Tor 20: Das Weihnachtsgedicht

Die Blogosphäre ist reich an Schalkeinhalten. Zu den besten und beliebtesten Angeboten gehört zweifelsfrei das Web 0.4. Gerne verrückt, roh, wortgewandt und stets humorvoll haben die Macher einen Weg gefunden ihren Verein zu begleiten, der auch für Nicht-Schalker zur Pflichtlektüre gehören sollte. Besonders freut mich beim Web 0.4, dass eine Form immer wieder auftaucht, die im Fußballbereich sonst wenig Anwendung findet: die Lyrik.

Deshalb bin ich sehr froh, dass Strom Hagemann mit wohlfeilen Worten das deutsche Fußballjahr poetisch beschließt.

Aus dunklem Walde heller Schnee
ragt lichtend durch die Äste,
darunter blinzelt erster Klee
und Hundekackereste.

So stapft der Mensch adventsentzückt
durch Winterwunderwälder
und tritt, als er sich runterbückt,
auf Weltkriegsminenfelder.

Der ganze Menschensaft verteilt
auf Fuchsbau und auf Eulen!
Was läuft der Mensch auch lang geweilt
im Dickicht hölz´ner Säulen!?

Dem Unglück wäre jener fern,
bliebe er zuhause.
So warten wir gespannt und gern
bis nach der Winterpause.

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Aufgewachsen im schönen Schaumburger Land. Liebt den Sport und schätzt den Großteil seiner Kultur. Lebt als Hörfunkjournalist mit angeschlossenen Blogs in Köln. Google+.

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