück zur Leidenschaft.

Ronnie Blaschke ist in einem sehr lesenswerten Interview im Standard zu finden. Zwar sind die Reaktionen bisher sehr positiv, doch Blaschke mahnt.

Lassen wir uns nicht täuschen. Es ist ein verzerrtes Bild der Gesellschaft, wenn sich nun alle so tolerant und liberal geben. 25 Prozent der Deutschen haben laut Studien eine latent homophobe Einstellung. Die Regierung von Angela Merkel lobt den Schritt. Aber was würden dieselben Leute sagen, wenn Hitzlsperger ein Kind adoptieren möchte? Vieles ist zu hinterfragen, wenn nicht sogar scheinheilig oder Heuchelei.

Auch dem englischen Guardian in Person von Raphael Honigstein gab Hitzlsperger ein Interview. Dabei weist er auch noch mal auf die politische Dimension hin.

Hitzlsperger, who has addressed issues such as racism and antisemitism in German football before, is acutely aware that there is a political dimension to his move, with the Olympic Games in Sochi about to begin. “It’s important to face up to nations that discriminate against minorities, sexual or otherwise,” he says. “I’m fine with the fact that my story will be mentioned in relation to the Games, because the situation in Russia is something that needs to be talked about. I’m curious to see what will happen. I’m sure that some athletes will make a stand”.

Die Berichterstattung legte den Fokus bei den Gründen für ein Nicht-Coming-Out auf die Fankurven. Diese wehren sich dagegen, wie der Spiegel berichtet.

“Ich glaube, im Gegensatz zu manchen Spielern, Trainern oder Vereinen sind viele Fan-Kurven deutlich reifer für einen schwulen Profi-Fußballer”, sagt Friedrich von den “Stuttgarter Junxx”. Nach Ansicht von Brüllau hätte unter anderem die Ultra-Szene großen Anteil daran, dass es nur noch wenig Homophobie auf den Rängen gebe. Aber er sagt auch: “Es wird immer Zuschauer geben, die gezielt homophobe Sprüche brüllen. Aber diese Ewiggestrigen wird man nie erreichen, mit keiner Kampagne. Sie sind auch kein reines Phänomen von Fußballstadien.”

Auch Willi Lemke schlägt in die Kerbe der Fankurven (Deutschlandfunk).

Heribert Bruchhagen sieht den öffentlichen Spott als größtes Problem (Deutschlandfunk)

Johannes Kram (VOCER) versucht mal anders an das Thema ran zu gehen.

Was für eine Heuchelei! Alle tun so, als ob das so genannte Outing von Thomas Hitzlsperger irgendetwas mit Mut zu tun hätte. Dabei muss ihm doch vorher klar gewesen sein, dass alle ihn als Helden feiern würden. Mut hat etwas mit Risiko zu tun. Doch ein solches Risiko hat es nicht gegeben. Im Gegenteil. Jeder Journalist, der etwas anderes als “super” geschrieben hätte, wäre medial gesteinigt worden.

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Seit der Geburt im Jahre 77 ansässig in der lebenswertesten Stadt der Welt – Münster. Erste Stadionerfahrungen leider nicht beim schönsten Fußball der Welt, sondern bei den Preußen aus Münster in der Oberliga. Inzwischen Social-Media-Manager, Journalist, Blogger und dem Leverkusener Vizekusen-Syndrom verfallen. Eine Geschichte voller Mitleid und Trauer, genährt von der Hoffnung, eines Tages eine Hand an der Meisterschale zu haben. Google+

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