FC Buy´ern, Götze, Hoeneß und die Champions League

Der FC Buy´ern hat wieder zugeschlagen. Mario Götze wechselt für kolportierte 37 Millionen €uro zum Rekordmeister. Eine Summe, die Uli Hoeneß noch im letzten September (nach dem 40 Millionen Deal mit Martínez) nicht zur Norm werden lassen wollte. Und 40 Millionen für Götze wollte er noch Anfang des Jahres nicht ausgeben. Aber gut: Uli wollte ja auch immer doof Steuern gezahlt haben.

Dembowski nennt es “das größte Ablenkungsmanöver der Geschichte”. Der Bayern Blog erkennt die Motivation und Richtigkeit des Transfers – erinnert aber auch an Sebastian Deisler.

Der BVB zeigt sich sehr enttäuscht, dass Götze von einer Ausstiegsklausel Gebrauch macht. Rechtlich lief aber wohl alles einwandfrei. Nach Informationen der Ruhrnachrichten soll Mario Götze in München zwölf Millionen €uro pro Jahr verdienen.

Alex Becker (Meedia) nennt den Götze-Transfer das “PR-Glück des FC Bayern”. Die Herren Kai Pahl, Florian Neumann und Tobias Escher entwickeln noch eine ganz andere Theorie. Jonathan Sachse hat sie dankenswerter Weise festgehalten.

In der Sport Bild beginnt dann auch prompt die “Aktion Whitewash”. Empfehlenswert dazu natürlich auch die Lektüre des Screensports.

presseschau

Bayern – Barca

Ach ja. Fußball wird heute auch noch gespielt. Bei einer Pressekonferenz haben die Bayern unter Berufung auf die UEFA (die das aber nur im Ansatz bestätigt) Fragen nach Uli Hoeneß verboten. Martínez, Lahm und Heynckes gaben sich dann trotz der Querelen rund um den Präsidenten zuversichtlich. (Spiegel)

Bei Barcelona wurde der Einsatz von Lionel Messi wegen muskulärer Probleme in Frage gestellt. Laut Kollege Xavi wird er spielen:

“Ich denke, wir werden den besten Messi sehen – und zwar von Anfang an.” (kicker)

Die Sportschau fragt: “Wie fit ist Lionel Messi wirklich?”

Frank Hellmann (Sportschau) sucht nach einer Strategie für die Bayern, um den Barca-Code zu knacken: “Entscheidend ist wo man presst”.

Absolut empfehlenswert auch der Podcast Football Weekly unter anderem mit Sid Lowe und Raphael Honigstein.

Nach der Auslosung wurde diskutiert, ob es ein Nachteil ist, wenn man zunächst ein Heimspiel hat. Torsten Wieland (Königsblog) schaut in die Vergangenheit des Europapokals und hat mit Blick auf die Statistik eine klare Antwort gefunden.

Die SZ hat Statistiken zum Duell Bayern-Barca gesammelt.

Im Interview mit 11 Freunde sprach Ex-Bayer Christian Lell über Barcelona.

Steuerhinterzieher Hoeneß

Hans Leyendecker und Klaus Ott (SZ) berichten, dass Uli Hoeneß von Adidas Manager Louis-Dreyfus insgesamt 20 Millionen Mark bekommen hat. Pikant weil Bayern München sich danach langfristig an den Sportartikelhersteller band und die höher dotierten Angebote der Konkurrenz ablehnte.

Das Sport Hintergrundmagazin des WDR “sport inside” über den doppeldeutigen Fall des Uli Hoeneß.

Thomas Hummel (SZ) berichtet davon, dass Hoeneß schon den Gegenschlag gegen die Presse plant und “anwaltschaftlich” gegen “Exzesse der Berichterstattung” vorgehen will.

Anno Hecker (FAZ) fordert den Rücktritt des Bayern-Präsidenten. SPD-Sportpolitikerin Dagmar Freitag meint dazu im Gespräch mit dem Deutschlandradio, dass das nur die Mitglieder entscheiden können.

Das einzige Interview mit Uli bekamen die Jungs von Doppel Sechs. Irre wie ähnlich sich Tegernsee und New York sind.

Zitat des Tages

Vom FC Bayern München hat sich bis zum heutigen Tag in dieser Angelegenheit kein Offizieller bei Borussia Dortmund gemeldet.

Pressemitteilung des BVB auf facebook.

Dufner verlässt den SC Freiburg

Dirk Dufner ist nicht mehr Manager des SC Freiburg. Wie die Badische Zeitung berichtet, sorgten Streitigkeiten mit Trainer Streich und seine Arbeitsweise für Diskussionen in Freiburg:

Dufner war rund sechs Jahre in Freiburg tätig, er beerbte Andreas Bornemann, der kurz nach dem Amtsantritt des damaligen Trainers Robin Dutt sein Amt abgeben musste. Dufner wurde vom damaligen Präsidenten Achim Stocker nach Freiburg geholt, nachdem er einst beim SC ein Praktikum absolviert hatte. Bevor er nach Freiburg kam, war Dufner Sportdirektor beim TSV München 1860.

Immer wieder soll es in der Vergangenheit Irritationen bei den Angestellten des Freiburger Bundesligisten gegeben haben. Grund: Dufner soll nicht immer erreichbar gewesen sein, bisweilen eine Art Eigenleben im Verein geführt haben.

Dufner ist bei Hannover 96 als Nachfolger von Jörg Schmadtke im Gespräch. Präsident Martin Kind bestätigt gegenüber dem kicker die Kontaktaufnahme.

Köln kassiert späten Ausgleich

Im Kampf um den Aufstieg musste der 1.FC Köln einen späten Dämpfer hinnehmen. Der Kölner Stadtanzeiger nennt es einen “Schock in der Nachspielzeit”. Vorher hatte der FC viele Chancen ungenutzt gelassen.

Den Spielbericht von Sky gibt es hier.

National

“Eintracht Frankfurts Vorstandschef Heribert Bruchhagen macht am Beispiel Sebastian Rode fest, wie Solidarität aus München gelebt werden könnte, wenn Uli Hoeneß es denn ernst meinen würde.” (FR)

Für Tobias Singer (Meine Saison mit dem SVW) freut sich, dass nach dem letzten Spieltag der Abstand von Werder zu den Abstiegsrängen weiterhin fünf Punkte beträgt. Die taktischen Umstellungen ließen ihn dennoch rätseln und die Offensivtaktik der Bremer verzweifeln. Die Prognose für Schaaf als Werder-Trainer sieht aus seiner Sicht nicht besonders gut aus. Bei Hamburg ist grün-weiß herrscht gar Ratlosigkeit ob der Situation in Bremen.

Nick war mit ihrer Fortuna in Hamburg. Wenig erquickend war die Warterei am Eingang und am Bierstand, wenig beglückend das Spiel der Düsseldorfer – aber die Stadt und die mitgereisten Fortunen haben überzeugt.

Bei 1860 München bleiben die Zuschauer weg und die Partnerschaft mit Investor Ismaik steht vor der Auflösung (SZ)

Bei Hertha mischen sich Jubel und Skepsis nach dem Aufstieg. (Tagesspiegel)

International

Manchester United ist Dank eines van Persie Hattricks gegen Aston Villa frühzeitig zum 20.Mal englischer Meister geworden. (Guardian)

Kein russischer Schiri bei der WM 2014 – und der russische Verband gibt sich selbstkritisch. (Russland Heute)

Der Prozess gegen drei libanesische Schiedsrichter, die sich der Bestechlichkeit schuldig gemacht haben sollen, findet vom 10.-14.Juni statt. (Reuters)

Beißer Suárez wird vom englischen Verband angeklagt. (Spiegel)

Juventus Turin muss wegen rassistischer Rufe gegen Kevin Prince Boateng zahlen. (Spiegel)

Mediathek

Im Blogspot 360 empfing Patrick Völkner die Blogger Tobias Singer (meinesaison.de), Nick Triantafillou (anygivenweekend) und den Autoren dieser Zeilen. Es wurde über Uli Hoeneß, die Champions League, Hannover 96 und Werder Bremen diskutiert.

Zeiglers wunderbare Welt zum Champions League Halbfinale:

Textilvergehen spricht über das Spiel von Union in Aalen und meint nach der 0:3-Niederlage: Draufhauen ist auch keine Lösung

Meist geklickt

Gestern klickten die meisten auf den Feuerzeug entwendenden Grotifanten. (RevierSport)

Sammelsurium

Klubs rüsten ihre Arenen für die Generation Facebook: Über Smartphone und WLAN erhalten Fans Zusatzinfos. Auch Zeitlupen sind möglich, doch hier droht Ärger – meinen Thomas Mersch und Stefan Merx von jp4sport.biz

Gerti Köslin (Jungle World) vermisst eine Sexismus-Debatte im Fußball.

Opa reimt vom Sieg im Web 0.4.

Der Libero schreibt über Bernd Schuster.

Rausschmeißer

Der Guardian zeigt Jürgen Klopp in Bildcollagen. Pro Siebens Elton wird vor Neid erblassen.

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